Woldenberg (Neumark)   —  Forum / Guestbook 2011 khd
Stand:  22.3.2014   (74. Ed.)  –  File: WBG/Forum/Woldenberg_Forum_2011.html


Woldenberg Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

   
  G ä s t e b u c h - E i n t r a g
Für Woldenberg mit Umgebung,
die Neumark und auch Pommern.
 
In diesem am 15. August 2007 gestarteten Woldenberg-Forum bzw. -Gästebuch können auch Friedeberger, Driesener und alle an der Neumark Interessierten ihre Mitteilungen und Suchanfragen eintragen, denn diese haben im Internet noch keine eigene ‚Heimat‘ gefunden. Das Forum/Gästebuch ist moderiert, weshalb Ihre Beiträge und Kommentare erst mit einigen Tagen Verzögerung im Gästebuch erscheinen können. Die aktuellsten Einträge stehen jeweils oben! Die Erläuterungen in [Ed: ...] und die meisten Links sind redaktionell hinzugefügt worden. Die Uhrzeiten sind alle in MEZ (CET) bzw. MESZ (CEST) angegeben.

Note for our foreign users: You couldn't write your comment in German. That doesn't matter. Please, give us your input in English. You are welcome! Those of us which do not understand the English language will use the „Übersetzungsservice“: [Translation-Service].


Woldenberg — Forum + Gästebuch 2011   (Teil 5)

Woldenberg-Forum/Gästebücher:
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Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
1. Januar 2011 um 00.00 Uhr
Allen Lesern
und Leserinnen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 000
Ein gutes neues Jahr 2011 !

A Happy New Year !

Une Bonne Année !

Szczesliwego Nowego Roku !

Wünscht der Herausgeber
allen Lesern und Leserinnen
der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten.
Mögen 2011 viele von den Dazugekommenen dieses Gästebuch nutzen.

Name:
E-Mail:
Datum:
Heinz Seegert
heinz.seegert (at) t-online.de
7. Januar 2011 um 17.15 Uhr
Erinnerungen
an Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 124
Ich bin Jahrgang 1934 und wurde in Schüttenburg in der Nähe von Woldenberg geboren. 1937/38 zogen wir dann nach Woldenberg um. Mein Vater, Wilhelm Seegert, Jg. 1894, war gebürtiger Woldenberger.

Ich wurde 1940 eingeschult und habe an das Klassenbuch noch gute Erinnerungen. Jeden Morgen wurden die Schüler aufgerufen und hatten mit „hier“ zu bestätigen. Folgende Namen von Mitschülern sind mir im Gedächtnis geblieben: Adomeit, Ahnefeld, Bergmann, Böse, Borowzak, Bruhnke, Buchholz, Falbe, Furchtmann, Gehrmann, Hamann, Heise, Hepper, Hinz, Hohm, Hübner, Kinze, Krause, Krug, Lothar, Lubitz, Marquard, Mohr, die letzten sind mit entfallen. Vielleicht gibt es noch Personen, die sich an diese Namen erinnern.

Zur detailierten Ausführung über die
Flucht per Bahn kann auch ich aus Erinnerungen beitragen. Meine Eltern hatten in der Akazienstraße ein Haus gebaut. In der Nacht von 26. auf den 27. Januar [1945] läuteten die Glocken Sturm. Die Sachen waren bereits gepackt und per Schlitten ging es an der Bahn entlang zum Bahnhof. Nach längerer Wartezeit kam ein Zug, mit dem wir jedoch wegen Überfülluing nicht mitfahren konnten. Wir gingen wieder nach Hause und versuchten es zu einem späteren Termin noch einmal.(Geschützdonner und Mündungsfeuer erleuchtete den Nachthimmel). Es wurde uns gesagt, daß kein weiterer Zug eingesetzt würde.

Über Stettin kamen wir nach Pasewalk, wo der Zug endete. Eine Nacht verbrachten wir auf dem Bahnhof und wurden dann weiterbefördert bis Anklam. Hier endete vorerst die Flucht. In Medow, in der Nähe Anklams, verbrachten wir einige Wochen, bis auch hier die Front näherkam. In einem Zug erreichten wir dann unser Endziel, Flensburg. Hier wohne ich noch heute.

Wir waren bereits dreimal in der früheren Heimat und können nur Gutes von der Gastfreundschaft der Polen berichten. Wir wurden sogar in unser früheres Haus gebeten und durften Erinnerungen auffrischen.

Soweit für heute.
Mit freundlichen Grüßen

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
27. Januar 2011 um 00.00 Uhr
Vor 66 Jahren!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 125
Heute ist nicht nur Holocaust-Gedenktag (eingeführt 1996 durch Bundespräsident Roman Herzog, international ab 2006 durch die UN-Vollversammlung), sondern es jährt sich auch zum 66. Mal die Flucht der Woldenberger vor der bereits unmittelbar in der Nähe an der Drage stehenden Sowjet-Armee.

Ziemlich genau um 00.00 Uhr vor 66 Jahren gaben die Kirchenglocken der Woldenberger Marienkirche das verabredete Zeichen zum Aufbruch . . .

Wie war das damals in einer bitterkalten Nacht? Dieser (ergänzte) Bericht mit seinen vielen Links gibt Antworten:
[Flucht aus Woldenberg 1945]   (75. Edition vom 28.1.2011)

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Tresp
wolfgang.tresp (at) wegete.de
28. Januar 2011 um 17.54 Uhr
Einwohner von
Woldenberg/Nm.
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 126
Guten Tag,
nachdem meine Mutter leider schon verstorben ist, bin ich erst jetzt auf die doch sehr umfangreiche Woldenberg-Seite gestoßen. Meine Mutter sprach sehr wenig über ihre Heimatstadt, sodass ich vor einigen Jahren einmal einen Abstecher während meines Urlaubs nach Woldenberg machte und einige Fotos geschossen habe. Falls Interesse besteht, dann werde ich die Bilder auf einem FTZP-Server zum Download zur Verfügung stellen.

Einwohnerlisten von Woldenberg (bis 1945) habe ich im Internet keine gefunden. Falls Ihnen Seiten mit Namen und Adressen vorliegen, würde es mich freuen, wenn sie mir einen Link zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Tresp

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
3. Februar 2011 um 16.15 Uhr
»Fragen über Fragen«
— Kaum beachtet!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 127
Im Rahmen der vielen Umstellungen und Ergänzungen seit dem Herbst 2010 ergab sich die Notwendigkeit, die Logbuch-Einträge der Seiten-Abrufe genauer zu betrachten. Und dabei fiel auf, daß die Seite „Fragen über Fragen“ von den Nutzern nur wenig angeschaut wird.

Das ist schade! Denn auf dieser Seite wurden und werden konsequent alle Fragen, die im Zusammenhang mit Woldenberg, der Neumark und von Dobiegniew auftauchten, festgehalten. Zu vielen dieser nunmehr über 75 Fragen gibt es inzwischen auch Antworten, die dort hinzugefügt worden sind. Und daraus gehen viele iinteressante Details hervor, die meist nicht so bekannt sind.

Es lohnt sich also, dort mal reinzuschauen. Und vielleicht wissen ja Leserinnen oder Leser auch noch Antworten zu noch offenen Fragen.
--
Karl-Heinz Dittberner (khd)

Name:
E-Mail:
Datum:
Otto Redlich
otto.redlich (at) gmx.de
4. Februar 2011 um 11.04 Uhr
Eine Überraschung
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 128
Hallo,
dass es zu unserer Heimatstadt Woldenberg solch eine Fülle an Dokumenten, so gut gesammelt und für Jedermann freiverfüglich gibt, hat mich sehr überrascht. Seit vierzig Jahren habe ich Informationen und Dokumente mühsam gesammelt. Bei meinem ersten Gang durch Woldenberg am 10.10.1970 sah alles auch witterungsbedingt sehr trüb aus. Meine Bilder sind nicht so richtig geworden.

Das ehemalige Hotel „Prinz von Preußen“ steht noch. Das
Ruinenfoto ist mit dem vorhandenen Bauwerk, bis auf veränderte Öffnungen im Erdgeschoss, identisch.

Anliegend übersende ich Ihnen eine Buchsammlung [Ed: eine Sammlung Woldenberger Geschichten], die ein Herr Rau, aus Trebitsch stammend, verfaßt hat. Ein par Bilder könnte ich Ihnen mailen: [Kastanienplatz 1970] [Friedeberger Straße 1977] [Krieger-Denkmal 2009]

Ich bedanke mich für Ihre sehr gute Webseite und wünsche Ihnen und uns Woldenbergern weiterhin gutes Gelingen.
--
Otto Redlich  
(bis 1945: Schulstraße 29, Woldenberg)

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Admin + Editor)
(Anklicken!)
8. Februar 2011 um 10.16 Uhr
Instabiler Web-Service
überwunden
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 129
Vermutlich haben Sie es bemerkt, in den beiden letzten Wochen lief der Web-Server ziemlich instabil. So konnten nicht immer alle Seiten abgerufen werden. Das lag an Fehlern der Festplatte des Servers. Auf meiner Homepage unter http://khd-blog.net/ hatte ich darüber bereits am 23. Januar informiert.

Am Sonntag, den 6. Februar 2011 kam es dann zum Platten-Crash, womit ein gut 30-stündiger Total-Ausfall einherging. Nach einem inzwischen erfolgten Server- Wechsel mit Backup-Restore sollten aber diese Probleme nun überwunden sein.

Weitere Informationen zu diesem Server-Ausfall finden Sie im „Homepage-Archiv“. Angesichts der Häufung von Ausfällen plane ich die Bereitstellung von Web-Seiten auf 2 Servern an verschiedenen Orten, so daß Ausfälle schnell überbrückt werden können. Mir fehlt dazu aber noch eine pfiffige Kontroll-Software.
--
khd.s

Name:
E-Mail:
Datum:
Poschadel (Krzysztof Bartosik)
krzysztofbartosik (at) interia.pl
13. Februar 2011 um 23.22 Uhr
Synagoge von Dobiegniew &
Familien Labitzke + Poschadel
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 130
Hallo,
Ich lebte in Dobiegniew in den Jahren 1975 bis 1999. Jetzt ich wohne in Choszczno (Arnswalde). Meine Eltern und Grosseltern (meiner Mutter) lebten in Dobiegniew seit Jahr 1959.

Die Mutter meines Vaters war in Sophienhof (Przybysaw) in 1927 Jahr geboren. Unsere Familie lebte in Falkenstein (Sokólsko), Göhren (Górzno), Kölzig (Kolsk) und Friedeberg (Strzelce) vor dem Krieg.

