Von den 6 Städten der Kreise Arnswalde und Friedeberg
(
Arnswalde,
Driesen,
Friedeberg,
Neuwedell,
Reetz und
Woldenberg) gehörte die Kleinstadt
Woldenberg zu den von der Landwirtschaft geprägten Städten. Woldenberg war eine typische
Ackerbürgerstadt der Neumark. Es gab kaum industrielle Betriebe. Im Umland gehörten
einige Güter und Vorwerke zur Stadtgemeinde.
[
Woldenberg-Beschreibung von 1939]
Woldenberg wurde Ende Januar 1945 zu etwa 70 % von der Roten Armee (ohne Kampfhandlungen mutwillig)
zerstört [Ed: die
Darstellung bei
Wikipedia ist falsch, Woldenberg wurde
nicht durch Kampfhandlungen zerstört], weshalb im
heutigen Dobiegniew nur noch in den Randlagen
alte Gebäude aus Woldenberger Zeiten vorhanden sind. Betroffen von totaler
Zerstörung ist vor allem die
Altstadt zwischen Hohem
Tor und dem Fließ.
Im Jahr 1939 lebten in Woldenberg 5.344 Einwohner (meist evangelisch) in gut 2.000 Haushalten. Die Stadt
war damit etwa gleich groß wie Driesen oder Friedeberg.