Liste der Woldenberger Lehrer und Lehrerinnen.
Diese Liste wurde vor allem durch die Internet- Leser/innen ab 2007 zusammengetragen.
Ergänzungen sind stets willkommen.
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Liste Woldenberger Läden.
Das ist eine Aufstellung der Woldenberger Geschäfte, die noch bis 1945 vorhanden
waren.
Woldenberger Sprachgebrauch.
Das ist nur eine sehr bescheidene Zusammenstellung von Woldenberger
Mundart. Sicher gibt es noch viel mehr, was festgehalten werden sollte.
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Alte Woldenberger Orts- und Flur-Namen I.
Das ist ein Aufsatz des pensionierten Majors Heinz Meydam, der in der Woldenberger
Richtstraße wohnte. Er hat sich als Heimatforscher die Mühe gemacht, alte Stadtakten nach
solchen Namen zu durchforsten.
Alte Woldenberger Orts- und Flur-Namen II.
Der Woldenberger Heimatforscher Heinz Meydam berichtet 1925 in diesem Artikel über
die Namen von Woldenbergs Feldern sowie über die Straßen und deren Lage. So erfährt man
auch, wo genau die 3 Burglehn waren.
Alte Woldenberger Orts- und Flurnamen III.
In diesem Artikel setzt Heimatforscher Heinz Meydam seinen interessanten Rundgang durch
die Geschichte, die er in alten Akten des Woldenberger Stadtarchivs fand, und Woldenbergs Umland fort.
Und so förderte er viele Namens-Überraschungen zu Tage. Wer weiß schon etwas von
Haase’s Trift, vom Klaterpott oder vom unter Wasser liegenden
Zanderberg, und wo das alles im alten Woldenberg war?
Der Woldenberger Friedhof.
Nachgegangen wird der Frage, wo die Woldenberger Friedhöfe lagen. Bislang
konnte nicht so ganz genau geklärt werden, wann die einzelnen Friedhofsteile angelegt wurden.
Wie heute in Dobiegniew das Friedhofsareal aussieht, wird durch ein aktuelles Satelliten-Foto
beantwortet. Auch gibt es einige Fotos von Woldenberger Grabsteinen, die heute in Dobiegniew an der
alten Friedhofskapelle in einem Lapidarium aufgestellt sind.
Es war einmal in Woldenberg...

Hinter diesem Titel verbirgt sich die Sammlung von Texten zu Woldenberg-Themen,
die
Horst Rau bis 2002 zusammenstellte
und in Buchform veröffentlichte. Seit März 2014 steht diese umfangreiche Sammlung von
Geschichten, Berichten und Erzählungen nun allen als PDF-Dokument zur Verfügung.
Woldenberger Geschichten
Das Woldenberger Bernsteinpferd.
Ein Kurzbericht mit Abbildung der 1858 bei Woldenberg gefundenen Klein-Skulptur eines
aus Bernstein geschnitzten Pferdchens. Es soll um 3000 v. Chr. angefertigt worden sein. Arnold Krause
postete dazu 2008 im Forum das Gedicht
Das Woldenberger Bernsteinpferd.
Inzwischen entstand daraus eine eigene erweiterte Seite
Das Bernsteinpferdchen.
Wo war die Woldenberger Stadtmauer?
Das ist ein Aufsatz des Woldenberger Schul-Rektors A. Grünwald, der in der
Bahnhofstraße wohnte. In einem Rundgang durch die Stadt spürte er um 1925 die Reste der alten
Stadtmauer auf.
Rund um’s Woldenberger Storchennest.
Dokumentiert ist hier ein Artikel des Woldenberger Heimatforschers Gustav Ohst, der
darin etwas von der Woldenberger Stadtmauer und seinen Türmen berichtet. Auch die alte
Merian-Ansicht von Woldenberg wird vom Autor kommentiert.
Vom Eisenbahnbau.
Wußten Sie, daß die Woldenberger ursprünglich wenig vom Bau der
Eisenbahn- Strecke Kreuz Stargard hielten und der Bahnhof weit weg von der Stadt bei
Lauchstädt gebaut werden sollte? Aber Woldenbergs Bürgermeister Milferstaedt hatte damals
Weitblick und setzte den Bahnbau dicht bei der Stadt durch.
Inzwischen entstand aus diesem Artikel eine eigene erweiterte Seite
Der Woldenberger Bahnhof.
Die Woldenberger Schule.
Auf dieser Extra-Seite sind einige Informationen aus verschiedenen Quellen
über die Woldenberger Schule zusammengestellt worden. Hier hat nun auch die Liste der
Woldenberger Lehrer einen endgültigen Platz gefunden.
Altes Woldenberger Stadtbild.
Eine Beschreibung Woldenbergs im 19. Jahrhundert, die um 1930 entstand. Enthalten ist
die
älteste Photographie
Woldenbergs, die vermutlich aus dem Jahr 1875 stammt.
Von der Heilkunst in Woldenberg.
Auch mit der Heilkunst taten sich die Woldenberger schwer. Erst 1817 kam der erste
richtige Doktor in die Stadt.
Vom Woldenberger Krankenhaus.
Man glaubt es kaum, aber Woldenberg sträubte sich lange, ein Krankenhaus zu bauen.
Es entstand dann ab 1884 im umgebauten Pferdestall der früher in Woldenberg stationierten Dragoner
an der Wallstraße.
Inzwischen entstand daraus eine eigene erweiterte Seite
Das Woldenberger Krankenhaus.