Nicht alle Deutschen wurden vertrieben. Meine Oma wohnt hier (Mierzecin bei Dobiegniew) bis heute. Ihre Mutter auch, lebte und starb hier im Jahr 1982, aber ihr Vater starb 1976 in Deutschland. Die Familie lebte auf beiden Seiten der Grenze. [siehe Familie:
LABITZKE]

Habe mich interessiert an einem Artikel über die Synagoge in Dobiegniew: „Die neue Synagoge von Dobiegniew an der Bahn muß erst (lange) nach 1945 dort in dem umgebauten Eisenbahngebäude aus Woldenberger Zeiten eingerichtet worden sein.“

Nach dem Krieg war nicht Dobiegniewo jüdischen Gemeinde. Eine „lange“ Zeit nach 1945? Sicher nicht. Vielleicht kurz nach 1945.

Pozdrawiam
Krzysztof

Name:
E-Mail:
Datum:
Peter Hille
ave (at) PeterHille.de
13. März 2011 um 12.00 Uhr
Dr. Schenk und anderes
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 131
An alle Interessierte,
ich bin ein geborener Woldenberger, habe mich aber bisher noch nicht in den einschlägigen Verbänden, Foren, etc. aktiviert. Momentan beginne ich mit einer Art Lebensgeschichte, die natürlich ihren Anfang in Woldenberg hat.

Meine Eltern wohnten in der Friedeberger Straße 4. Vater als Soldat an der Front, flüchteten wir am 17. Januar 1945 mit einem rückläufigen Militärzug, der gerade am Bahnhof hielt.

Mein Vater ist
Lehrer in der Woldenberger Schule gewesen. Er hatte, wenn ich mich recht erinnere, Kontakte zu Herrn Dr. Schenk, Zahnarzt in Woldenberg. Meines Wissens waren die Kontakte unpolitischer Art, Herr Dr. Schenk reimte volkstümliche Verse, denen mein Vater versuchte, Melodien zuzuordnen. — Ich hätte gern gewusst, ob dies stimmt, oder sich jemand an diesbezügliche Details erinnern kann.

Als weitere Frage nach einer Bestätigung ist mir der Hinweis gegeben worden, das Haus Friedeberger Straße 4 würde nicht mehr existieren. Jedenfalls ist auf Luftaufnahmen eine Umgestaltung der Areale erkennbar.
[Editor–22.04.2011:    Von Otto Redlich (früher Schulstarße 29) erhielt ich unlängst Fotos der ‚vorderen‘ Friedeberger Straße, aufgenommen 1977. Soweit ich mich erinnere, lag das Haus Nr. 4 gegenüber der kleinen (dreieckigen) Anlage. Aus diesem Foto geht hervor, daß dieses zweigeschossige Haus Nr. 4 heute nicht mehr existiert. -- khd]
[Editor–31.07.2011:    Offensichtlich gibt es heute in Dobiegniew an der westlichen Seite der früheren Friedeberger Straße (heute: ul. Sienkiewisza) zwischen früherem Kastanienplatz und Einmündung der Eisenbahnstraße nur noch ein altes Haus aus Woldenberger Zeiten, wie eine aktuelle Bildbetrachtung vermuten läßt. Unklar ist, welche Hausnummer dieses Gebäude mit der markanten Fassade früher trug. Vielleicht weiß ja jemand mehr? -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Arthur Beier
abeier6099 (at) aol.com
26. März 2011 um 11.37 Uhr
Straße gesucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 132
Eine Frage: Gab es in Woldenberg 1938 eine Geneisenaustraße?
Wenn ja, wer wohnte in der Hausnummer 04? Ich suche eine Verbindung zu Verwandten. Über eine Antwort, würde ich mich freuen und Danke im Voraus.

Arthur Beier
[Editor–27.03.2011:    Ja, sie hieß aber „Gneisenaustraße“. Sie lag auf dem Galgenberg in der Nähe der katholischen Kirche. Dort entstanden in den 1930er-Jahre eine Reihe von Häusern mit allem Komfort. Wer da wohnte, das weiß ich nicht. Vermutlich waren es Militär-Angehörige. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Bruno Maier
bmaierflieger (at) aol.com
27. April 2011 um 8.32 Uhr
Brunnenbaumeister
Hermann Kranich
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 133
Beim Durchsehen des Nachlasses meiner Mutter Jeanette Maier bzw. meines Onkels Helmut Kranich bin ich auf Bilder von Woldenberg gestoßen. Mein Großvater Hermann Kranich war in Woldenberg Brunnenbaumeister mit eigenem Betrieb.

Der Betrieb befand sich in der Bahnhofstraße. Nach einer Lageskizze meines Großvaters war es ein größeres Anwesen mit Geräteschuppen, Vorder- und Hinterhaus. Ich habe Ihnen einige Bilder angehängt [einsortiert in
Galerie Nr. 19] [mehr dazu].

Bin noch im Besitz weiterer Bilder, die ich Ihnen für Ihre Homepage zur Verfügung stellen kann.

Mit freundlichen Grüßen
--
Bruno Maier

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
angela.palm (at) web.de
30. April 2011 um 00.04 Uhr
Brunnenbaumeister
Hermann Kranich
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 134
[Ed: In der aktuellen Bildlegende heißt es sinngemäß:]
Laut Einwohnerverzeichnis von 1924 wohnte ein Hermann Kranich (Brunnenbauer) in der Brauhausstr. 10.

Vielleicht lag aber der Betrieb nicht direkt beim Wohnhaus sondern tatsächlich in der Bahnhofstraße.
[Editor–30.04.2011:    Hm, es könnte eher umgekehrt sein: Wohnhaus in der Bahnhofstraße, Betrieb in der Brauhausstraße. Denn meine Erinnerung sagt, da gab’s kein solches Fachwerkhaus in der Bahnhofstraße (wie auf dem Foto der Kranich-Werkstatt zu sehen). Aber vielleicht war das auch noch alles anders. Zur Klärung habe ich Herrn Maier eine Mail geschickt. Aber vielleicht erinnert sich ja jemand (hello, Mr. Bredereck) ganz genau daran, wo die Brunnenbau-Werkstatt von Meister Kranich Anfang der 1940er-Jahre in Woldenberg war. -- khd]
[Editor–01.05.2011:    Es ist schon gut, daß man in einer miesen Kopie manchmal doch etwas findet. Also im „Gewerbe-Verzeichnis des Kreises Friedeberg/Neumark von 1936/37“ [Hinweis dazu] steht ein Eintrag: „Kranich, H., Brunnenbaumstr., Bahnhofstr. 8, T(elefon): 310“. Offensichtlich sind die Kranich zwischen 1924 und 1936 von der Brauhausstraße in die Bahnhofstraße umgezogen. Aber das Werkstattfoto dürfte noch in der Brauhausstraße entstanden sein. -- khd] [mehr]

Name:
E-Mail:
Datum:
Bruno Maier
bmaierflieger (at) aol.com
1. Mai 2011 um 23.01 Uhr
Brunnenbaumeister
Hermann Kranich
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 135
In den Nachlaßunterlagen meines Großvaters gibt es eine handgefertigte Skizze des Grundstückes. Die Postadresse zum Zeitpunkt 1945 lautete Bahnhofstraße 8. Auf dem Grundstück befanden sich zwei Häuser, das Vorderhaus, dass nach Erzählungen meiner Mutter einen Tag nach Einmarsch der Russen niedergebrannt wurde [Ed: also Ende Januar 1945].

Bei dem
Haus auf dem Foto handelt es sich um das sogenannte Hinterhaus. Dieses Haus stand noch, als meine Mutter 1991 Woldenberg besuchte. Auf der Lageskizze ist als angrenzende Straße die Wutzigerstraße angegeben. Als Grundstücknachbarn sind Dr. Schenk, Grünwald und Behlke angegeben.

      Wohnhaus der Kranich
^   Hinteres Wohnhaus der Familie Kranich an der Bahnhofstraße 8 in Woldenberg. Das vordere Haus lag nach dem Bericht von Ernst Prochnow „in Trümmern“, wie er am 3.3.1945 notierte.   (Repro: 2011 – maier-002)
Über die Richtigkeit des Betriebes und der zugehörigen Adresse liegen mir im Zusammenhang eines Rechtsstreites, Bestätigungen von Johannes Rüffer, Hans Schmalfuß und Aldolf Günwald vor. Über das Datum der Ablichtungen anläßlich des
Straßenumzuges habe ich keine Kenntnis.

Mein Großvater hatte noch Kinder aus erster Ehe. Wobei ich hiervon nur seinen ältesten Sohn Alfred Kranich persönlich kannte. Mein Großvater und seine Familie wurden am 21.08.1945 aus Woldenberg vertrieben. Sollte ich noch weitere, für Sie interessante Fotos finden, werde ich diese Ihnen zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Bruno Maier
[Editor–29.11.2011:    Heute hat sich im Forum Andrzej Patrosz (wohl aus den USA) gemeldet, der ab 1967 in Dobiegniew in diesem Haus der Kranichs mit seinen Eltern lebte: [Zum Posting]. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
angela.palm (at) web.de
3. Mai 2011 um 00.03 Uhr
Brunnenbaumeister
Hermann Kranich
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 136
Mein Vater (geb. 1931 in Woldenberg) meinte, dass es keinen derartigen Betrieb in der Bahnhofstraße gegeben hat, kann sich aber sehr wohl an eine Brunnenbauwerkstatt in der Brauhausstraße erinnern.

Mit freundlichen Grüßen
Angela Palm
[Editor–03.05.2011:    Alle Infos (auch die aktuelle Mitteilung von Herrn Maier) deuten nun daraufhin, daß die Brunnenbauwerkstatt von Hermann Kranich in der Brauhausstraße weiterhin betrieben wurde. In der Bahnhofstraße 8 befanden sich offensichtlich die Wohnung und die Kontors (Büros) des Betriebes, die dann die offizielle Firmenanschrift ergab. -- khd]
[Editor–15.05.2011:    Übrigens, der Brunnenbaumeister Hermann Kranich war einer der Handwerker, die Anfang Juli 1945 gezwungen wurde, in Woldenberg zu bleiben. Am 1. Juli 1945 wurden alle in der zerstörten Stadt verbliebenen Woldenberger von den Polen ausgewiesen. In einem Handwagen-Treck mußten sie von dort über Landsberg zur Oder bei Fiddichow laufen, wie das ausführlich in den Aufzeichnungen von Ernst Prochnow nachzulesen ist. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
11. Mai 2011 um 17.48 Uhr
Lager Woldenberg
(Neue Zeitzeugen-Berichte)
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 137
Auch wenn man zu einem Thema im Internet etwas gefunden hat, empfiehlt es sich sehr, gelegentlich nochmals Suchmaschinen zu bemühen. Allzuoft wird man dann erneut fündig, denn tagtäglich werden Zigtausende neuer Dokumente ins Netz gestellt. Mit diesem Vorgehen, wobei die Suchbegriffe „woldenberg“ und „+lager“ verwendet wurden, gelang es in den letzten Wochen, weiteres über das Lager Woldenberg aus dem Jahr 1945 zu erfahren.

