Woldenberg (Neumark)   —  Forum / Guestbook 2008 khd
Stand:  12.1.2013   (87. Ed.)  –  File: WBG/Forum/Woldenberg_Forum_2008.html


Woldenberg Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

   
  G ä s t e b u c h - E i n t r a g
Für Woldenberg mit Umgebung,
die Neumark und auch Pommern.
 
In diesem am 15. August 2007 gestarteten Woldenberg-Forum bzw. -Gästebuch können auch Friedeberger, Driesener und alle an der Neumark Interessierten ihre Mitteilungen und Suchanfragen eintragen, denn diese haben im Internet noch keine eigene ‚Heimat‘ gefunden. Das Forum/Gästebuch ist moderiert, weshalb Ihre Beiträge und Kommentare erst mit einigen Tagen Verzögerung im Gästebuch erscheinen können. Die aktuellsten Einträge stehen jeweils oben! Die Erläuterungen in [Ed: ...] und die meisten Links sind redaktionell hinzugefügt worden. Die Uhrzeiten sind alle in MEZ (CET) bzw. MESZ (CEST) angegeben.

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Woldenberg — Forum + Gästebuch 2008   (Teil 2)

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Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
1. Januar 2008 um 00.00 Uhr
Allen Lesern
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 000
Ein gutes neues Jahr 2008 !

A Happy New Year !

Une Bonne Année !

Szczesliwego Nowego Roku !

Wünscht der Herausgeber allen Lesern
der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten.

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
1. Januar 2008 um 00.10 Uhr
Erinnerung an die „Seiltänzer“
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 025
Beim Einsortieren der neuen Fotos der Dobiegniewer/Woldenberger Kirche kam diese Erinnerung an das Jahr 1943 wieder, und vielleicht hat ja jemand davon noch ein Foto, das hier prima hinpassen würde:

In Woldenberg war noch im Sommer 1943 die Welt in Ordnung. Es gab fast nie Fliegeralarm – höchstens mal zur Probe. Alles war so friedlich, obwohl draußen überall dieser mörderische Krieg tobte. Jedenfalls erschien es damals uns Kindern so, die noch im März 1943 die schweren Bombenangriffe der Alliierten auf Berlin mit den vielen brennenden Häusern erleben mußten.

Da kam Ende Juni 1943 etwas Aufregung in die kleine Stadt am Großen See. „Die Seiltänzer kommen“, hieß es allerorten. Und auf dem Marktplatz an der Kirche bauten diese tatsächlich in den nächsten Tagen Türme auf und spannten Stahlseile quer über den großen Platz – eines wohl sogar zum Dach der alten Backsteinkirche.

Gegend Abend des 5. Juli 1943 war es dann so weit. Die Woldenberger und Zugereisten strömten zum Marktplatz und bestaunten die Hochseilartisten bei ihrem gefährlichen Job. Denn ein Netz gab es nicht. Aber alles klappte perfekt, und es gab viel Beifall für die spektakuläre Vorstellung.
[Editor–23.01.2008:    Und wenn mich meine kindliche Erinnerung nicht trügt, sammelten während der Veranstaltung Helfer der Seiltänzer Geld und verteilten dabei Erinnerungskarten. Vielleicht schlummert ja dieses Foto noch in irgendwelchen Kartons oder Truhen. Hier wäre der Platz, um es für alle sichtbar zu machen. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Karl-Heinz Dittberner)
(siehe E-Mail Page)
23. Januar 2008 um 13.12 Uhr
Gebäude am Marktplatz
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 026
Dobiegniew 2005 In Woldenberg und heute noch in Dobiegniew steht an der früheren Richtstraße in Marktplatznähe ein Haus (siehe nebenstehendes Foto von 2005) zu dem es Fragen gibt. Die das Bild querende Straße führt rechts zum Niedertor und dann nach Hochzeit (Stare Osieczno). Was hat es mit diesem Haus aufsich? Was bedeuten diese angebauten Türmchen an der Hausecke? Ist es das Haus, das Woldenberger früher das „Haus Dallmann“ nannten? Danke im voraus. [Antworten]
--
khd    

Name:
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Datum:
Monika
faircoup (at) yahoo.de
26. Februar 2008 um 16.45 Uhr
Ahnenforschung
Buckert/Baumann/Mißler
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 027
Hallo, liebe Leser dieses Gästebuches,

ich bin bei der Suche nach Daten zu meinen Vorfahren auf diese interessante Internetseite gestoßen. Gefällt mir wirklich gut.