Die Woldenberger Schützengilde.
Es war schon ein merkwürdiges und eigensinniges Völkchen, diese
Schützengilde zu Woldenberg. Anläßlich der Eröffnung neuer Schießstände
am Gehege druckte die Neumärkische Zeitung 1927 einen Abriß der Geschichte dieses
bürgerlichen Vereins, der hier dokumentiert wird.
Der Woldenberger Schützenplatz.
Im alten Woldenberg war das der romantischste Ort besonders nachdem die
Schützen ans andere Ende der Stadt umgezogen waren. Hier im schönen Fließtal wurden auch
viele wunderschöne Volksfeste gefeiert.
Das Schützenfest in Woldenberg.
Das ist ein Bericht eines unbekannten Autors über die volkstümlichen Feste auf
dem alten Schützenplatz im Tal des Mehrenthiner Fließes.
Woldenbergs Kanalisation.
Das ist ein sehr peinliches Thema für Woldenberg. Denn bis 1945 war es den
Stadtvätern nie gelungen, eine ordentliche Kanalisierung und eine Wasserleitung für die gesamte
Stadt zu bauen. Im benachbarten Driesen beispielsweise hatte man das schon Anfang des 20. Jahrhunderts
erledigt. Erst die Polen lösten im nun Dobiegniew dieses drängende Problem der
Hygiene.
Vom Bierbrauen in Woldenberg.
Wie allerorten durften auch in Woldenberg nur die Reichen Bier brauen. Und dabei gab es
immer wieder Streit.
Inzwischen entstand aus diesem Artikel eine eigene um Fotos erweiterte Seite
Vom Woldenberger Bier.
Das Weißbierbrauen in Woldenberg.
Das ist ein Bericht über den Jahrzehnte währenden Streit ums Brauen von
Weißbier in Woldenberg, was die alteingesessenen Brauer einem ‚Zugereisten‘ nicht
erlauben wollten. Das Braukartell wollte weiterhin nur Braunbier herstellen.
Die Woldenberger Stadtmühle.
In diesem Aufsatz beschreibt 1939 der Woldenberger Stadthistoriker Gustav Ohst die
Geschichte der Woldenberger Stadtmühle am Mehrenthiner Fließ (Mühlentor). Wir erfahren
daraus auch, warum um 1900 der Wasserstand des Woldenberger Sees um etwa 1,5 Meter abgesenkt
wurde.
Das Wohnhaus des Woldenberger Brunnenbauers Kranich.
Das ist eine von den Geschichten, die nur das Internet möglich macht. In
einem Nachlaß befand sich ein altes Fotos des Wohnhauses der Familie des Brunnenbaumeisters
Kranich. Das gelangte ins Internet. Und so konnte ein heute in New York lebender Pole, der in
Dobiegniew in diesem Haus aufwuchs endlich erfahren, welche Leute früher dort gewohnt
hatten.
Storchnest-Kolumne Nr. 1.
In dieser Kolumne von 1940 erfährt man etwas von Problemen mit der Ernte in
der Woldenberger Gegend, von den Friedhöfen und vom geplanten Bau einer Umgehungsstraße sowie
etwas über den Woldenberger Sonderling Studienrat Biens.
Das Woldenberger Gehege.

So sehr viel Text gibt es hier zum Woldenberger Stadtwäldchen noch nicht, aber
dafür einige Bilder und einen alten Plan. Und hinterm Gehege regierte das Militär, was
heute noch in Dobiegniew zu ‚bewundern‘ ist.
Woldenberger Straßen
Woher stammen die Woldenberger Straßennamen.
Der Woldenberger Heimatforscher Gustav Ohst unternimmt einen Streifzug durch
die Kleinstadt und erklärt die Herkunft einiger Straßennamen.
Stadtleben in Woldenberg um 1850.
Auch das ist ein Aufsatz des Woldenberger Schul-Rektors A. Grünwald. Darin gibt er
feinfühlig eine Beschreibung des berühmtesten Woldenberg-Bildes, das der Maler Sy um 1850 vom
Leben am Hohen Tor zeichnete.
Am Woldenberger Marktplatz.
Ein virtueller Rundgang einmal rund um den Marktplatz der Kleinstadt. An Hand der
alten Fotos wird das Erinnern leichtfallen.
Die Woldenberger Richtstraße.
Ein virtueller Spaziergang durch die Richtstraße der Kleinstadt vom
Niedertor, am Markt vorbei bis herauf zum Kastanienplatz. An Hand der alten Fotos wird das Erinnern
leichtfallen.
Die Friedeberger Straße in Woldenberg.
Ein virtueller Spaziergang durch die Friedeberger Straße in der Oberstadt vom
Kastanienplatz bis zum Bahnübergang und zurück. Die alten Fotos machen das Erinnern
leichter.
Das Woldenberger Bahnhofsviertel.
Das sind Erinnerungen an die Woldenberger Oberstadt aus der Zeit des ausgehenden 19.
Jahrhunderts, die 1931 vermutlich der Woldenberger Bruno Prochnow verfaßt hat.
Inzwischen entstand daraus eine eigene erweiterte Seite
Das Woldenberger Bahnhofsviertel.
Die Milferstaedtstraße.
Ein alter Zeitungsartikel beleuchtet die Entstehung der neuen Milferstaedtstraße,
die um 1912 einen neuen Zugang zum Woldenberger Stadtkern schuf.