      Holzbrandbild von G. Schmidt, 1945
^   Illustration zum Bericht von Wolfgang Albrecht, der hier im Juli 2010 erstmals veröffentlicht wurde. Inzwischen gibt es 2 weitere Zeitzeugen-Berichte, die diesen Report ergänzen.   (Foto: 2010 – wolfalb)
Die Sowjets haben das Lager Woldenberg (
OfLag II C) ab Frühjahr 1945 als Kriegsgefangenen- Lager für Deutsche genutzt. Viele Soldaten und Volkssturm- Männer wurden hier im Sommer 1945 monatelang gefangengehalten. Die Arbeitsfähigen wurden von hier in Arbeitslager der UdSSR — vor allem nach Sibirien — ‚verlegt‘.

Über das Leben in diesem russischen Lager wurden jetzt die folgenden Zeitzeugen- Berichte gefunden, die beide den Bericht von Wolfgang Albrecht ergänzen. Sie wurden hier auf „http://www.woldenberg-neumark.eu/“ gespiegelt — damit das nicht verlorengeht:

  • Anfang Mai 2011 wurden eher zufällig die interessanten Kriegs-Erinnerungen „Als Pole bei der deutschen Wehrmacht“ von Stanislaw Spiczok-Brzezinski im Internet gefunden. Der polnische Autor (Jg. 1927) aus Glisno wurde als 17-jähriger zur Deutschen Wehrmacht eingezogen. Im März 1945 geriet er in russische Gefangenschaft, die ihn ins Kriegsgefangenen-Lager Woldenberg führte. Dieser Bericht ist im PDF-Format (140 kByte). [mehr]

  • Außerdem wurde ein Bericht von den Zuständen im Sommer 1945 im russischen Kriegsgefangenen-Lager ausfindig gemacht. Dieser schockierende Report vom Überlebenskampf eines 17-jährigen Gefangenen in Woldenberg war in einem Buch versteckt, dessen Titel „Spuren unter der Haut“ überhaupt nicht darauf hindeutete, daß darin ein derartiger Bericht über Woldenberg enthalten sein könnte. [mehr]
Was jetzt noch fehlt, ist ein Zeitzeugen- Bericht über die Deportation der Soldaten aus dem Lager Woldenberg nach Rußland (Sibirien) per Eisenbahn. Vermutlich ist ein solcher Bericht in irgendeinem Buch versteckt — aber in welchem?
--
khd
[Editor–23.05.2010:    Im Internet wurde jetzt ein Bericht von Otto Meyer gefunden, in dem dieser auch von der Deportation per Eisenbahn via Posen nach Sibirien und den elendigen Zuständen im Arbeitslager Kadejewka berichtet. So ähnlich wird es wohl auch den deutschen Soldaten aus dem Woldenberger Lager ergangen sein, von denen die meisten erst 1955 nach Hause kamen. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Albert W. (Belgien)
Kam per SMS
17. Mai 2011 um 19.16 Uhr
Alte Fotos
von Arnswalde
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 138
Wo gibt es mehr alte Fotos von Arnswalde?

Albert W.
[Editor–18.05.2011:    Ja, die gibt’s auf den speziellen Galerie-Seiten für Arnswalde und Umgebung. Bislang sind das nur 2 Seiten, und es wird wohl noch die eine oder andere Seite hinzukommen. -- khd]
[Editor–19.05.2011:    Wolfgang Lenz aus Löhne hat inzwischen daraufhingewiesen, daß auf der relativ neuen Homepage des Heimatkreises Arnswalde ebenfalls alte Fotos zu finden sind. [mehr] -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
angela.palm (at) web.de
17. Mai 2011 um 19.35 Uhr
Alte Poesie-Alben
aus Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 139
Seit einiger Zeit bin ich im Besitz zweier Poesiealben aus Woldenberg. Vielleicht ist der eine oder andere Besucher Ihrer Homepage daran interessiert, Woldenberger Namen aus der Zeit vor 1900 zu erfahren.

1. Poesie-Album (1887 – 1889)
Alle Einträge stammen – soweit nicht anders vermerkt – aus Woldenberg.  1)
Name Beziehung Datum des
Eintrags

6)
Anm.
Anna Hinze Besitzerin des Albums      
C. Hinze Vater der Anna Hinze 12.02.1887    
Margarete Hinze Schwester der Anna Hinze 12.05.1887    
Martha Borkenhagen ---      
Anna Seffert Schulfreundin 17.06.1887    
Elisabeth Golling --- 20.06.1887    
Clara Sommerfeld Freundin 21.06.1887    
Hedwig Schulz Freundin 27.06.1887    
Anna Müller Freundin 30.06.1887    
Marie Hartwig Freundin 23.08.1887    
Elisabeth Ziebell --- 10.09.1887   3
Minna Meyer --- 14.09.1887    
Martha Marcus ---      
Matilde Fiedler ---      
Marie Bode Schulfreundin 29.11.1887    
L. Mönke Freundin 18.01.1888    
Elisabeth Jacoby Schulfreundin 19.01.1888    
Gertrud Bannasch Freundin 20.01.1888    
Klara Dräger Freundin      
Agnes Strehlow Freundin 25.01.1888  
Marie Jädicke Freundin 27.01.1888    
Olga Eggert Freundin 29.01.1888    
Frieda Broese Freundin 30.01.1888    
Maria Kootz Freundin 14.02.1888    
Agnes Glienke Schulfreundin 14.02.1888    
Hedwig Neumann Freundin 14.02.1888    
Anna Richter Freundin 27.02.1888    
I. Thiel Freundin 28.02.1888    
Clara Kollmorgen Freundin 29.02.1888    
Marie Beyer Bayer --- 01.03.1888 25
Ida Heuer --- 02.03.1888    
Anna Schütt Freundin 21.03.1888    
Marie Schufft Freundin 14.10.1888    
B. Rindfleisch Schulfreundin 25.02.1889    
2. Poesie-Album (1892 – 1893)
Alle Einträge stammen – soweit nicht anders vermerkt – aus Woldenberg.  
1)
Name Beziehung Datum des
Eintrags

6)
Anm.
??? Besitzerin des Albums     4
Anna Matte --- 30.01.1892    
C. Hinze Vater 16.04.1892    
Emma Hempe Freundin 01.07.1892    
Luise Richert Freundin 04.07.1892    
Elisabeth Ihlenfeldt Mitschülerin 05.07.1892    
Elfriede Prange --- 07.07.1892    
Elsbeth Klevesahl Mitschülerin 08.07.1892   7
C. Bonewitz Lehrer 10.07.1892    
Luise Oehlke Schulfreundin 11.07.1892    
Gertrud Kollmorgen Freundin 12.07.1892    
A. Fritz Lehrer 15.07.1892    
Martha Hinze Cousine      
Elisabeth Krüger Freundin      
Klara Kluckow Mitschülerin 15.08.1892    
Alma Hohmuth --- 20.08.1892    
Anna Wegener Mitschülerin 25.08.1892    
Anna Hinze Schwester oder
Schulfreundin ?
26.08.1892    
Hedwig Unruh Freundin 30.08.1892    
Anna Kootz --- 02.09.1892    
Martha Joachim --- 10.09.1892    
Klara Wenzel Mitschülerin 18.09.1892    
Gertrud Wildt --- 20.09.1892    
Margarete Wenzel Mitschülerin 21.09.1892    
Margarete Steig --- (aus Wutzig) 23.09.1892    
Martha Fitzner --- 05.03.1893    
Zugefügt vom Editor:
  1) Die Namen sind hier nach ihrem Eintrags-Datum sortiert worden.
  2) Hm, schriebe sich der Name „Bayer“, dann ist’s die (damals noch 12-jährige) Oma des Herausgebers.  5)
  3) Vermutlich lautet dieser Familienname „Ziebart“. — Nein, der Name „Ziebell“ ist ok.
  4) Zu vermuten ist ein weiteres Mädchen aus der Hinz-Familie.
  5) Ja, der Name lautet „Bayer“, also es ist Marie Bayer, geb. am 5.9.1875 auf Bayers Hof bei Woldenberg.
  6) Zu diesem Eintrag haben sich bereits Nachfahren gemeldet.
  7) Eine Verwandte dieses Mädchens KLEVESAHL war 1882 nach Australien ausgewandert: [mehr].


Für Angehörige der hier aufgeführten Personen bin ich auch gerne bereit, den Sinnspruch ihres/ihrer Verwandten aufzuschreiben [Ed: bitte E-Mail an obige Adresse senden, wobei das " (at) " durch ein "@" ersetzt werden muß].

Mit freundlichen Grüßen
Angela Palm

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
angela.palm (at) web.de
18. Mai 2011 um 16.05 Uhr
Alte Poesie-Alben
aus Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 140
Inzwischen konnte ich Ihnen bestätigen, dass es sich um einen Eintrag Ihrer Großmutter [Marie Bayer von Bayers Hof] handelt.

Zu Anmerkung 3) möchte ich ergänzen, dass es sich um eine klar erkennbare Unterschrift in Lateinischer Schrift handelt. Der Eintrag ist tatsächlich von Elisabeth Ziebell unterschrieben worden.

Liebe Grüße
Angela Palm

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Lenz
lenzw (at) web.de
18. Mai 2011 um 19.39 Uhr
Alte Fotos
von Arnswalde
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 141
Zu der SMS vom 17-05-2011 betreffs „Fotos von Arnswalde“ noch ergänzend dieser Link: http://www.heimatkreis-arnswalde.de/ .

Bei den „Orten“ findet man [dort] auch Fotos.

Falls noch nicht bekannt, vor einigen Monaten hat Herr Jochen Ullrich, in Arnsberg [für] die Redaktion des „Heimatgruß Rundbrief für den Kirchenkreis Arnswalde“ tätig, auch die Webseite für den Heimatkreis [Arnswalde] auf die Beine gestellt.