Vielleicht kann mir jemand von Ihnen zu meiner Ahnenforschung helfen?

Mein Ur-Ur-Großvater, Johann August BUGGERT (andere Schreibweise, wurde später in BUCKERT umgewandelt, August war der Rufname), Zieglergehilfe auf Amalienhof bei Woldenberg, Sohn der Auguste BUGGERT, später verehelichte GUNDLACH, hat am 07.08.1864 im Alter von 25 Jahren Juliane Friederike BAUMANN, 24 Jahre, geb. am 13.02.1840, Tochter des Friedrich BAUMANN, weiland Bürger in Woldenberg in der ev. Kirche zu Woldenberg/Neumark geheiratet. Aus dieser Ehe stammen folgende Kinder:
  • Auguste, vh. Handschke (* 02.05.1865)
  • Helene, vh. Mißler (* 21.08.1871)
  • Luise, vh. Sauermann (keine weiteren Daten bekannt)
  • Gustav, vh. mit Bertha NN (* ab 1873, 3 Söhne, Daten leider unbekannt)
  • Emil, vh. mit ? (* ab 1874, + ca. 1922 – 1924)
Juliane Friederike hatte vor der Ehe bereits einen Sohn:
  • Hermann Baumann (* vor 1864)

Sie hatte zumindest einen Bruder, der wiederum mind. 2 Söhne namens Fritz und Georg Baumann hatte. Beide hatten auch Kinder, deren Daten ich leider nicht kenne.

Kann mir jemand weiterhelfen? Ich freue mich über jeden noch so kleinen Hinweis!!! Fotos von diesen Vorfahren – von meiner Ur-Großmutter abgesehen – habe ich leider nicht. Falls jemand nähere Daten zu meiner Ur-Großmutter Helene Mißler, geb. Buckert benötigt, möge er sich bitte auch bei mir melden.

Viele Grüße Monika.
[Editor–27.02.2008:    Im Adreßbuch von 1924 sind Personen mit den Namen BAUMANN, BUCKERT und BUGGERT verzeichnet. -- khd]
[Editor–12.07.2008:    Der Name BUGGERT kommt auch in der Gewerbesteuerliste von 1841 vor. -- khd]

Name:
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Datum:
Irmtraud Richter
richter-wiegandt (at) web.de
1. März 2008 um 23.17 Uhr
Familie Richter
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 028
Guten Abend, meine Großeltern Marie und Emil Richter sind 1920 nach Woldenberg gezogen. Sie kauften dort einen Bauernhof. Er muß in Abbau oder in der Siedlung Eigene Scholle gewesen sein. Sie wohnten dort bis 1932. Dann wurde der Hof an einen Verwandten verpachtet. Er könnte Meyer geheißen haben.

Wer kann darüber oder über meine Großeltern nähere Angaben machen. Und wo lag die Siedlung Eigene Scholle? Bin für jede Nachricht dankbar. [
Weitere Infos]

Gruß Irmtraud Richter
[Editor–03.03.2008:    Im „Adreßbuch der Umgebung von Woldenberg von um 1925“ sind Landwirt Emil Richter sowie eine Emma Richter mit der Anschrift „Siedlung Eigene Scholle“ verzeichnet.

Im amtlichen Meßtischblatt von 1934 ist die „Siedlung Eigene Scholle“ nicht eingetragen, was nicht ungewöhnlich ist, denn auch „Abbau“ ist dort nicht namentlich erwähnt (wurde erst bei der Aufbereitung fürs Internet in Rot redaktionell nachgetragen). Ich vermute mal, daß diese Siedlung im Norden von Woldenberg lag. Denn dort sind in der Nähe des Amalienhofs noch Höfe eingezeichnet mit dem Hinweis „zu Woldenberg“. -- khd] [mehr]

Name:
E-Mail:
Datum:
Richter
richter-wiegandt (at) web.de
4. März 2008 um 10.02 Uhr
Wo war die Siedlung
Eigene Scholle?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 029
Guten Tag, beim nochmaligen Durchsehen der Unterlagen, habe ich entdeckt, daß es eine Landgesellschaft "Eigene Scholle" in Frankfurt/Oder gab. Die Siedlung muß Richtung Schlanow gewesen sein.