Woldenberger Kirche
Die Woldenberger Geistlichkeit.
In einer Tabelle sind alle ab 1473 in Woldenberg wirkenden Prediger, Ober-Pfarrer und
Diakone (Unter-Pfarrer) mit Kurzbeschreibungen zusammengestellt.
600 Jahre Kirche in Woldenberg.
Ein geschichtlicher Abriß anläßlich der Feierlichkeiten im Jahr 1935
mit einem Nachwort des Herausgebers dieser Seiten von 2009.
Gedicht Unsere Kirche von 1935.
Dieses Gedicht von Zahnarzt und Heimatforscher Dr. Martin Schenk entstand zum
Jubiläum der Kirche 1935.
Bau des Woldenberger Kirchturms.
Wie es tatsächlich zu den vier steinernen Ecktürmchen des Woldenberger
Kirchturms beim Bau im 19. Jahrhundert kam.
Inzwischen entstand daraus eine eigene um Fotos erweiterte Seite
Die Marien-Kirche.
Blick vom Woldenberger Kirchturm.
Eine anschauliche Beschreibung der Woldenberger Umgebung von vor 1945.
Löcher an der Woldenberger Kirche.
Ein Bericht von Dr. Schenk aus den 1930er-Jahren über höchst merkwürdige
‚Löcher‘ in der Backstein-Fassade der Woldenberger Kirche am Marktplatz. Diese
Vertiefungen sind noch heute in Dobiegniew zu besichtigen, wie ein
Foto aus dem Jahr 2005
belegt.
Dieser Artikel wurde inzwischen auch auf der Extra-Seite
Die Marien-Kirche eingefügt.
Woldenberger Umland
Am Mehrenthiner Fließ.
Eine Beschreibung von Willi Tiede einer Wanderung per Fuß und Paddelboot
durch die neumärkische Landschaft des Mehrenthiner Fließtals von Woldenberg über
Mehrenthin bis zur Drage.
Die Neumühle.
Die Neumühle lag etwa 3 km südöstlich von Woldenberg am Mehrenthiner
Fließ. Dokumentiert ist hier ein Aufsatz des Woldenberg-Historikers Gustav Ohst aus dem Jahr 1938,
der die Geschichte dieser Mühle beschreibt. Wußten Sie zum Beispiel, daß auf dieser
Neumühle bereits 1898 das erste kleine Elektrizitätswerk für Woldenberg
entstand?
Tour durchs Dragetal im Jahr 1923.
Das ist die ausführliche Beschreibung einer wunderschönen Wanderung längs
der Drage von Waldowshof über Hochzeit, Steinbusch, Zatten, Fürstenau, Neuwedell und Kallies
bis nach Wildforth, die im Juli 1923 erfolgte. Der Autor Max Rehberg beschreibt darin die
außergewöhnliche Schönheit der Natur in dieser Gegend der Neumark. Das ist auch heute
noch so im Lebuser Land:
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Drage-Nationalpark].
Erinnerungen an die Drage.
Dokumentiert sind hier die Erinnerungen des früheren Rittergutsbesitzer von
Waldow an die Natur-Schönheiten der einmaligen Drage-Landschaft, in der er aufwuchs.
Das war Bayershof.
Bayers Hof lag rund 3 bis 4 Kilometer südöstlich von Woldenberg am
Mehrenthiner Weg. Aus der Familiengeschichte des Herausgebers dieser Seiten sind einige Fakten und sogar
Fotos über diesen großen Bauernhof im Bogen des Mehrenthiner Fließes überliefert,
die in diesem Artikel festgehalten wurden.
Bayers Hof am Ende des Krieges.
Bis 2009 wurde angenommen, daß von Bayers Hof nach 1945 nichts übriggeblieben
sei. Dann stellte sich eher zufällig durch eine E-Mail vom 7.6.2009 des
Buchautors Heinz Mohnhaupt heraus: Der Hof
existiert noch, auch noch das alte von Otto L. Bayer gebaute Wohngebäude aus dem Jahr 1882.
Erinnerung an Krügergrund.
Das ist eine kleine Homage in Gedichtsform an das kleine Dorf Krügergrund, das
südlich von Woldenberg lag. Gepostet wurde das Gedicht im Oktober 2010 von Gerda Matzke im
Gästebuch.
Inzwischen entstand daraus eine eigene erweiterte Seite
Das Dorf Krügergrund mit Fotos vom Dorf.
Woldenberger
Claus Bergmann Pädagoge aus Woldenberg.
Der 1934 in Woldenberg geborene Claus Bergmann kam nach der Flucht nach Stuttgart.
Später wurde er Lehrer und 1979 Schulleiter des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Stuttgart-Fellbach.
Dokumentiert ist hier sein Nachruf von 2009.
Alfred Beyer Medizin-Professor aus Woldenberg.
Der 1885 in Woldenberg geborene Alfred Beyer studierte Medizin und spezialisierte sich
auf Fragen der Hygiene. Nach 1945 stieg er in der DDR zum großen Sozialhygieniker auf. 1955 wurde
er Chef der Charité in Ost-Berlin.
Wolfgang Bornstädt Woldenberger Straße gewünscht.
Der 1936 in Woldenberg als Sohn des Dentisten Bornstädt (Eisenbahnstraße 5)
geborene Wolfgang Bornstädt gelangte zusammen mit etwa 500 Woldenbergern Ende Januar 1945 mit dem 1.