Mit herzlichem Gruß aus Löhne i. Westf.,
Wolfgang Lenz

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
20. Mai 2011 um 17.39 Uhr
Leben in Woldenberg 1945 und
danach (Zeitzeugen-Bericht)
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 142
      Fußweg der Woldenberger im Juli 1945
^   Weg der ausgewiesenen Woldenberger vom 1. bis 7. Juli 1945. Polen exekutierten damit die Bierut-Dekrete, vom Mai 1945, um noch vor der Potsdamer Konferenz vollendete Tatsachen zu schaffen.   (Grafik: 2011 – khd)
In wenigen Wochen jährt sich zum 66. Mal der Tag, an dem die Polen die nach dem Russeneinfall verbliebenen (und manche schon wieder zurückgekehrten) Deutschen aus Woldenberg ausgewiesen haben. Am 1. Juli 1945 wurden etwa 600 Menschen von dort vertrieben. Über das Leben in dieser Besatzungs-Zeit ist bislang öffentlich wenig bekannt. Mit dem
Zeitzeugen-Bericht von Ernst J. Prochnow wird das damalige Geschehen deutlich. Nach vielen Wochen der Aufbereitung des Textes fürs Web ist dieser Report jetzt komplett online. Er besteht aus 2 Teilen:

  • Woldenberg 1945 (Prochnow-Report – Teil I, 102. Ed.): Es werden die Ereignisse zwischen Ende Januar 1945 und dem 1. Juli 1945 beschrieben. Nahrung mußte ständig ‚organisiert‘ werden, denn Läden gab es keine mehr. Es war eine sehr gefährliche Zeit. Ganz leicht konnte man von den Russen aus nichtigem Anlaß erschossen werden. Am Ende des Krieges gab es am 9. Mai 1945 in Ziebarts Garten sogar eine Siegesfeier.

  • Vertreibung aus Woldenberg 1945 (Prochnow-Report – Teil II, 90. Ed.): Dieser Teil beginnt am 1. Juli 1945 mit der Ausweisung und dem sich sofort anschließenden Handwagen-Treck der Vertriebenen von Woldenberg über Friedeberg und Landsberg bis zur Oder bei Fiddichow. Dieser enorm kräftezehrende Fußmarsch unter polnischer Bewachung dauerte 1 Woche. Im weiteren wird über die Odyssee der Prochnows über Berlin, Penzlin bis nach Konstanz am Bodensee berichtet.

Dieser Prochnow-Bericht ist durch eine Reihe von Anmerkungen/Fußnoten und Links verständlicher gemacht worden. Der Autor des Berichts war Inhaber des Woldenberger Hotels „Prinz von Preußen“ in der Richtstraße. Im Bericht begegnen uns viele Namen, die auch bereits sonst in diesem Forum vorkamen: Bornstädt, Bredereck, Hemp, Jädicke, Kassner, Kranich, Kruschel, Pauli, Schaede, Spielvogel, Ziebart, u. a.
--
khd
[Editor–23.05.2011:    Um die Informationen zum zerstörten Woldenberg abzurunden, wurde jetzt dem 1. Teil des Prochnow-Reports noch die Schilderung von Heinz Mohnhaupt als Fußnote hinzugefügt. -- khd]
[Editor–25.05.2011:    Viele wollen solche langen Berichte lieber vom Papier lesen. Deshalb wurden für beide Teile noch Druckfassungen, die das Layout bewahren (PDF) hinzugefügt: Teil I in PDF (0,8 MByte) + Teil II in PDF (0,6 MByte). -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Norbert Gschweng
Norbert (at) Gschweng.de
26. Mai 2011 um 20.14 Uhr
Wo war Pflugrads
Gesellschaftshaus?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 143
[Editor: Bei der folgenden Anfrage bin ich ratlos, weshalb ich sie hier an die Netzgemeinde weitergebe. Vielleicht weiß ja jemand eine Antwort, die er hier posten kann]:

      Pflugrad's Gesellschaftshaus um 1900
^   Pflugrad's Gesellschaftshaus um 1900. Wo war das? [Vergrößerung des linken Fotos]   (Repro: 27.5.2011 – n.gschweng)
Ich habe schon alle Bilder auf Ihrer Webseite durch und bin nicht fündig geworden. Gab es im Jahre 1900 im Kreis Friedeberg eine Gaststätte bzw. Ausflugslokal mit Namen „Pflugrads Gesellschaftshaus“?

Die Ansichtskarte wurde in Woldenberg abgeschickt (nach Landsberg/Warthe). Gedruckt wurde sie im Verlag von Rudolf Kollmorgen, Woldenberg [Ed: was aber nicht bedeuten muß, daß das in Woldenberg war].

Mit freundlichen Grüßen
Norbert (Gschweng)
[Editor–08.06.2011:    Ein Teil des Rätsels um dieses „Pflugrads Gesellschaftshaus“ ist gelöst. Es muß in Woldenberg um 1900 existiert haben. Denn es ist eine zweite Ansichtskarte von um 1908 aufgetaucht, auf der ebenfalls die Ansicht (oben, linkes Foto) abgebildet ist. Das Lokal heißt nun „Senkbeils Gesellschaftshaus“. Die Grußkarte trägt aber die eindeutige Aufschrift „Gruss aus Senkbeils Gesellschaftshaus Woldenberg N/M.“.

Wo aber in Woldenberg war das? Im westlichen Teil von Woldenberg wohl kaum, denn dann hätte es Bruno Prochnow in seinem Artikel übers Bahnhofsviertel erwähnt. Vielleicht kommt dieses Lokal ja in irgendwelchen Erzählungen vor. Denn aus der noch gut lesbaren Mitteilung auf der 2. Karte geht hervor, daß in diesem Gartenlokal auch „Schützenfest“ war. Deshalb könnte es im östlichen Woldenberg in der Nähe des alten Schützenplatzes am (Mehrenthiner) Fließ gelegen haben. Wer weiß mehr? -- khd]
[Editor–18.08.2011:    Vermutlich ist dieses Rätsel nun gelöst. Autor A. Grünwald berichtet 1925/26 in seinem Artikel zur Woldenberger Stadtmauer von einem „Tetzlaffschen Gartenrestaurant“, das noch um 1914 in der Nähe des Mühlenfließes – also in der Nähe des alten Schützenplatzes – existierte. Es ist sehr plausibel, daß dieses Gartenrestaurant mit dem von Pflugrads bzw. Senkbeils identisch ist. Offensichtlich wurde es im 1. Weltkrieg abgerissen. Denn um 1925 war dort bereits der städtische Fließgarten. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
4. Juni 2011 um 18.11 Uhr
Dobiegniews Kinder erben
Woldenbergs Fuchsbau
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 144
      Eingang zu Ziebarths Biergarten vor 1945
^   Ursula Ziebarth (Jg. 1921) aus Berlin wollte um 1980 diese alten Kastanien wiedersehen. Und sie fand neue Freunde — die Kinder von Dobiegniew.   (Repro: 2011 – khd)
Es gibt schon wieder einen Zufallsfund. Im Buch „Ein Kinderspiegel“ von
Ursula Ziebarth sind in einem Kapitel ihre Erinnerungen an Woldenberg in der Neumark sowie an ihre erste Reise nach Dobiegniew versteckt. Aufgespürt hat das Angela Palm, die den Text auch abtippte. Ergänzt mit einigen alten Fotos und Erläuterungen sind diese Erinnerungen der Enkelin der alten Ziebarths nun online:

  • Woldenberg/Neumark (Ziebarth-Erinnerungen, 35. Ed.): Die in Berlin 1921 geborene Enkelin von Otto Ziebarth (Inhaber des Theater- und Konzert- Hauses in Woldenberg) läßt uns darin an ihren Kindheitserinnerungen an Woldenberg teilhaben. Mit ihrer Schilderung hat die Autorin der kleinen Stadt am großen See ein kleines literarisches Denkmal gesetzt. Beim Wiedersehen mit Woldenberg vererbte sie den wißbegierigen Kindern von Dobiegniew den Woldenberger Fuchsbau am Katzensteg, von dem diese offensichtlich noch gar nichts wußten.

Ursula Ziebarth hat das vor gut 30 Jahren aufgeschrieben. Inzwischen sind Dobiegniews Kinder längst Erwachsene. Ob sie sich noch an die erzählten Geschichten aus Woldenberger Zeiten erinnern — auch daß ihnen seitdem Woldenbergs Fuchsbau gehört? Vielleicht liest das ja eines dieser Kinder und sagt uns mal, wie das damals war, als sie so viel übers alte Woldenberg wissen wollten.
--
khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Heinz Mohnhaupt (telefonisch)
h.mohnhaupt (at) web.de
14. Juni 2011 um 18.50 Uhr
Buch-Trilogie von
Heinz Mohnhaupt
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 145
An mehreren Stellen auf diesem Woldenberg-Portal wird die Buch-Triologie „Auf steinigen Wegen“ von Heinz Mohnhaupt (Jg. 1930) erwähnt bzw. zitiert. In den beiden ersten Büchern „Bei uns zu Haus’“ (1942–1945) und „Wege ins Ungewisse“ (1945–1948) kommt reichlich Woldenberg und die Flucht vor.

Die Taschenbücher von 2004 waren seit einiger Zeit total vergriffen. Wie der Autor heute telefonisch mitteilte, sind sie demnächst wieder lieferbar. Man kann sie per E-Mail (Adresse siehe oben) vorbestellen.

[Editor–24.06.2011:    Nach der Lektüre dieser Bücher können uns vielleicht Leser hier berichten, welche Erinnerungen an Woldenberg (Schule, Stadt, Leute, Umgebung) bei ihnen durch die Mohnhauptschen Schilderungen geweckt wurden. -- khd]
[Editor–31.08.2011:    Heinz Mohnhaupt hat ab sofort eine neue E-Mail-Adresse: h.mohnhaupt (at) web.de . Die bisherige Adresse (beverly (at) excelhost.de) funktioniert nicht mehr. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Deborah Newell
jereanddeb (at) montanasky.us
8. Juli 2011 um 00.05 Uhr
Wer war der Künstler W. Habel?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 146
Hello, our Community Club recently received a donation of a charcoal pencil drawing and I am attempting to find more information about the artist.

The drawing is on heavy paper, about 16" x 23". It is signed: W. Habel, dated 1960, "Landsberg Warthe." I found a postcard, on-line, dated 1923 with the same scene "Blick auf den
Pauckschbrunnen."

Do you have any information about the artist? Any idea of the drawings value?

Thank you.
Regards, Deborah
[Editor–11.07.2011:    Vermutlich handelt es sich bei „W. Habel“ um den polnischen Künstler (Grafiker, Kunst-Fotograf und Maler) WLODIMIERZ HABEL (1942–1981). — Probably it is the polish artist WLODIMIERZ HABEL, who lived from 1942 until 1981. Take a look at: http://www.artinfo.pl/ . -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
13. Juli 2011 um 11.26 Uhr
Ziebarths Musik-Schule
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 147
      Woldenberg/Nm -- Ziebarts Musik-Schule
^   Die Woldenberger Musik-Schule. Ein Vergrößerung zum besseren Erkennen gibt es auf der Galerie-Seite 13.   (Repro: 2010 – khd)
Bislang war das nur ein lapidarer Eintrag auf Seite 17 in
Woldenbergs Adressbuch von 1924: „Ziebart, Paul — Musik- und Tanzlehrer, Musik- Schule“. Mit einem alten Foto kommt jetzt etwas Leben in diese Musik- Schule, wo Woldenbergs Kinder das Spielen eines Musik- Instruments erlernen konnten. Offensichtlich waren damals besonders Mandolinen angesagt.

