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Stettin/Pommern Blick über die Stadt zur Jacobikirche.
(Repro: 2008 khd)
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Stettin entstand bereits im 12. Jahrhundert aus einer Siedlung der Wenden und 2 benachbarten
deutschen Siedlungen. 1243 erhielt Stettin das Stadtrecht. Danach wuchsen die Stadtteile schnell
zusammen und Stettin wurde zu einem bedeutenden Handelsplatz. 1278 erfolgte die Aufnahme in den
Hansebund. 1309 wurde Stettin Hauptstadt des Herzogtums Pommern. 1720 wurde Stettin
durch Kauf preußisch.
Aus Woldenberger Sicht war vor allem das reichhaltige Bildungs- Angebot Stettins attraktiv. Stettin
besaß damals mehrere Gymnasien, etliche Hoch- und Fachschulen, die eine solide Berufsausbildung
ermöglichten. Viele junge Menschen aus der Woldenberger Gegend nutzten das und wurden dort Lehrer,
Bau-Ingenieur, Maschinenbau-Ingenieur, Kaufmann oder auch Seemann (Kapitän). Die Industrie- und
Hafenstadt Stettin war ihr Tor zur Welt.
Die Altstadt Stettins wurde im Frühjahr 1945 fast vollständig zerstört (etwa zu 90 %),
weshalb dort heute nur noch wenige alte Gebäude anzutreffen sind. 1939 lebten in Stettin
268.421 Menschen. Im heutigen Szczecin ist die Einwohnerzahl auf über 400.000 angewachsen.
Stettin/Szczecin zieht also weiterhin Menschen in großer Zahl an.