Fluchtzug aus Woldenberg über Berlin nach Premnitz im Havelland. Dort lebt er noch heute. Jahrelang
setzte er sich dafür ein, daß in Premnitz in Erinnerung an den ‚Zuzug‘ so
vieler Woldenberger eine Straße oder Platz nach Woldenberg genannt werden sollte. Das gelang
erst 2010.
Annelie Dessombes Malerin der Mark.
Die 1944 in Woldenberg geborene Annelie Dessombes wurde zunächst Kunsterzieherin in
Berlin. Ab 2000 hat sie sich als Malerin im Land Brandenburg niedergelassen. Dort malt sie jetzt in ihrem
Ruhestand Bilder der lieblichen märkischen Landschaft.
Erich Lewin Kantor aus Woldenberg.
Der 1889 in Woldenberg als Sohn des jüdischen Predigers und Kantors Salo Lewin
geborene Erich Lewin wurde wie sein Vater Kantor und Prediger. Er kam 1945 im KZ um.
Heinz Mohnhaupt Bei uns zu Haus’.
Der 1930 in Woldenberg geborene Heinz Mohnhaupt schildert im 1. Band seiner
Buch-Trilogie von 2004 seine Erinnerungen an
Woldenberg und Bayershof. In dem Buch tauchen viele Namen aus Woldenberg auf, die hier notiert worden
sind.
Hans-Joachim Rosenberg Mußte auswandern.
Hans-Joachim Rosenberg wurde 1915 in Woldenberg als Sohn des Woldenberger
Konfektionshändlers Willy Rosenberg (Richtstraße 52) geboren. Die Familie gehörte zur
jüdischen Gemeinde. Während seine Eltern von den Nazis im KZ Auschwitz ermordet wurden, gelang
ihm und seiner Frau im Frühjahr 1939 gerade noch rechtzeitig dem Nazi-Terror durch Flucht über
Belgien nach England zu entkommen. Er wanderte später nach Australien aus. Wir verdanken ihm einen
eindrucksvollen
Bericht über das
Leben in Woldenberg in der aufkommenden Nazi-Zeit.
Martin Rupprecht Ein Woldenberger.
Der 1937 in Woldenberg geborene Martin Rupprecht ist seit den 1960er-Jahren ein
international gefragter Spezialist für die Ausstattung des Musiktheaters geworden. Für viele
Produktionen entwarf er Bühnenbilder und Kostüme.
Ulrich Schmidt Ein Chemie-Professor aus Woldenberg.
Der 1924 in Woldenberg geborene Ulrich Schmidt wurde 1964 Chemie-Professor in Freiburg.
Er widmete sich vor allem der Peptid-Erforschung. Dokumentiert ist sein Nachruf von 2004.
Ursula Ziebarth Mit Woldenberger Wurzeln.
Die in 1921 Berlin geborene Ursula Ziebarth ist die Enkelin des Besitzers des
Woldenberger Konzert- und Veranstaltungshauses Otto Ziebarth. Sie liebte das verträumte Woldenberg
und hat ihre Verwandten oft besucht. In einem Buch hat sie
Erinnerungen an Woldenberg und Dobiegniew aufgeschrieben.
Friedeberg
Beschreibung des Kreises Friedeberg von 1809.
Das ist ein Auszug aus dem Buch Beschreibung der Mark Brandenburg von
1809. Darin beschreibt F.W.A. Bratring vor allem die geographische Situation des Landkreises
Friedeberg zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Friedeberger Geschichte(n).
In einem alten Zeitungsartikel von 1927 aus der Neumärkischen Zeitung
werden Begebenheiten aus dem alten Friedeberg/Nm geschildert. Beschrieben wird auch die Situation, in der
sich die Stadt in den 1920er-Jahren befand. Beklagt wird die schlechte Verkehrsanbindung der Kreisstadt,
was die wirtschaftliche Entwicklung erschwere.
Friedeberg Leben in der Nachkriegszeit.
Das ist ein Auszug aus der
Geschichte der Stadt Strzelce Krajenskie / Friedeberg in der Neumark, die der
polnische Historiker Grzegorz Gralinski 2005 (auch im Internet) veröffentlichte. Der hier wg. der
besseren Lesbarkeit im Web-Format dokumentierte Abschnitt beschäftigt sich mit der chaotischen Zeit
unter russischer Besatzung nach 1945.
725 Jahre Friedeberg (2011).
Die Bewohner von Strzelce Krajenskie, dem früheren Friedeberg in der Neumark,
feierten im Sommer 2011 das 725. Stadtjubiläum der Gründung. Ein Zeitungsartikel erinnert
daran.
Neumark
Das Brandenburger Lied.
Die Neumark gehörte bis 1945 zu Brandenburg. Und dieses Lied ist quasi die Hymne
Brandenburgs. Bis 1945 war sie es auch der Neumärker.
Einige Informationen über die Neumark.
Zusammengestellt sind hier einige Informationen über die Einteilung der
früheren Neumark in Landkreise. Außerdem gibt es Listen der Städte, Dörfer,
Flüsse und Seen in der Neumark.
Aus der Geschichte der Neumark.
Dies ist ein Artikel von Richard Poepke aus dem Landsberger Heimatblatt von 2004, das
aber inzwischen aus dem Internet verschwunden ist. Deshalb wurde er hier ‚nachgedruckt‘ und
durch einige Abbildungen ergänzt.
Seltene Pflanzen in der Neumark um 1915.