Leider ist das Entstehungsdatum dieses Gruppen- Fotos nicht überliefert worden. Abgeschätzt habe ich es vorerst mit „um 1920“. Vielleicht klärt sich das aber, wenn Nutzer auf dem vergrößerten Foto Vorfahren erkennen.
--
K.-H. Dittberner (khd)

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl S.
Kam per SMS
1. August 2011 um 15.12 Uhr
Umgebung von Berlinchen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 148
Suche Umgebungskarte von Berlinchen in der Neumark.
-- Karl S.
[Editor–03.08.2011:    Sorry, das habe ich bislang vergessen. Nunmehr gibt es aber diese Karte der Umgebung von Berlinchen. Vielleicht hilft dieser Ausschnitt aus der Pommern- Karte von 1938 weiter, denn leider sind dort nicht alle kleinen Dörfer/Güter eingezeichnet. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
-- ? --
edelliho (at) gmx.de
3. August 2011 um 21.19 Uhr
Ergänzung zu
Woldenberger Läden
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 149
  • Bäckerei-Konditorei, Blachowski, Richtstraße (links).
  • Kolonialwaren, Kassner, Ecke Pariser Platz/Kirchstraße.
  • Möbeltischlerei, W. Schulz, Richtstraße, neben Gärtnerei Pauli (Christa Schulz meine Klassenkameradin).
  • Schuhgeschäft, Melz, Pariser Platz, gegenüber Drogerie Sann (Inge und Werner Melz waren meine Schulkameraden).
  • Papierwarengeschäft, Adomeit, Richtstraße, erstes Haus links hinter der alten Post.
  • [Editor–04.08.2011:    Danke! Die Angaben wurden inzwischen in die Liste der Woldenberger Läden eingefügt. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Angela Palm
    angela.palm (at) web.de
    7. August 2011 um 19.17 Uhr
    Doyé in Woldenberg
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 150
    Hallo,
    Mein Onkel hat bei Doyé in Woldenberg seine Lehre gemacht. Hier die Adresse:

  • Doye; Alfred; (B. Bayer Nachf.) Kaufmann, Kürschner, Manufaktur- u. Modewaren, Herren- u. Damen-Konfektion, Salamander-Schuhwaren, Putz-Abtlg., Maßatelier [E][S], Richtstraße 6, Tel 3; Woldenberg; Friedeberg/Nm; 1924

    Mit freundlichen Grüßen
    Angela Palm

  • Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Angela Palm
    angela.palm (at) web.de
    8. August 2011 um 8.22 Uhr
    Woldenberger Lehrer
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 151
    Hallo, unter der folgenden Adresse habe ich ein alphabetisches Einwohnerverzeichnis von Woldenberg gefunden:

    wiki-de.genealogy.net/KreisFriedeberg_Nm/Adressbuch_1925-1926/Woldenberg

    Mit der Suchfunktion sind darin noch einige Lehrer zu finden, die m.E. nicht in Ihrem Verzeichnis aufgeführt sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Angela Palm
    [Editor–09.08.2011:   Danke für diesen Hinweis. Offensichtlich basiert diese neue Datenbank für die Familienforschung auf der bereits vor einigen Jahren zuletzt unter http://www.genealogy-net.de/reg/BRG/neumark/Friedeberg/kabf_004.htm veröffentlichten reinen Text-Liste.

    Daraus entstand 2009/10 durch Umsortieren auch das 2010 von mir publizierte
    Woldenberger Adressbuch in PDF. Die darin aufgeführten Lehrer sollten alle in der Woldenberger Lehrer-Liste enthalten sein. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Angela Palm
    angela.palm (at) web.de
    10. August 2011 um 22.10 Uhr
    Woldenberger Adressbücher
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 152
    Hallo Herr Dittberner,
    voller Freude über das entdeckte
    Einwohnerverzeichnis habe ich mir nicht die Mühe gemacht, diese Liste mit Ihrer bzgl. der Woldenberger Lehrer abzugleichen. Tatsächlich sind in der alphabetischen Liste "nur" die Lehrer/innen erwähnt, die Sie ohnehin schon auf Ihrer Homepage verzeichnet haben.

    Die in der alphabetischen Liste aufgeführten Geschäfte findet man mit etwas Fleiß sowohl in Ihrer als auch in der alphabetischen Liste. Daher stammt auch mein Hinweis auf das Geschäft "Doye".

    Liebe Grüße
    Angela Palm

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Karl-Heinz Dittberner (Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    13. August 2011 um 22.10 Uhr
    Tagebuch 1945
    der Renate Brandes
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 153
          Titelseite des Brandes-Berichts von 19455
    ^   Diesen Brandes-Bericht gibt es auch in PDF.
    Viele werden von den schlimmen Kriegsgeschehnissen in Pommern 1945 kaum etwas wissen. Aber der Zweite Weltkrieg war auf allen Seiten besonders grausam. Deshalb erhob Renate Brandes als Mutter schon 1945 Anklage gegen die Mächtigen, die diesen „Wahnsinn des Krieges“ wollten. Nachzulesen ist das in ihrem Bericht von 1945, der bislang noch nicht im Internet veröffentlicht war und sich jetzt eher zufällig in der
    Rau-Sammlung anfand. Ergänzt mit einigen alten Fotos und Erläuterungen ist dieses erschütternde Tagebuch nun online:

    • Korn zwischen Steinen
      (Das Tagebuch der Renate Brandes, 38. Ed.): Renate Brandes aus Woldenberg berichtet darin über ihre Nicht-Flucht nach Westen und die schrecklichen Erlebnisse, die sie nach dem Einfall der Roten Armee Ende Januar 1945 und danach in der fast zerstörten Kleinstadt bis zu ihrer Vertreibung Ende Juni 1945 hatte.

    Mehr als die Hälfte der einst in Woldenberg lebenden Familie Brandes wurde durch den Kriegswahnsinn ausgelöscht. Und beinahe wäre auch Frau Brandes und ihre kleine Tochter Rosemarie noch Opfer der Kriegsfolgen geworden. Um so mehr wünscht man sich als Leser/in zu erfahren, was aus ihnen nach 1945 geworden ist. Aber auch eine intensive Recherche im Internet konnte dazu keine Erkenntnisse bringen.
    --
    khd

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Kym Edwards (Australien)
    kedw4008 (at) bigpond.net.au
    21. August 2011 um 10.42 Uhr
    Infos gesucht zu Familien
    Klevesahl und Matte
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 154
    Seeking information on MATTE and KLEVESAHL families from Woldenberg that migrated to Adelaide, South Australia in 19th century.
    [Editor–22.08.2011:    For getting some information on KLEVESAHL look at the guestbook entry no. 111 using the translation feature of Google. There you'll find a story (with a link) of AGNES MARIA LOUISE KLEVESAHL, who migrated in 1882 from Woldenberg/Neumark via Hamburg to Australia.

    But in 1892 other KLEVESAHL lived still in Woldenberg. A young girl ELSBETH KLEVESAHL makes on July 8, 1892 an entry into a friendship diary (see GB_139). An ANNA MATTE makes a diary entry in 1892, too. In 1924 in Woldenberg lived ANNA, FRANZ, LUISE, and WILHELMINE MATTE, but no KLEVESAHL at all (see Woldenberg's Address Book). -- khd] [more/mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Kym Edwards (Australien)
    kedw4008 (at) bigpond.net.au
    26. August 2011 um 6.52 Uhr
    Infos gesucht zur
    Familie Matte
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 155
    My ancestors Carl Wilhelm MATTE born 1818 and his wife Caroline Wilhelmina KLETTNER born 23 Dec 1825 Woldenberg sailed to South Australia in 1855 aboard "Peter Goddefroy". They had a daughter Charlotte born 14 Dec 1847 Woldenberg and a son Gottlob born 1854. Carl was a cabinet maker and a brother Gustav MATTE also joined him in South Australia later.

    We believe Carl may have had 2 sisters left behind in Woldenberg, Marie & Louise?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Kym Adrian Edwards (Australien)
    kedw4008 (at) bigpond.net.au
    28. August 2011 um 2.56 Uhr
    Infos gesucht zur
    Familie Klettner
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 156
    I am interested in any KLETTNER family connections from Woldenberg.

    Johanne Charlotte KLETTNER born 1819 Woldenberg, wife of Ferdinand Leopold SCHULZ migrated to USA in 1866.
    [Editor–28.08.2011:   According to the “Transoceanic Emigration Forum” they have had a daughter Marie Clara Louise SCHULZ who migrated to the USA in 1866, too. By the way, in 1924 an Auguste KLETTNER and a teacher Gertrud KLETTNER lived in Woldenberg, and in villages nearby Woldenberg lived some more KLETTNER's. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Karl-Heinz Dittberner (Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    28. August 2011 um 22.45 Uhr
    Kommentiertes
    Artikel-Verzeichnis online
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 157
    Also das überraschte jetzt schon: Sind doch in den gut 10 Jahren der Arbeit an dem Woldenberg/Neumark- Portal über 100 Artikel online gestellt worden. Damit dieser Fundus besser überblickt werden kann, gibt es nun ein Verzeichnis aller veröffentlichten Artikel und Texte (55. Ed.). Das fehlte bislang.

    Jeder Artikel ist kurz kommentiert. Gegliedert ist das Verzeichnis derzeit in folgende Themen:

    Es lohnt sich da mal reinzuschauen. Sie werden sicher Dinge finden, die Sie noch nicht kannten. Erreicht werden kann das Artikel-Verzeichnis von jeder Seite unten rechts. Dort ist ein Link dorthin angegeben (zur Zeit noch nicht auf allen Seiten installiert).
    --
    khd

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    22. September 2011 um 7.12 Uhr
    Neue Mini-Poster zum Rahmen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 158
    Zwar ist es noch gut 3 Monate hin bis Weihnachten, aber dieser Hinweis soll diesmal schon früh erfolgen, da die Bild-Auswahl größer geworden ist. Die kleine Sammlung gut druckfähiger Abbildungen vom früheren Woldenberg konnte in den letzten Monaten ausgebaut werden. Hier eine kleine Auswahl neuer Mini-Poster:

    Rathaus + Apotheke      
    ^   Rathaus und Apotheke
    Seepromenade      
    ^   Die Seepromenade
    Schulstraße
    ^   In der Schulstraße

    Von nunmehr 20 markanten Woldenberger Fotos konnten kleine Poster im Format DIN A5 (21 x 15 cm) hergestellt werden. Diese Mini-Poster können durch Klicken auf die Motive heruntergeladen werden. Es handelt sich dabei um Dokumente im PDF-Format, die layoutgetreu ausgedruckt werden können.
    [
    Verzeichnis aller Poster]

    Viel Spaß beim Aussuchen wünscht der Herausgeber
    allen Lesern der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Kurt Herrmann
    Rosemarie (at) t-online.de
    4. Oktober 2011 um 17.56 Uhr
    Arnswalde
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 159
    Habe erst jetzt Ihre Internetseite "Woldenberg Nm." entdeckt. Ich bin begeistert darüber, daß Sie auch so viel über die Neumark und meiner Heimatstadt Arnswalde berichten. Ich bin gebürtiger Arnswalder und verfolge die Nachrichten im Internet sehr aktiv.