Folgende Daten: Der Hof lag in Woldenberg-Abbau. Eingetragen im Grundbuch Schlanow, Franzthal, Gemarkung Woldenberg-Franzthal. Der Hof soll 3 km von Woldenberg, Bahnhof-Stadt entfernt gewesen sein.

Gruß Irmtraud Richter
[Editor–04.03. + 09.03.2008:    Und damit ist klar, daß meine Vermutung (im Norden von Woldenberg) nicht zutrifft. Denn mit diesen neuen Infos ergibt sich ein anderes Bild: An der Rohrsdorfer Straße/Chaussee sind im Meßtischblatt von 1934 nördlich von Rohrsdorf einige zu Woldenberg gehörige Gehöfte eingezeichnet. Die Entfernung von dort bis zum Woldenberger Bahnhof beträgt rund 3 km.

Auf diesem Luftfoto von Dobiegniew ist der schnurgerade Verlauf der früheren Rohrsdorfer Straße/Chaussee gut zu erkennen (Bildmitte, Nr. 10). Die Gehöfte lagen etwas vor dem Horizont – etwa dort, wo sich im Foto seitlich zur Straße etwas Grün ausbreitet. Auch auf einem aktuellen Satelliten-Foto (Google Earth) ist diese Rohrsdorfer Straße/Chaussee und Rohrsdorf (Ostrowiec) prima zu erkennen.

Da der südliche Teil des Meßtischblatts derzeit noch nicht im Internet präsent ist, werde ich diesen demnächst ebenfalls ins Netz stellen. Bitte ein wenig Geduld. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Jolanta Siestrzewitowska
jolanta.jurasinska (at) gmx.de
14. März 2008 um 12.44 Uhr
A Problem with
OfLag IIC Museum
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 030
My father was a POW in Woldenberg. On hearing a museum was opening, I contacted the town authorities as I had a number of letters and other items of interest, which I wanted to present to them. They showed great interest, even called me and invited my Mother and me to the opening. That was almost 2 years ago. I have written them on many, many, occasions but no answer. Is that how ex POW families are treated? Can somebody rectify this problem / insult?

Thank-you

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
18. März 2008 um 14.08 Uhr
Hinweis auf
Dobiegniew-Panorama
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 031
Aus dem großen Foto-Fundus von Wolfgang Bredereck wurde jetzt auf einer extra Seite ein interessantes Panorama von Dobiegniew (früheres Woldenberg) zusammengestellt. Die Fotos dieses Rund-um-Blicks vom Kirchturm enstanden am 21. Juni 2005 anläßlich einer Besuchsreise. Sie zeigen vor allem die baulichen Veränderungen im Zentrum der polnischen Kleinstadt, das noch immer reichlich Baulücken aufweist.

Name:
E-Mail:
Datum:
carsten albrecht
carsten (at) albrecht-dekoration.de
20. März 2008 um 17.23 Uhr
Gibt’s alte Woldenberger
in Dobiegniew?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 032
Tolle Seiten, vielen Dank dafür!!!!

Mein Vater ist 1930 in Woldenberg geboren und hat in der Schulstrasse gelebt. Er hat Woldenberg 1945 wie alle anderen verlassen müssen. An seinem diesjährigen Geburtstag, dem 05.04. werde ich mit ihm in seine alte Heimat Woldenberg fahren.

Weiß jemand, ob man dort evtl. Heimkehrer aus der Zeit antrifft und wie ich mich darüber informieren kann? Über eine Nachricht würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Albrecht

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
(bekannt)
24. März 2008 um 14.14 Uhr
Woldenberger Bräuche
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 033
Gestern habe ich in gemütlicher Runde mit meinen Eltern noch Einiges über Woldenberger Sitten und Bräuche erfahren können, was ich den Lesern dieser gelungen Seite nicht vorenthalten möchte.