Das ist nur ein kleiner Einblick in die neumärkische Pflanzenwelt, wie sie der
Autor Oskar Lehmann zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgefunden hat.
Hochspannungsnetz im Kreis Friedeberg um 1930.
Es ist etwas unklar, wann diese Skizze entstand. Es wird aber wohl in den 1920er-Jahren
gewesen sein. So sehr ausgebaut war damals jedenfalls das Stromnetz noch nicht. Sehr viele Dörfer,
Bauern- und Gutshöfe träumten noch davon, endlich elektrischen Strom zu erhalten.
Eine Radtour durchs Lebuser Land im Jahr 2003.
Christiane Reinecke gibt eine ausführliche Beschreibung einer größeren
Radtour durch die wunderschöne Landschaft der früheren Neumark, die im Sommer 2003 stattfand.
Die Tour führte in 8 Tagen von Küstrin über Mohrin, Königsberg, Bad
Schönfließ, Soldin, Lippehne, Berlinchen, Friedeberg, Dolgen, Woldenberg, Netzebruch,
Landsberg, Schwerin, Meseritz, Zielenzig, Kunersdorf, Slubice bis nach Frankfurt an der Oder.
Sagen aus der Neumark
Vom Verlust der Woldenberger Heide.
Eine unglaubliche Geschichte vom Unvermögen Woldenberger Stadtväter, den
Besitz zusammenzuhalten. Immerhin blieb Woldenberg aber der Forst der Mönchheide im
Nordwesten der Stadt.
Sagen um den Woldenberger Kirchturm.
Um den markanten Woldenberger Kirchturm ranken sich etliche Sagen. Zwei davon werden
hier vorgestellt.
Aberglaube und Bräuche in Woldenberg.
Ein H. Prahn hat sich um 1890 die Mühe gemacht, dem Volk genau aufs Maul zu
schauen. Und so entstand eine umfangreiche Sammlung von Beispielen des Aberglaubens und von
volkstümlichen Bräuchen. Für diesen Artikel wurden daraus die Beispiele aus der
Woldenberger Gegend ausgewählt.
Friedrich der Große wird in Lauchstädt Pate.
Diese schöne Geschichte ist wohl weniger eine Sage als eine Erzählung, die
sich wirklich im 18. Jahrhundert ereignete. Preußens König Friedrich II. machte bei seinen
Reisen häufig Station bei den von Brands in Lauchstädt bei Woldenberg.
Wie Küstrin seinen Namen erhielt.
So ein Städtename Küstrin fordert natürlich dazu heraus, sich
eine Legende auszudenken, wie es zu diesem Namen kam.
Das schwarze Feuer-Pferd.
Diese Geschichte soll sich im 16. Jahrhundert in der Stadt Königsberg in der
Neumark zugetragen haben.
Das Gespenst von Lichtenow.
Also die Wälder im Friedeberger Land waren mancherorts schon etwas unheimlich
natürlich besonders in der Dämmerung oder der Dunkelheit der Nacht.
Von Neumärker Wassernixen.
Die Verführung durch Wassernixen spielt vielerorts in volkstümlichen Berichten
ein Rolle. Aber die Neumärker Nixen sollen besonders verführerisch gewirkt haben, erzählte
man sich.
Wie ein Bürgermeister den Teufel überlistete.
Diese Sage spielt in Friedeberg in der Neumark. Sie erklärt, wie der Damm durch den
See am berühmten
Mühlentor
entstanden sein könnte. Über diesen Damm führte viel später die Reichsstraße
Nr. 1 von Berlin nach Ostpreußen.
Zweiter Weltkrieg
Die Division Woldenberg.
Bei der Lektüre von Berichten über den Einfall der Russen in Pommern im
Januar 1945 tauchte immer wieder eine Division Woldenberg auf. Was hat es mit dieser
Division aufsich? Dieser Frage wird in dieser Recherche-Arbeit nachgegangen und
beantwortet.
Die Russen besetzen 1945 Woldenberg.
Dieser Bericht beschreibt das finsterste Kapitel Woldenbergs. In der Nacht vom 29. auf
den 30. Januar 1945 erreichten Panzer der Roten Armee die kleine Stadt am Großen See. Durch
Brandlegung zerstörten die Russen den Stadtkern nahezu vollständig. Zurückgebliebene
Woldenberger fanden kaum noch eine Unterkunft.
Inzwischen entstand daraus eine eigene erweiterte Seite
Einfall der Russen 1945.
Totales Chaos bei der Räumung 1945.
Dieses ist ein besonders aufschlußreicher und authentischer Bericht über die
unglaubliche Situation, wie sie Ende Januar 1945 in der Region zwischen Netze und Drage also
östlich von Woldenberg bestand. Der Bericht wurde von Dr. Knabe, dem ehemaliger
Landrat des Kreises Deutsch Krone, noch im April 1945 verfaßt.
Das Massaker von Brenkenhofsbruch.
Im Februar 1945 richtete die Rote Armee im Netzebruch unter der
Zivilbevölkerung ein Massaker an. Davon war bislang wenig bekannt. Im dokumentierten Artikel
beschreibt Günter Werk, was damals am Kriegsende in Brenkenhofsbruch geschah.
Das abgrundtief Böse.
Auf dieser Webseite wird versucht, etwas über das ganz besonders Böse,
wie es sich in der Nazi-Zeit (19331945) auch im beschaulichen Woldenberg und dessen Umgebung
ereignete, zu dokumentieren. Bislang wurde über diese unmenschlichen Exzesse der Nazis meist
geschwiegen. Es sollen auch einige andere Greueltaten anderer, die einen gewissen Woldenberg-Bezug
haben, nicht unerwähnt bleiben.