    Besonders hat mich das Adressbuch von Arnswalde beeindruckt. Ich werde weiterhin Ihre neuen Internetmitteilungen beachten und freue mich darauf.

    K.He.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Tim B.
    Kam per SMS
    5. Oktober 2011 um 18.34 Uhr
    Vergrößerte
    Adressbuch-Karten
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 160
    Besteht die Möglichkeit, Vergrösserungen der Adressbuch-Karten online zu stellen?
    --
    Tim B.
    [Editor–09.10.2011:    Ja, das ist eine sehr gute Idee. Inzwischen stehen die Vergrößerungen der 5 Umgebungskarten von Arnswalde, Driesen, Friedeberg, Neuwedell und Woldenberg im Netz. Ein Einstieg zum Download dieser Karten im JPEG-Format befindet sich u. a. auf der Seite der „Einwohner-Verzeichnisse“. Abbildungen im JPEG-Format können mit jedem Browser angezeigt werden. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Ulf T.
    (bekannt)
    12. Oktober 2011 um 20.55 Uhr
    Straßenfoto von Arnswalde
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 161
    Unklares Straßenfoto in der Arnswalde-Galerie Nr. 4 (2. Bildreihe):
    Also dort ist ziemlich sicher die Steintorstraße abgebildet, die in Fortsetzung der Bahnhofstraße bis zum Marktplatz führte.
    [Editor–14.10.2011:    Danke für diesen Hinweis! In der Galerie ist das inzwischen korrigiert worden. Leider gibt es noch immer keinen Stadtplan von Arnswalde mit lesbaren Straßennamen. Wer kann da helfen? -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Eberhard Kummerow
    ebbi (at) opti.ch
    16. Oktober 2011 um 18.40 Uhr
    Familie Pockrandt aus
    Woldenberg (Neumark)
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 162
    Ich suche im Rahmen meiner Familienchronik Informationen zu:

    Stellmachermeister August Emil Pockrandt aus der Richtstr. 22 (Jahr 1924). Seine Frau war Hermine Hedwig geb. Voelkel. Die Tochter Elsbeth Hermine wurde am 30. 1. 1906 in Woldenberg geboren. Sie heiratete am 30. Okt. 1943 in Berlin-Lichtenberg meinen Onkel Gerhard Hermann Franz Kummerow.

    Hat jemand Informationen zur Familie Pockrandt?

    Vielen Dank von Eberhard Kummerow aus Leipzig
    [Editor–20.10.2011:    Bei nicht so häufigen Familiennamen lohnt sich fast immer ein Blick in die alten Adressbücher der Umgebung. Diese Recherche ergab 14 Einträge mit dem Namen POCKRANDT, die um 1924 in der weiteren Umgebung Woldenbergs gelebt haben:
      Name      Vorname   Beruf         Ort         Straße         Kreis 
      ------    -------   ----------    --------    ---------      ----- 
    • POCKRANDT Berta     Eigentümerin  Alt-Beelitz Am Kickelberg  Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Emil      Stellmacher   Woldenberg  Richtstr.23    Friedeberg/Nm 
    • POCKRANDT Ernst     Arbeiter      Lichtenow                  Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Ernst     Schr.-Wärter  Alt-Beelitz Neuland        Friedeberg/Nm 
    • POCKRANDT Ferdinand Arbeiter      Alt-Beelitz Wallstr.       Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Franz     Kutscher      Mühlendorf                 Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Franz     Schiffer      Driesen     Friedrichstr.2 Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Friedrich Arbeiter      Lichtenow                  Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Gustav    Landwirt      Modderwiese                Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Helene    Eigentümerin  Alt-Beelitz Pflasterstr.   Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Hermann   Maschinist    Alt-Karbe                  Friedeberg/Nm
    • POCKRANDT Karl      Landwirt      Lenzenbruch                Arnswalde/Nm
    • POCKRANDT Paul      Installateur  Driesen     Hinterstr.15b  Friedeberg/Nm 
    • POCKRANDT Wilhelm   Viehhändler   Driesen     Kietzerstr. 2  Friedeberg/Nm
    
    Es darf vermutet werden, daß diese POCKRANDTs alle irgendwie verwandt sind. Hinzu kommt noch, daß ein zu Schüttenburg gehörender Ort den Namen „Pockrandts Theerofen“ trug. Dieser Ort lag südöstlich von Woldenberg. Ein POCKRANDT wird hier wohl Namensgeber gewesen sein. Vielleicht hilft das ja bei der weiteren Suche nach Vorfahren. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Tim B.
    Kam per SMS
    21. Oktober 2011 um 19.21 Uhr
    Karte von der
    Stargarder Gegend
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 163
    Danke, auch für den Plan-Finder! Schön wäre noch eine Karte vom Ihnatal.
    --
    Tim B.
         
    Zum Plan-Finder
    [Editor–25.10.2011:    Diese
    Karte der Gegend zwischen Reetz und Stargard wurde inzwischen ins Netz gestellt. Übrigens, auf einer neuen Karten-Seite gibt es jetzt auch einige Pläne von der Gegend weiter östlich von Woldenberg (Grenzmark und Netzekreis). -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor), Berlin
    (siehe E-Mail Page)
    2. November 2011 um 19.33 Uhr
    Hinweis auf alte
    Woldenberg-Artikel
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 164
    In den letzten Wochen konnten etliche alte Artikel zu Woldenberg-Themen übertragen und ins Internet gestellt werden. Da diese noch nicht so stark verlinkt sind, können sie von Interessierten leicht übersehen werden. Deshalb folgt hier eine kleine Liste:
    In diesen Artikeln ist viel Hintergrund-Information enthalten. In der nunmehr ebenfalls verfügbaren Artikel-Liste sind Kurzbeschreibungen der Artikel zu finden.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Karl-Heinz Dittberner
    (siehe E-Mail Page)
    11. November 2011 um 22.37 Uhr
    Haus Brandenburg
    Archiv nun online
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 165
    Das Haus Brandenburg in Fürstenwalde bei Berlin sammelt alles zum früheren Ost-Brandenburg (Neumark). Seit Ende Oktober 2011 steht nun ein Teil des umfangreichen Archiv-Materials für die Online-Recherche (mit einem aktuellen Browser) zur Verfügung.

    Eingescannt wurden in erster Linie Fotos, Ansichtskarten und Schriftstücke. Eine umfangreiche Suchfunktion erleichtert das Auffinden. Eine Anleitung in PDF ist dort ebenfalls zu finden, die die Suchfunktionen genauer erklärt. Ein Download der Scans ist allerdings nicht möglich, weshalb man sich Screenshots von den Suchergebnissen machen sollte.

    Zu erreichen ist die neue Online-Recherche über die Homepage
    www.haus-brandenburg-fuerstenwalde.de

    In der Navigations-Leiste "Archiv" anklicken und auf der erscheinenden Archiv-Seite gibt es unten dann einen Link zur Datenbank.
    [Editor–12.11.2011:    Wie schon gesagt, bei dieser Archiv-Recherche muß ein aktueller Internet-Browser verwendet werden. Und wer im Archiv etwas Interessantes über Woldenberg oder die Neumark findet, der sollte uns das hier im Forum mit Angabe der Inventar-Nummer mitteilen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Wolfgang Bornstädt
    (telefonisch)
    16. November 2011 um 15.15 Uhr
    Kath. Kirche in Woldenberg
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 166
    Das Foto in der Woldenberg-Galerie Nr. 24 ist ganz sicher die Katholische Kirche Woldenbergs, die sich an der Straße nach Wutzig in der Nähe des Galgenbergs befand.



    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor), Berlin
    (siehe E-Mail Page)
    16. November 2011 um 18.10 Uhr
    Hinweis auf neue
    Themen-Seiten
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 167
    Zur Abrundung und um über verschiedene Seiten verstreute Informationen zusammenzutragen, entstanden in den letzten Monaten einige neue Webseiten zu Woldenberg-Themen:
    Ergänzungen und Anregungen zu diesen Themen sind stets willkommen. Vermutlich werden noch weitere Seiten folgen.
    [Editor–24.11.2011:    Zu den zunächst nur 10 Themen-Seiten sind inzwischen 5 weitere neue Seiten hinzugekommen. Wollen Sie erfahren, ob später noch weitere Themen- Seiten erschienen sind, dann finden Sie Angaben dazu in der Site-map des Portals. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Marcus S.
    marcustiebing (at) yahoo.de
    18. November 2011 um 16.30 Uhr
    Wer kennt Käthe Prange?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 168
    Guten Tag, ich heisse Marcus und bin auf der Suche nach Personen, die meine Großmutter KÄTHE PRANGE aus der Schulstrasse 6 kennen...

    Ich möchte Ihr eine kleine Überraschung bereiten, da sie immer noch sehr oft von Woldenberg und den Leuten erzählt.

    Ich bin mir sicher das Sie sich sehr freuen wird, da ich ihr heute nachmittag von dieser Internetseite erzählt habe.

    Dank und Gruss
    marcus s.
    [Editor–19.11.2011:    Hm, also die PRANGEs kamen hier im Forum/Gästebuch schon vor: Einträge von Frau Birgit Drescher unter GB_010 und GB_019. Außerdem gibt es noch einen Briefkopf der Böttcherei PRANGE (Schulstraße 6 in Woldenberg) in der Woldenberg-Galerie Nr. 15. -- khd]
    [Editor–08.12.2011:    Unter dem Eintrag GB_179 traf heute ein Hinweis auf Käthe Prange ein. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Heinz Seegert
    heinz.seegert (at) t-online.de
    20. November 2011 um 11.37 Uhr
    Korrektur zum Adressbuch
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 169
    Betr.: Dörfer um Woldenberg — Einwohnerliste von 1925,
    Schüttenburg, Seite 49:

    Bei dem Namen Segant, Wilhelm, Musiker handelt es sich um
    Seegert, Wilhelm, Musiker.

    mfg
    [Editor–20.11.2011:    Danke für diesen Hinweis! Ich werde das bei der nächsten Aktualisierung der PDF-Datei berücksichtigen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Heinz Seegert
    heinz.seegert (at) t-online.de
    20. November 2011 um 11.48 Uhr
    Bierbrauen in Woldenberg
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 170
    Zum Beitrag Bierbrauen in Woldenberg

    Ich kann mich erinnern, daß in gewissen Abständen ein Wagen, mit Pferden bespannt, in der Straße mit einer Glocke klingelte. Der Bierwagen ist da, hieß es. Mutter ging mit einem Wassereimer zum Wagen und ließ diesen füllen, etwa 10 Liter.