Zu Ostern wurden im Gehege Eier versteckt. Kinder brachten den Bauern Sträußchen aus Birkenzweigen und sagten zur Begrüßung folgenden Spruch:
„Düp, düp Osterei,
gibst Du mir kein Osterei,
schlag ich Dir Dein Hemd entzwei!“
Den Brauch nannte man Osterdüpen [Ed: oder auch „Oster-Stiepen“].

Zu Pfingsten fand früher auf dem Schützenplatz ein
Schützenfest statt, später auf dem Sportplatz im Gehege. Es war Brauch zu Pfingsten den Hausflur mit Birkenzweigen und Kalmusbüscheln zu schmücken.

Die Kinder mussten außerdem bei der Ernte helfen. Sie bekamen einen geringen Lohn dafür:
5 Pfund Kirschen – 2 Reichsmark,
50 Pfund Kartoffeln – 8 Pfennig,
1 Eimer Maikäfer – 2 bis 3 Eier.

Kastanien sammelten die Kinder freiwillig. Für einen Zentner bekamen sie immerhin 12 Reichsmark.

Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere Woldenberger an weitere Bräuche.

Mit freundlichen Grüßen
Angela Palm

Name:
E-Mail:
Datum:
Wilfried Otto
Tuermerenkel (at) AOL.com
24. März 2008 um 21.46 Uhr
Försterei in Hermsdorf
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 034
Schön, dass es doch so viele Informationen und auch Fotos (alt wie neu) von Woldenberg gibt.

      Umgebung von Hermsdorf
^   Zur Orientierung, wo Hermsdorf ist. Die alte Försterei lag wohl nordwestlich von Hermsdorf, bereits in der Nähe von Brandsheide (Blau eingekreist). „garten“ am linken Rand ist das Dorf Wugarten.   (Repro: 2008 – khd)
Ich bin leider immer noch
auf der Suche nach Angaben, Fotos und Informationen zur Försterei in Hermsdorf und einer Familie Ri(e)chling, die dort wohnte und der Mann als Förster tätig war. Sie hatten 2 Kinder, Siegfried und Christa. Der Sohn muss wohl vom Zug überfahren worden sein, und die Tochter hatte noch zum Ende des Krieges geheiratet (hieß dann Arndt) und wohnte in der alten Bundesrepublik. Vor ein paar Jahren ist sie leider verstorben, so dass auch diese Informationsquelle nicht mehr zur Verfügung steht. Interessant wären sicherlich Hinweise, wozu die Försterei gehörte und wer auf dieser Strecke noch lebt bzw. Auskunft geben kann.

Für Hinweise wäre ich recht dankbar.

Wilfried Otto
[Editor–26.03.2008:    Ich habe mal zur besseren Orientierung einen kleinen Ausschnitt aus der amtlichen Pommernkarte von 1937 zugefügt. Denn nach der Kartensymbolik lag diese Försterei etwas von Hermsdorf entfernt. Vielleicht gibt es ja dazu im Landesarchiv Greifswald weitere Informationen. -- khd]
[Editor–15.06.2008:    Vielleicht wissen aber auch die Macher des Fernsehfilms über Wugarten etwas über die Geschichte der Hermsdorfer Försterei, denn Wugarten (heute Ogardy) liegt ja nicht so weit weg. -- khd]

Name:
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Datum:
Ilse Schubert
heinz.rieke (at) gmx.de
6. April 2008 um 16.38 Uhr
Erinnerungen geweckt
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 035
Über Internetrecherche sind wir auf Ihre Seite gestossen, die uns nicht nur sehr gefallen hat, sondern auch mich in meine Kindheit zurückversetzte. Viele Geschäfte, Häuser, Hotels und Plätze konnte ich anhand Ihres Bildmaterials wiedererkennen.

Meine Eltern Kurt & Anna Block, sowie meine Geschwister, Ursel, Ingrid, Günther und Egon haben bis zum 26.1.1945 in der Wutzigerstraße "Landhaus Elysium" gewohnt. In unserem Haus wohnte noch Herr Helmut Lindenblatt (verstorben). Meine Eltern betrieben den Bierverlag "Elysium".