Flucht 1945
Flucht aus Woldenberg nach Berlin 1945.
Dieser Fluchtbericht des Herausgebers dieser Seiten zeichnet sich dadurch aus, daß
versucht worden ist, auch das jeweilige Kriegsgeschehen zu beschreiben und zeitlich genau zuzuordnen.
Gelungen ist das durch eine tabellarische Darstellung des Ablaufs der Ereignisse.
Der Woldenberg-Treck 1945.
Wiedergegeben ist hier der Bericht von 1950 des Ex-Bürgermeisters von Woldenberg
Otto Hemp, in dem der Verlauf des Trecks mit dem Desaster in Berlinchen geschildert wird. In Berlinchen
war der Woldenberg- Treck durch russische Panzerspitzen überrollt worden und mußte die Flucht
aufgeben.
Flucht des Woldenberger Birkenhof-Trecks 1945 Teil I.
Das ist die Erstveröffentlichung des ausführlichen und
informationsreichen Erlebnisberichts von Gert Brauer (Wiesbaden, Jg. 1931). Im 1. Teil wird die
dramatische, aber erfolgreiche Flucht vor der Roten Armee vom Birkenhof bei Woldenberg
(Hochzeiter Chaussee) per Pferd und Planwagen bis zur Oder bei Greifenhagen beschrieben. Der Autor
hat umfangreich Zusatzinformationen recherchiert und diese in seinen Tatsachenbericht
eingefügt, was ihn zu einem einzigartigen Bericht über die unmenchliche Situation von 1945
macht.
Flucht des Woldenberger Birkenhof-Trecks 1945 Teil II.
Der 2. Teil des Tatsachenberichts beginnt mit einem Exkurs des Autors zu heutigen
Erkenntnissen über diese Schlußphase des Zweiten Weltkriegs. Im weiteren berichtet Gert
Brauer über den Verlauf der Flucht von der Oder bis zum von der NSDAP (Nazi-Partei) bestimmten
Zielort Anklam sowie die Einquartierung im Dorf Krien bei Anklam. Hier zeigte sich auch mit welch
lächerlichen Maßnahmen (wie Gräbenschippen, von Flüchtlingen Pferd und Wagen
für die Wehrmacht requirieren) die Nazis doch noch den ‚Endsieg‘ erzwingen wollten
und die Panzer der Roten Armee rückten immer näher an Stettin heran, nur 80 km von
Anklam entfernt. Ende März 1945 wurde es Zeit, die Flucht fortzusetzen.
Flucht des Woldenberger Birkenhof-Trecks 1945 Teil III.
Im 3. und letzten Teil des Tatsachenberichts beschreibt Gert Brauer die wochenlange
Weiterflucht von Krien bei Anklam bis nach Holstein. Im Kapitel Tieffliegerangriffe
wird ein authentischer Augenzeugenbericht über die in der Gadebuscher Gegend im
West-Mecklenburgischen zwischen dem 29. April und dem 1. Mai 1945 erfolgten Luftangriffe auf
harmlose Flüchtlingstrecks durch Jagdflieger der Westalliierten erstattet. Viele unschuldige
Menschen wurden dort noch kurz vor dem Ende des Krieges sinnlos getötet.
Flucht aus Klosterfelde 1945.
Diese Flucht aus Klosterfelde, das etwas nördlich von Woldenberg liegt,
glückte. Denn man orientierte sich von vornherein in Richtung Arnswalde. Und so kam man mit Pferd
und Wagen auf tiefverschneiten Straßen bis zur Oder durch.
Der Trebbin-Treck 1945.
Das hat der Ex-Bürgermeister von Trebbin 1950 aufgeschrieben. Trebbin lag etwas
südöstlich von Hochzeit im Kreis Deutsch Krone. Der Flucht-Treck startete in der Nacht zum 27.
Januar 1945. Da er ab Hochzeit einen nördlicheren Weg über Neuwedell, Reetz und Stargard zur
Oder einschlug, blieben die Flüchtenden vom Aufmischen durch die Rote Armee verschont. Aber viele
von den Trebbinern kehrten nach Ende des Kriegs in die Heimat zurück. Der Bürgermeister
berichtet mit deutlichen Worten über die Grausamkeiten, die sie dort durch die Besatzer (Russen +
Polen) erfuhren.
Zeitzeugen-Berichte
Siehe auch Flucht 1945 und
Zweiter Weltkrieg.
Erinnerungen an Woldenberg von H.-J. Rosenberg.
Hans-Joachim Rosenberg ist der 1915 geborene Sohn des Woldenberger Konfektions-
Händlers Willy Rosenberg (Richtstraße 52). Es ist ein interessanter Bericht über
jüdisches Leben in Woldenberg sowie über den Beginn der Nazizeit. Nur durch die Flucht nach
England im Frühjahr 1939 konnte H.-J. Rosenberg sein Leben retten. Seine Eltern wurden im
Konzentrationslager Auschwitz von den Nazis ermordet. Der Text ist in Englisch abgefaßt.
Aufzeichnungen von Ernst Prochnow Teil I.
Ernst Johann Prochnow (geb. 1887) gehörte in Woldenberg das Hotel Prinz von
Preußen in der Richtstraße 47. Seit dem 21. Januar 1945 hat er Tagebuch
geführt. Er blieb damals in der Woldenberger Gegend.