    Im Hause wurde das Malzbier dann mit Wasser gestreckt. Ob noch weitere Zutaten hinzu kamen, weiß ich nicht. Das Bier wurde dann auf Flaschen gefüllt und eingelagert.

    Nach einer gewissen Zeit und zu besonderen Gelegenheiten durften wir dann eine Flasche „Bier“ aufmachen, zu damaliger Zeit für uns eine große Köstlichkeit.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    26. November 2011 um 00.15 Uhr
    Neue Mini-Poster zum Rahmen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 171
          Adventskranz


    Auch wenn es jetzt zum Auswählen die kleine
    Galerie der Mini-Poster gibt, sollen zum Advent hier doch wieder 3 ziemlich neue Poster zum Drucken und Rahmen vorgestellt werden – zumal es nun endlich auch die Woldenberger Richtstraße als Mini-Poster gibt.

    Mit diesen kleinen Postern können Sie nicht nur alten Woldenbergern eine Freude zum Advent oder zu Weihnachten machen. Hier die aktuelle Auswahl neuer Motive:

    Richtstraße      
    ^   Die Richtstraße
    Storchnest      
    ^   Das Storchnest
    Schützenplatz
    ^   Alter Schützenplatz

    Diese Mini-Poster im Format DIN A5 (21 x 15 cm) können durch Klicken auf die Motive heruntergeladen werden (das Sichern der Datei auf der Platte nicht vergessen, falls sie im Browser gelandet ist). Oder suchen Sie sich etwas in der Galerie aus, die nunmehr 25 markante Woldenberger Fotos und weitere aus Neumärker Landen umfaßt. Es handelt sich dabei um Dokumente im PDF-Format, die layoutgetreu ausgedruckt werden können.

    Eine wunderschöne Adventszeit wünscht der Herausgeber
    allen Leser/innen der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten,
    insbesondere auch den vielen Lesern in Polen.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    27. November 2011 um 17.30 Uhr
    Neue Mini-Poster zum Rahmen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 172
    Inzwischen gibt es immer mehr Besucher, die Interesse an den alten Neumark-Fotos auf dem (Woldenberg-) Neumark-Portal haben. Das liegt natürlich an Google und der in den letzten Monaten stark gewachsenen Zahl präsentierter Fotos aus der früheren Neumark, insbesondere von den Städten Arnswalde, Driesen, Friedeberg, Landsberg und Neuwedell plus deren Umland sowie der Neumark und auch von Pommern.

    Um auch diesen Besuchern eine kleine Freude zum Advent zu machen, sind jetzt die folgenden 3 Mini-Poster zum Drucken und Rahmen angefertigt worden:

    Arnswalde Kirche      
    ^   Arnswalde Marktkirche
    Fbg Markt      
    ^   Friedeberg Markt
    Driesen Alter Markt
    ^   Driesen Alter Markt

    Weitere Neumark-Poster sind im Poster-Verzeichnis ab Nr. 26 zu finden. Sicher werden noch weitere folgen.

    Diese Mini-Poster im Format DIN A5 (21 x 15 cm) können durch Klicken auf die Motive heruntergeladen werden. Es handelt sich dabei um Dokumente im PDF-Format, die layoutgetreu ausgedruckt werden können.


    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Wolfgang Bredereck (Australien)
    bredwolf (at) crystalkingdom.com.au
    28. November 2011 um 06.48 Uhr
    Die Woldenberger
    Schinderbude
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 173
    Im Wald nördlich am See [Ed: in der Nähe des hochliegenden Glambeck-Sees] war die Schinderbude. Hier wurde verstorbenes Vieh zu Leim verkocht.

    Wenn der Wind aus dieser Richtung blies, stank es so richtig. Aber Woldenberg war ein Luftkurort, und so wurde der Geruch, sowie auch der vom Mist- und Jauche-Fahren, „Gesunde Landluft“ genannt.

    Best Wishes
    Wolfgang Bredereck
    [Editor–30.11.2011:    Es sind gerade solche kleinen Geschichten von früher — egal ob’s der Tüffkenbuk, diese Schinderbude, die Seiltänzer oder auch dieses verrückte Kinderfest war, die das Leben einer vergangenen Stadt besonders lebendig werden lassen. Vielleicht fällt dem einen oder anderen noch weitere Geschichten aus Woldenberg und Neumark-Umgebung ein. Es wäre schön, wenn auch diese hier gepostet werden. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Andrzej Patrosz (USA)
    patrosza (at) yahoo.com
    29. November 2011 um 4.14 Uhr
    Gewohnt im
    Haus der Kranichs
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 174
          Wohnhaus der Familie Patrosz 2011
    ^   In diesem früheren Haus der Familie Kranich wohnt seit um 1950 die aus Südost-Polen vertriebene Familie Patrosz. Hier wuchs Andrzej Patrosz seit 1967 auf.
    [Mehr zu dieser Haus-Entdeckung]   (Foto: 6.8.2011 – a_pat-407)
    Hello, I found your
    post regarding Kranich family and Bahnhofstraße Nr. 8 very interesting. I was living in that house since 1967 and was always wondering who were the people who lived there before the War.

    As you can see from attached picture the house went through some changes but still retained it basic shape. The grape vine was there until year 2000 and was always bearing great and sweet grapes that were a highlight of every summer.

    I wonder if there are any picture of the main house Bahnhofstraße Nr. 8 — the one in front of the street that unfortunately did not survived the war?

    [Editor–29.11.2011 + 1.12.2011:    Thanks for your interesting input. But sorry, uploading of the attached photo didn't work. Please, put it in an e-mail attachment. In posting GB_135 a descendant of the Kranich family told, the house in front of the Bahnhofstraße Nr. 8 (Vorderhaus) was destroyed (burned) in the end of January 1945.

    A special picture of this “Vorderhaus” couldn't be found. But, look at this picture of the Bahnhofstraße with the “Amtsgericht” (former justice building) at No. 9 on the left. To the right of this building there is No. 8. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Krzysztof Bartosik
    krzysztofbartosik (at) op.pl
    4. Dezember 2011 um 21.37 Uhr
    Woldenberg-Lapidarium
    in Dobiegniew
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 175
                  Grabstein Jacoby
    Es gibt auf dem Friedhof in Dobiegniew doch ein Lapidarium, was heute Herr Bartosik, der sich in Dobiegniew auskennt, per E-Mail mitteilte. Es seien aber nur noch wenige Woldenberger Grabsteine vorhanden.

    Diese Grabsteine wurden neben der alten Friedhofs-Kapelle aufgestellt, wie auf den mitgesandten Fotos zu sehen ist.

    [Editor–05.12.2011:    Die eingesandten Fotos vom Woldenberg-Lapidarium werden auf der „Friedhofs-Seite“ ihren Platz finden. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Krzysztof Bartosik (Poschadel)
    krzysztofbartosik (at) op.pl
    6. Dezember 2011 um 22.19 Uhr
    See westlich der früheren
    Klosterfelder Chaussee
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 176
    Dies [rechts auf diesem Foto] ist kein See. Dies ist ein großer Teich für die Fischzucht.
    Im Winter gibt es dort kein Wasser.

    Krzysztof Bartosik

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Angela Palm
    angela.palm (at) web.de
    7. Dezember 2011 um 00.22 Uhr
    Inschrift eines Woldenberger
    Grabsteins
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 177
    Hallo Herr Dittberner,

    kann es sein, dass Sie die
    Inschrift des linken vorderen Grabsteines (Martin Müller, * 29.7.1878, + 31.10.188?) evtl. falsch gedeutet haben?

    Ich lese daraus "Anna Müller", *29. July 18??, +31.10.????). Es könnte sich vielleicht um eine(n) unserer Vorfahren von Seiten meines Vaters [Erwin Müller] handeln.

    Danke und liebe Grüße
    Angela Palm
    [Editor–07.12.2011:    Ja, ich habe mich geirrt. Auch Herr Bartosik aus Polen hat mich bereits auf meinen Übertragungsfehler hingewiesen. Es ist also der Grabstein von: Kind Anna Müller (* 29.7.1878, + 31.10.188?), das also höchstens 11 Jahre alt geworden war. Die letzte Ziffer ist nicht entzifferbar. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Krzysztof Bartosik
    krzysztofbartosik (at) op.pl
    7. Dezember 2011 um 19.40 Uhr
    Dies ist nicht die
    Friedeberger Straße
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 178
    Betrifft: Dobiegniew-Galerie Nr. 10 (Foto: 1977 – redlich-77098).

    Dieses Foto wurde von etwa der Kreuzung Obronców Pokoju Strasse und Sienkiewicza aufgenommen. Im Hintergrund links das Postamt und rechts die Grundschule (Woldenberg-Amtsgericht). Es ist also: Woldenberg – Bahnhof Str.

    Krzysztof Bartosik

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Jan Schildt
    JanSchildt (at) gmx.de
    8. Dezember 2011 um 12.52 Uhr
    Oma kennt Käthe Prange
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 179
    Hallo,
    Meine Oma kennt
    Käthe Prange noch genau und auch ihre Schwester, sie hieß Hildegard Schwarzkopf.

    Da können Sie mal fragen. Würde mich über eine Nachricht freuen, dann können wir 2 Damen glücklich machen, und sie können sich noch viel über Wohldenberg unterhalten.

    MfG Jan

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Angela Palm
    angela.palm (at) web.de
    9. Dezember 2011 um 19.36 Uhr
    Taufschein von
    Dorette Isolde Schwarz
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 180
    Heute habe ich einen Taufschein aus Woldenberg vom 5. Juli 1925 ersteigert. Es handelt sich um den Taufschein von Dorette Isolde Schwarz, geb. am 12. April 1925, Tochter des Sägewerkspächters Kurt Schwarz und seiner Ehefrau Dorothea geb. Dornwald.

    Die Taufzeugen waren:
    Jungfrau Edith Halich,
    Frau Anna Dornwald,
    Frau Hedwig Halich,
    Eisenbahnsekretär August Halich.
    Die Taufe wurde pfarramtlich bescheinigt von Pastor Dirksen.

    Ich versuche mal ein Bild hochzuladen, weiß aber nicht, ob es gelingt, denn ich habe keine Übung darin [Ed: was nicht geklappt hat].

    Liebe Grüße
    Angela Palm
    [Editor–16.12.2011:    Nach einer Software-Änderung funktioniert das Foto-Upload wieder. Bitte beachten Sie die Hinweise für das Hochladen eines Fotos. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Heinz Mohnhaupt
    h.mohnhaupt (at) web.de
    10. Dezember 2011 um 09.44 Uhr
    Buch-Trilogie von
    Heinz Mohnhaupt
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 181
    Der im Juni hier angekündigte Nachdruck der Taschenbuch-Trilogie „Auf steinigen Wegen“ von Heinz Mohnhaupt (geboren 1930 in Woldenberg/Nm) liegt jetzt vor.