Gibt es Möglichkeiten in Einwohnermeldeunterlagen bis 1945 einzusehen? Wenn ja, wie komme ich daran? Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüssen
Ilse Schubert
[Editor–07.04. + 08.06.2008:    Vermutlich gibt es bei der Landsmannschaft in Fürstenwalde/Spree (Telefon, E-Mail: info@haus-brandenburg-fuerstenwalde.de) eine Liste der 1944/45 in Woldenberg lebenden Einwohner. Im Internet gibt es derzeit nur die Abschrift des Adreßbuchs von 1924, die in vielen Fällen schon weitergeholfen hat. Darin ist auch ein Braumeister HERMANN BLOCK aufgeführt – der Großvater? -- khd]

Name:
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Datum:
M. Werner
(bekannt)
7. Juni 2008 um 15.12 Uhr
Fotos von Klosterfelde
und Lämmersdorf
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 036
Hallo, auch ich bin beeindruckt, von der Vielfalt der noch vorhandenen Fotografien des früheren Woldenbergs. Gerade solche Bilder helfen doch sehr beim Auffrischen der Erinnerungen. Es war eine gute Idee, diese ins Internet zu stellen. Danke!

Nun habe ich noch eine Frage: Gibt es vielleicht auch alte Fotos von umliegenden Dörfern? Ich denke da besonders an die beiden Dörfer Klosterfelde und Lämmersdorf
im Norden von Woldenberg.

Gruß M. Werner
[Editor–15.06.2008:    Ich habe noch einmal die hier vorhandenen Ansichtskarten durchgesehen. Die dabei gefundenen Bilder von Klosterfelde und Lämmersdorf sind inzwischen in der Woldenberg- Galerie 15 online. Leider sind es nur recht kleine Fotos, da auf den Ansichtskarten immer mehrere Ansichten untergebracht worden sind. Übrigens gibt es jetzt auch 2 Fotos von Hochzeit an der Drage. -- khd]
[Editor–11.11.2008:    Liebe Frau/Herr Werner bitte noch einmal per E-Mail melden, da zu Klosterfelde und Lämmersdorf eine Anfrage vorliegt und ich leider Ihre E-Mail-Adresse wg. eines Plattenausfalls nicht mehr habe. -- khd]

Name:
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Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
12. Juli 2008 um 20.25 Uhr
Hinweis auf Woldenberger
Gewerbesteuerliste von 1841
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 037
Ein Leser sandte jetzt ein Transkript der Woldenberger Gewerbesteuerliste von 1841 ein, die 1942 im "Friedeberger Kreisblatt" veröffentlicht worden war. Das ist zunächst ein Zeugnis über die Mitte des 19. Jahrhunderts in Woldenberg ansässigen Gewerbe. Aber diese Namens-Liste mag auch wegen der Namen, Berufe und Gewerbe für Ahnenforscher interessant sein. Sie wurde deshalb als PDF-Dokument den Woldenberg-Seiten zugefügt. Anschriften enthält diese Liste leider nicht.

Name:
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Datum:
Hans Baars
h-baars (at) versanet.de
25. Juli 2008 um 17.38 Uhr
Drechslermeister Leonhard
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 038
Ich suche Informationen zu meinen Urgroßeltern, den Drechslermeister Theodor Ludwig LEONHARD und seiner Ehefrau Emilie geb. SCHLIEWERT, beide aus Woldenberg. Deren Tochter Ernestine Leonhard wurde am 15.06.1861 ebenfalls in Woldenberg geboren.

In einer Festschrift zur 50-Jahrfeier des 1881 gegründeten Männerturnvereins Woldenberg vom Juli 1931 heißt es: „Für das erste Winterturnen im Saal der Schule in Woldenberg hatte der Drechsler Leonhard Mühe, genügend hölzerne Reckstangen anzufertigen, weshalb man sich entschloß, von Grobschmied Neumann eine aus Eisen anfertigen zu lassen.“

In einem
anderen Artikel wird berichtet, dass „vom alten Drechslermeister Leonhard die Tauben für das Taubenwerfen angefertigt wurden.“ Dieses beliebte Taubenwerfen mit der Krönung des Taubenkönigs fand auch im Rahmen eines Kinderfestes einmal jährlich für die drei obersten Schulklassen statt.

