1) 
Diese Seite enthält
polnische Sonderzeichen. Nicht mit allen Browsern auf den
unterschiedlichsten Computer-Plattformen (Windows-PC, MacOS, Linux, Unix) werden diese korrekt
angezeigt. Von Seiten dieses Web-Services wurde aber alles getan, daß möglichst viele
Browser diese Sonderzeichen korrekt anzeigen. Dazu gehörte auch, daß auf dieser Seite
nicht ein META-Tag mit der Angabe CHARSET=utf-8 angegeben worden ist.
Damit können viele installierte Browser noch immer nichts anfangen. Gewählt wurde
deshalb zunächst: CHARSET=latin-2.
Auf Ihrem Computer
muß aber zumindest der Font (Schriftsatz) Helvetica CE
installiert sein. Wichtig ist dieses CE (Character-Set European), denn nur solche
CE-Fonts enthalten u. a. die polnischen Sonderzeichen. Es ist aber unbedingt notwendig, daß
der Nutzer seinen Browser richtig einstellt. So darf in den Browser-Einstellungen die in der
Webseite programmierte Schriftanzeige
nicht überschrieben werden.
2) 
Leider gibt es im Museum nur wenige Informationen zum Alltagsleben im Lager. Auch die Tatsache,
daß jüdische Kriegsgefangene dort die Nazi-Zeit überlebt haben sicherlich
nichts vom Ausmaß des Holocausts ahnend wird nirgenwo erwähnt. Ob sie in diesem
Lager schickaniert wurden und welche Initiativen sie entfalten durfen, wäre allemal
wissenswert. Vielleicht liefert die Forschung hierzu noch Erkenntnisse.
3) 
Die Höhe der Beihilfen aus dem FWS-Fonds wurde unterschiedlich bemessen und lagen unter 100 RM
monatlich. Ausnahmen bildeten die Beihilfen für die im OfLag II C verstorbenen Offiziere: Die
Witwe und die 3 Waisen von Major Mieczyslaw Kruszewski bekamen eine einmalige Zuwendung in Höhe
von 5.000 RM. Die Witwe des Leutnant Ludwig Kruszewski bekam ebenso eine Summe von 5.000 RM.
4) 
Deshalb wurde durch die polnische Selbstverwaltung schon zu Beginn im Lager II C eine verpflichtende
Steuer für die Offiziere eingeführt, die die schlechte Stellung der einfachen Soldaten
etwas ausgleichen sollte.
5) 
Die Darstellung basiert auf in polnischen Texten angegebenen Fakten von MARIAN KOWALSKI
Zahlungsmittel im Lager aus dem Sammelwerk Oflag II C Woldenberg (Ksiazka i
Wiedza [Buch und Wissen], Warschau, 1984) sowie von JAN OLESIK Oflag II C Woldenberg
(Ed. Ministerium zur Nationalverteidigung, Warschau, 1988).
6) 
Die Überweisungen in die Heimat erfolgten offiziell über die deutsche Lagerverwaltung per
Post. Nur wer Lager-Mark in der ersten Lagerzeit oder Geld auf seinem Lager-Konto in der zweiten
Lagerphase hatte, konnte dieses auch überweisen. Ganz offensichtlich erfolgte dann der
Geldtransfer per
Postanweisung oder Zahlungsanweisung (ein früherer
Post-Service, den heute keiner mehr kennt!), die eine direkte Barauszahlung an den Empfänger
durch die Post ermöglichte. Denn Privatkonten waren damals selbst in Deutschland
die ganz große Ausnahme.