Aufzeichnungen von Ernst Prochnow Teil II.
Im Teil II berichtet Ernst Prochnow über die Vertreibung aus Woldenberg und den
tagelangen Fußmarsch zur Oder, der am 1. Juli 1945 begann, sowie über die schwierige Zeit
danach.
Erinnerungen an das Jahr 1945.

Der Autor Gerd Kollmorgen (Jahrgang 1929) beschreibtr darin seine Erlebnisse als
16-Jähriger in den Nachkriegswirren in Woldenberg und seine Odyssee in den Westen auf der Suche
nach Verwandten.
Erinnerungen von Wolfgang Bornstädt an Woldenberg.
Als Kind kam Wolfgang Bornstädt Ende Januar 1945 mit vielen Flüchtlingen aus
Woldenberg ins havelländische Premnitz, wo er noch heute lebt. Seine frühere Heimat hat er oft
besucht. Seit einigen Jahren bemühte er sich darum, daß zur Erinnerung an die vielen
‚zugezogenen‘ Woldenberger und deren Leistung eine Straße oder Platz in Premnitz nach
Woldenberg genannt werden sollte. Das gelang erst im November 2010. Dokumentiert sind hier einige
Zeitungsartikel und ein Interview.
Erinnerungen von Ursula Ziebarth an Woldenberg.
Dieser Text ist ein Zufallsfund einer Leserin, denn er war in einem Buch versteckt,
dessen Titel nichts von Woldenberg vermuten ließ. Die Autorin beschreibt darin liebevoll ihre
Kindheitserinnerungen an Woldenberg, das sie sich als Großstadtkind in den Schulferien
regelmäßig eroberte.
Das Tagebuch der Renate Brandes.
Die Familie Brandes flüchtete Ende Januar 1945 nicht aus Woldenberg. Man wich zu
einem Bauern nach Klosterfelde aus und kam dort vom Regen in die Traufe des russischen
Panzervorstoßes. Die Autorin berichtet von den schrecklichen Ereignissen, wobei gleich 3
Familienmitglieder ihr Leben lassen mußten. Es ist ein erschütternder Bericht über das
kärgliche Leben in ständiger Angst im zerstörten Woldenberg bis zur ihrer Vertreibung Ende
Juni 1945.
Kriegsgefangenen-Lager in Woldenberg
Man beachte auch die kleine Serie zum OfLag-IIC- Museum, die unter
Dobiegniew aufgeführt ist.
Das Woldenberger Kriegsgefangenenlager.
Das Ergebnis meiner Recherchen seit 2000 hat nun eine eigene Seite erhalten. Dort
sind bereits einige Ergänzungen erfolgt, beispielsweise zur Lager-Post. Das Lager bestand von
1940 bis 1945. Der bisherige Text bleibt aber vorerst wg. der Verlinkung am
alten Ort erhalten. Inzwischen
konnte in einer
kleinen Serie ausführlicher über
das OfLag (19401945) berichtet werden.
Erinnerungen von Wolfgang Albrecht an das Lager.
Der Autor geriet als 16-Jähriger im April 1945 bei den Seelower Höhen in
russische Kriegsgefangenschaft. Per Fußmarsch über Küstrin und Landsberg kam er in das
Woldenberger Lager am Gehege. Sein Zeitzeugen- Bericht über die Gefangenschaft in Woldenberg wird
hier erstmals veröffentlicht.
Im Kriegsgefangenen-Lager 1945.
Das ist ein erschütternder Bericht eines deutschen Kriegsgefangenen über die
Zustände, wie sie 1945 im russischen Lager herrschten.
OfLag II C Woldenberg (Museum).
Ein Informationsblatt des heutigen Museums in Dobiegniew, worin kurz und knapp die
Geschichte des Offizierslagers erklärt wird.
Dobiegniew
Leben in der Nachkriegszeit.
Das Leben in der Zeit nach dem Ende des Kriegs war allerorten chaotisch. Hier beschreibt
der polnische Historiker Grzegorz Gralinski die Zustände, wie sie in Friedeberg damals herrschten.
In Woldenberg/Dobiegniew wird es ähnlich gewesen sein.
Von den Anfängen polnischer Verwaltung.
Der polnische Historiker Grzegorz Gralinski beschreibt den Aufbau einer polnischen
Verwaltung in den von der Roten Armee eroberten Westgebieten, was bereits im Frühjahr 1945
begann.
Eine Reise nach Woldenberg 1968.
Diese Reise nach Dobiegniew machte Dr. Martin Schenk, der in Woldenberg früher
Zahnarzt war (Wutziger Straße). Vorher hatte er in den 1950er-Jahren schon einmal das
frühere Woldenberg bereist. Viele der
Fotos in der Dobiegniew-Galerie 2 wurden dabei von ihm aufgenommen.
Jüdisches Leben in Dobiegniew.
Dieser Artikel enthält auch meine Recherche-Ergebnisse zu jüdischem Leben im
früheren Woldenberg.
Auf der Suche nach Gebäuden aus Woldenberger Zeiten.
Präsentiert werden eine Reihe von Fotos von Gebäuden aus dem heutigen
Dobiegniew, die eindeutig bereits vor 1945 in Woldenberg existierten und liebevoll restauriert
wurden.
Vom Dobiegniew-Cup 2009.