Über Hinweise würde ich mich sehr freuen.

Gruß Hans Baars

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
22. August 2008 um 10.00 Uhr
Aktueller Hinweis
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB_039
Seit Mitte April 2008 gab es zeitweise Probleme mit der Aufgabe von Einträgen für dieses Gästebuch. Diese sind nunmehr überwunden, und alles funktioniert wieder bestens.

Name:
E-Mail:
Datum:
Jörg Lobinski
(bekannt)
6. Oktober 2008 um 19.26 Uhr
Klassenfoto von 1919
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 040
      Woldenberger Schule -- Klassenfoto von 1919
^   Das Klassenfoto von 1919 aus der Woldenberger Schule. Ein Vergrößerung zum besseren Erkennen gibt es auf der Galerie-Seite 13. Dort sind auch weitere Personen- Erkenntnisse notiert.   (Repro: 2008 – lobinski)
Hallo, meine Mutter ist eine geborene Losch. Meinem Opa gehörte das
Bahnhofshotel Losch. Ich selbst bin 1943 in Woldenberg eingeschult worden und ging bis zur Flucht mit dem letzten Zug aus Woldenberg dort zur Schule. Meine Mutter ist in Woldenberg groß geworden und dort in die Schule gegangen.

Ich habe noch ein Foto aus ihrer Klasse aus dem Jahr 1919. Eventuell erkennt sich noch eine ihrer Klassenkameraden wieder. Meine Mutter Charlotte Losch sitzt in der ersten Reihe als dritte von rechts, mit der weißen Schürze.

Mit freundlichen Grüssen
Jörg Lobinski

Name:
E-Mail:
Datum:
Wulbri99
W_Lemcke (at) t-online.de
11. November 2008 um 19.23 Uhr
War OfLag II C ab 1945
Lager für Deutsche?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 041
Nach dem er bei Klein Gandern, Kreis Weststernberg (poln. GüÖdkàÑw MaâÇy), am 17.02.1945 gefangen wurde, muß er für kurze Zeit in dem ehemalige OffLag in Woldenberg inhaftiert gewesen sein, bevor er den weiten Weg nach Russland antreten mußte. Aus Woldenberg schrieb er die beiden Briefe:
Woldenberg, den 3. Juni 1945

Meine liebe Mammi und mein süßes Schummelchen!
[seine Tochter, geb. 1943]

Heute hat meine Mutti Geburtstag und ich hoffe sie noch immer gesund und munter. Und nun sollt auch Ihr endlich ein Lebenszeichen von Eurem lieben Pappi erhalten, damit endlich die Ungewissheit über mein Schicksal von Euch genommen wird.

Ja, Mammilein, der Pappi ist noch am Leben und gesund und munter. Nur die Sehnsucht nach Euch Lieben nimmt uns alle seelisch mit. Aber ich habe doch den festen Glauben, dass auch Ihr die Schrecken dieses unseligen Krieges gesund überstanden habt und ich auch bald wieder bei Euch sein darf.

Mache Dir über mich keine Sorgen, ich werde schon durchhalten, denn noch bin ich ja gesund und hoffe es auch zu bleiben. Wenn ich dann wieder bei Euch sein kann, wird der Pappi auch wieder für das leibliche Wohl sorgen, und hoffen, dass die Zukunft auch noch ein paar glückliche Stunden für uns bereit hält.

Halte mir das Bärbelchen recht gesund und recht herzliche Grüße an die Omi und den Opi in Perleberg und wenn es Dir möglich ist auch an die Pritzwalker. Und nun betet mit mir, dass wir bald wieder vereint sein können.

Innige Grüße und Küsse Euer Pappi!
Nach Rußland kommen wir nicht.

Woldenberg, den 15. Juni 1945

Meine geliebte Mammi und mein süßes Schummelchen!

Mit diesem Brieflein sollt Ihr wissen, dass Euer Pappi noch unter den Lebenden weilt und auch gesund ist. Ich hoffe bald wieder bei Euch zu sein und habe auch den festen Glauben, Euch beide gesund wieder vorzufinden.