In Dobiegniew wird heute in jedem Jahr ein internationales Jugend-Fußball-Turnier
ausgetragen. Ein Zeitungsartikel berichtet vom Cup im Jahr 2009.
Dobiegniew-Museum zum Lager OfLag IIC Woldenberg Teil 1.
In dieser kleinen Serie sind einige ausgewählte Texte zusammengestellt, wie
sie in Dobiegniew im Muzeum Woldenberczyków zu den Ausstellungsstücken
präsentiert werden. Die Texte wurden aus dem Polnischen ins Deutsche übertragen und
redaktionell mit verbindendem Texten, Abbildungen und Erläuterungen ergänzt. Dieser Teil
beschäftigt sich mit den Lebensbedingungen der polnische Gefangenen von 1940 bis 1945 sowie deren
konspirativen Tätigkeit im Lager-Alltag (u. a. heimliches Nachrichtenabhören per Radio).
Es ist die erste Internet-Publikation dieser interessanten Texte.
Dobiegniew-Museum zum Lager OfLag IIC Woldenberg Teil 2.
In diesem Teil werden die von den deutschen Wachmannschaften ermordeten polnischen
Offiziere namentlich gewürdigt sowie ein Aufstellung aller Ausbrüche aus dem Lager an der
Friedeberger Chaussee präsentiert. Außerdem wird ein Einblick in die kulturellen
Aktivitäten im Lager gegeben.
Dobiegniew-Museum zum Lager OfLag IIC Woldenberg Teil 3.
In diesem Teil befindet sich ein kleine Foto-Galerie von Ausstellungsstücken
im Museum. Außerdem wird über den von den Gefangenen gegründeten Hilfsfonds
für Witwen und Waisen in Polen berichtet.
Dobiegniew-Museum zum Lager OfLag IIC Woldenberg Teil 4.
In diesem letzten Teil werden übersetzte Auszüge aus dem Lager-Tagebuch
wiedergegeben, das der polnische Leutnant Józef Bohatkiewicz von 1940 bis 1945 in Woldenberg
geführt hat. Außerdem wird die Evakuierung des Lagers nach Westen beschrieben, die am
25. Januar 1945 startete. Für den Großteil der Gefangenen führte der
Evakuierungsmarsch in nur wenigen Tagen in die Freiheit. Der Rest erreichte in wochenlangen
Märschen im März 1945 die Elbe bei Boizenburg und wurde von dort auf Lager
verteilt.
Polen
Deutschland überfällt Polen 1939.
Zum 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen am 1. September 2009 zeigte das
Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin eine Ausstellung zur Geschichte der deutsch-polnischen
Beziehungen. Im Mittelpunkt standen dabei der Krieg und die Nachkriegszeit.
Die Zwangsumsiedlung der Polen.
Auch die polnische Bevölkerung war 1945 von Vertreibung betroffen, denn Stalin
wollte sich ostpolnische Gebiete einverleiben. Dokumentiert ist hier ein Bericht über die
Zwangsumsiedlungen vom Deutschland-Radio Kultur (Berlin) aus dem Jahr 2004.
Die Westverschiebung Polens 1945.
Das ist die Karte zu den menschenverachtenden Zwangsumsiedlungen von Polen und
Deutschen. Die Historiker nennen das die Westverschiebung Polens.
Zeit der Wandlungen in Polen (19751990).
Am Beispiel der Stadt Strzelce Krajenskie (Friedeberg) beschreibt der Historiker
Grzegorz Gralinski wie sich ab etwa 1980 unter Polens Bevölkerung Unmut breitmachte. was zu einer
Stärkung gewerkschaftlicher Kräfte (Solidarnosc) führte. Und letztendlich entwickelte
sich daraus ab 1990 die gesellschaftliche Abkehr vom kommunistischen System.
Über die Versöhnung Polen Deutschland.
Auch die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war noch jahrzehntelang geprägt vom
Haß zwischen den Deutschen und Polen aufeinander. Erst 2 Generationen später beginnt nach
endgültiger Klärung der Oder/Neiße- Grenze die so wichtige Aussöhnung zwischen den
Völkern beiderseits der Oder fruchtbare Gestalt anzunehmen.
Polen-Karte von 2000.
Hier wird zum besseren Verständnis von manchen Artikeln eine aktuelle Karte Polens
mit den eingezeichneten Provinzen (Wojewodschaften) präsentiert.
Das polnische Wunder.
Dokumentiert ist hier ein politisches Feuilleton des Publizisten Gunter Hofmann von
2009. Der Autor beleuchtet darin die erstaunliche Entwicklung, die Polen in Europa seit den ersten freien
Wahlen im Jahr 1989 genommen hat.
Deutsche Ortsnamen in der Diskussion.
Darf man frühere deutsche Orte im heutigen Polen mit den alten deutschen Namen
bezeichnen? Viele sagen, daß sei nicht korrekt, was aber totaler Quatsch ist, wie der hier
dokumentierte Beitrag aus dem Internet aufzeigt.
Die Öffnung des Arbeitsmarkts 2011.
Polen ist 2004 in die EU aufgenommen worden. Aber erst ab dem 1. Mai 2011 gilt auch in
Deutschland die EU-Freizügigkeit für Beschäftigte aus Osteuropa. Hierzulande hatte man
Sorge, der deutsche Arbeitsmarkt könnte durch ‚billige‘ Arbeitskräfte
überschwemmt werden, zumal es in Deutschland noch immer keinen generellen Mindestlohn
gibt.