Verzagt also nicht, bleibt schön gesund und betet mit mir, dass wir bald wieder vereint sein können. Viele tausend Küsse Euer Pappi! Herzliche Grüße der Omi u. dem Opi!
„Nach Rußland kommen wir nicht“, hat sich leider nicht bewahrheitet, er kam erst 1948 nach Hause.

Kann jemand zu diesem Gefangenenlager nach der Besetzung etwas schreiben?

Im August 2008 war ich in Woldenberg, konnte jedoch das OffLag nicht finden, hatte mich auch erst im nachhinein etwas schlauer über’s Internet gemacht.
[Editor–11.11.2008:    Das „OfLag II C“ wurde also demnach zumindest 1945 als Gefangenenlager für Deutsche genutzt. Das Lager lag an der von Friedeberg kommenden Chaussee gut 1 km vor Woldenberg (siehe Skizze unten links oder auf diesem Luftfoto bei der Nr. 9). Später wurde es von den Polen als Museum eingerichtet. Aktuelle Fotos von 2005 dazu gibt es in der Dobiegniew-Galerie 6. -- khd]
[Editor–13.07.2010:    Über das Leben im Somnmer 1945 im russischen Lager in Woldenberg gibt es nun einen ausführlichen Zeitzeugen-Bericht von Wolfgang Albrecht (Jahrgang 1928). -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
29. November 2008 um 21.48 Uhr
Mini-Poster zum Rahmen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 042
Vielleicht ist das ja gerahmt ein nettes kleines Weihnachtsgeschenk für alte Woldenberger oder solche, die sich mit der Neumark verbunden fühlen.

Woldenberg/Neumark      
^   Woldenberg/Neumark
Am Hohen Tor 1850      
^   Am Hohen Tor 1850
Panorama Großer See
^   Panorama Großer See

Von drei markanten Woldenberger Bildern wurden kleine Poster im Format DIN A5 (21 x 15 cm) hergestellt. Diese können durch Klicken auf die Motive heruntergeladen werden. Es handelt sich dabei um PDF-Dokumente, die layoutgetreu ausgedruckt werden können.

Eine schöne Adventszeit wünscht der Herausgeber
allen Lesern der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten.
[Editor–06.01.2010:    Und zu Weihnachten 2009 gab es 3 weitere Mini-Poster. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Schulz
karl-heinz.schulz1 (at) ewetel.net
7. Dezember 2008 um 19.03 Uhr
Flucht und Vertreibung
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 043
Bin 1936 in Woldenberg geboren. 1945 im Januar habe ich Woldenberg mit meiner Mutter, meinem Bruder und allen Verwandten verlassen, Richtung Pasewalk zu den Grosseltern, dann weiter nach Güstrow. Nach der Eroberung durch die russische Armee sind meine Mutter, mein Bruder und ich im Juni 45 wieder nach Woldenberg zurückgefahren. Dort haben wir mit mehreren Deutschen bei einem polnischen Bäcker gewohnt.

Im September 1945 mussten wir auf Anordnung der polnischen Behörde Woldenberg verlassen. Wir hatten das Glück mit einem Viehwaggon der Eisenbahn zu fahren, andere Deutsche aus Woldenberg mussten zu Fuss die Stadt verlassen.

Im Jahre 2006 bin ich zum ersten mal wieder in Woldenberg gewesen und war erschüttert, auf und an dem See habe ich kein einziges Wasserfahrzeug sehen können.

Name:
E-Mail:
Datum:
Martina
matz0185zhrd (at) domut.de
15. Dezember 2008 um 12.03 Uhr
Virtuelles Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 044
      Woldenberg -- 142. Ed.
Super Seite . . .  weiter so.

Ich freue mich immer wieder
wenn ich hier lande.

Liebe Grüße,
Martina

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
22. Dezember 2008 um 00.00 Uhr
Allen Lesern
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 000
Frohe Weihnachten 2008 !
      Merry Christmas !

Bon Noël !

Wesolych Swiat !

Wünscht der Herausgeber allen Lesern
der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten.

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