    Besonders der 1. Band „Bei uns zu Haus’“ ist für Woldenberger interessant. Hier wird vieles vom alltäglichen Leben in Woldenberg in den Jahren 1942–1945 beschrieben. Der 2. Band „Wege ins Ungewisse“ beschäftigt sich mit der Flucht von Woldenberg nach Mecklenburg, der Rückkehr nach Woldenberg im Mai 1945 und der endgültigen Vertreibung aus der Heimat.

    Anfragen und Buch-Bestellungen werden per E-Mail unter h.mohnhaupt (at) web.de entgegengenommen, wobei das " (at) " durch ein "@" ersetzt werden muß.


    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Helmut Standke
    helmut_standke (at) sbcglobal.net
    11. Dezember 2011 um 01.01 Uhr
    Infos zu Standke-
    Vorfahren gesucht
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 182
    Suche Infos über:
    1) Christian Friedrich Wilhelm Standke, geb. etwa 1795, vielleicht Geilenfelde, Kr. Friedeberg.
    2) Dorothea Charlotte Bohne, geb. etwa 1800. Kinder waren
    a) Ferdinand Wilhelm Standke, geb. 26. Dez. 1822 in Geilenfelde, gest. 11. Juni 1883, Käuzchenburg, bei Büssow, Kr. Friedeberg.
    b) Karl Ferdinand Standke, geb. 23. Aug. 1824 in Geilenfelde, Kr. Friedeberg, gest. 8. Nov. 1904, Neu Plagow, Kr. Arnswalde.

    Vielen Dank im Voraus,
    Helmut Standke

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    12. Dezember 2011 um 23.30 Uhr
    Ein Woldenberg-Foto
    wirft Fragen auf
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 183
          Personen-Gruppe mit Kränzen in Dobiegniew
    ^   Ein Woldenberg-Foto vermutlich aus den 1950er- Jahren. [Vergrößern]   (Repro: 2011 – maier-013)
    Ein
    sehr interessantes Foto ist aufgetaucht, das nach 1945 in Dobiegniew entstanden ist. Es sind Personen mit Kränzen abgebildet, die in der Nähe der Kirche stehen, etwa an der Ecke der früheren Schulstraße. Das Foto stammt aus dem Nachlaß der Familie Kranich. Das heißt aber nicht, daß das Foto etwas mit der Kranich-Familie zu tun haben muß. Es sind keinerlei Hinweise angegeben oder überliefert.

    Auf dem Foto ist auch etwas vom Ausmaß der Zerstörung Woldenbergs zu erkennen. Die Frage ist aber: Was war der Anlaß? Und wer hat sich da wann in Dobiegniew versammelt? Welche Geschichte erzählt uns dieses Foto? Vielleicht haben wir Glück und ein(e) Leser/in weiß mehr. Dann bitte oben auf „Kommentieren“ klicken.

    Übrigens, Fotos mit Personen aus Woldenberg sind bislang nur in der Galerie 13 und der Galerie 23 publiziert worden. Auch dort gibt es noch reichlich Personen zu erkennen.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Heinz Seegert
    heinz.seegert (at) t-online.de
    14. Dezember 2011 um 15.05 Uhr
    Woldenberger Synagoge
    in der Junkerstraße
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 184
          Synagoge in Woldenberg
    ^   Das war die Woldenberger Synagoge.   (Repro: 2011 – khd)
    Hallo, ich bin beim Stöbern in alten Unterlagen auf die Frage nach der jüdischen Synagode vor 1945 gestoßen. In „Alte Fotos von vor 1945 (10)“ [
    Galerie 10] gibt es gleich zu Anfang eine Fliegeraufnahme von um 1932.

    Auf dieser recht guten Aufnahme ist der Marktplatz (Richtplatz) zu erkennen, davor die Kirche und davor unsere Schule mit Schulplatz und Turnhalle. Am unteren Bildrand in der rechten Hälfte ist [an der Junkerstraße Ecke Brunnenstraße] die Synagode deutlich zu erkennen an ihren drei langen Fenstern in der Mitte des Gebäudes.

    Ich kann mich noch an den Tag erinnern, als die Synagode brannte. Ich war mit meinem Großvater auf dem Weg zur Stadt. Viele Leute standen herum, die Fenster waren eingeworfen und dunkler Qualm zog aus den Öffnungen nach draußen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Heinz Seegert

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Brigitte Stürmer
    diestuermer (at) aol.com
    18. Dezember 2011 um 19.37 Uhr
    Familie Gundlach gesucht
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 185
    Guten Tag,
    ich bin auf der Suche nach der Glasmacherfamilie Gundlach. Die Familie der Emilie Gundlach um 1800 (und davor?) suche ich. Emilie Gundlach heiratete Gustav Gebel, Glasmacher aus Kolzig [Ed: Kölzig bei Woldenberg?]. Woher aber kam die Gundlach-Familie? Die gemeinsame Tochter wurde 1863 in Marianowo geboren. In Mierzecin (war das Mehrenthin? [Ed: Ja]) scheint die Familie gewesen zu sein.

    Gibt es Hinweise aus Archiven? Und wie gelange ich dahin? Über Hilfe von Ihnen wäre ich Ihnen sehr dankbar. Gibt es den Namen Gundlach noch in dieser Umgebung?

    Mit freundlichen Grüßen
    Brigitte Stürmer
    [Editor–19.12.2011:    Hinweise (Links) zu einschlägigen Archiven gibt es auf der Referenz-Seite. Auf dieser Seite gibt es auch eine Rubrik „Familien-Forschung“. Nach den Angaben in den Adressbüchern lebten um 1925 in den Kreisen Arnswalde, Friedeberg und Landsberg zumindest:
      Name     Vorname   Beruf       Ort       Straße        Kreis 
      ------   -------   --------    --------- ---------     ---------
    • GUNDLACH Anna      Ehefrau     Reetz     Mittelstr.61  Arnswalde/Nm
    • GUNDLACH Auguste   Witwe       Lotzen                  Landsberg/Nm
    • GUNDLACH Else      verh. RÄK   Seidlitz                Landsberg/Nm
    • GUNDLACH Ferdinand Rentner     Seidlitz                Landsberg/Nm
    • GUNDLACH Fritz     Schwellen-
                         hauer       Lotzen                  Landsberg/Nm
    • GUNDLACH Heinrich  Landwirt    Zanzbruch Nr.6          Friedeberg/Nm
    • GUNDLACH Henriette ?           Seidlitz                Landsberg/Nm
    • GUNDLACH Hermann   Maurer      Seidlitz                Landsberg/Nm
    • GUNDLACH Johannes  Kaufmann    Reetz     Mittelstr.61  Arnswalde/Nm
    • GUNDLACH Karl      Landwirt    Lotzen                  Landsberg/Nm
    • GUNDLACH Paul      Eigen- 
                         tümer       Seidlitz                Landsberg/Nm
    
    Die Daten aus dem Kreis Landsberg/Warthe stammen aus anderer Quelle im Internet. Vielleicht hilft das ja etwas weiter.-- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Evelin Hartwich
    (bekannt)
    20. Dezember 2011 um 14.27 Uhr
    Nachtrag zum
    Friedeberger Adressbuch
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 186
    Hallo, Guten Tag.
    Durch Zufall bin ich auf Ihre Internetseite gestoßen. Habe gesehen, dass Sie eine
    Einwohnerliste von 1924 Friedeberg/Neumark eingestellt haben. Büssower Strasse haben Sie keine Einwohner gefunden. Meine Mutter hat dort als Kind gewohnt. Ihre Oma hieß Mathilde Frank, Ihre Mutter Grete Frank.

    Bei Interesse kann ich Ihnen weitere Infos senden.
    Gruss Evelin Hartwich
    [Editor–21.12.2011:    Gerne nehme ich weitere Personendaten (Name | Vorname | Beruf oder Stand | Straße | Dort gewohnt bis, z.B. 1945) entgegen. Bei der nächsten Aktualisierung des PDF-Dokuments werden diese dann dort nachgetragen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Karl-Heinz Dittberner (khd, Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    21. Dezember 2011 um 00.30 Uhr
    Allen Lesern
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 000
    Frohe Weihnachten 2011 !
    Merry Christmas !

    Bon Noël !

    Boze Narodzenie !
    [ Weihnachtsgeschenke zum Aussuchen ]
    Wünscht der Herausgeber
    allen Lesern und Leserinnen
    des Woldenberg/Dobiegniew-Portals.
          Auch das Jahr 2011 war sehr erfolgreich. Das Woldenberg/Neumark- Projekt ist um gut 100 Megabyte gewachsen, was sehr viel ist, da alles handgemacht ist. Der Dank geht an alle die, die wieder dabei so kräftig mitgeholfen haben, daß alles noch vollständiger und korrekter werden konnte.

          Vor allem die 2011 erstmals zugefügten
    Themen-Seiten konnten eine offensichtlich bestandene Lücke schließen. Erfreulich war auch, daß das Forum häufiger genutzt worden ist. Ach ja, und das Hochladen eines Fotos funktioniert nun auch wieder. -- khd

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Wolfgang Bornstädt
    (telefonisch)
    22. Dezember 2011 um 19.30 Uhr
    Rätsel um Frau Brandes gelöst
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 187
    Renate Brandes, die Autorin des Tagebuchberichts „Korn zwischen Steinen“ von 1945 war die Ehefrau des Woldenberger Rechtsanwalts Reinhard(t) Beyer. Brandes ist vermutlich ihr Mädchenname oder ein nach 1945 für die Veröffentlichung ihres Berichts gewähltes Pseudonym.

    Um 1925 wohnte die Familie Beyer lt. Woldenberger Adressbuch in der Bismarckstraße 3. Ob sie dort auch noch 1945 wohnten, ist wahrscheinlich, aber nicht ganz sicher.

    Ein frohes Fest!

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    merzecin.cba.pl
    mierzecin (at) onet.eu
    26. Dezember 2011 um 20.14 Uhr
    Hinweis auf
    Mehrenthin-Portal in Polen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 188
    Hallo!

    Bitte besuchen Sie meine Website:
    www.mierzecin.cba.pl
    Mierzecin (Mehrenthin) [im] Friedeberg Kreis.

    [Editor–27.12.2011:    Das Dorf Mehrenthin (Mierzecin) ist heute ein Ortsteil von Dobiegniew (Woldenberg). Es empfiehlt sich, dieses polnische Web-Angebot von vornherein über meine Übersetzungseite zu besuchen. Dort gibt man in das große Textfeld nur die Adresse der Seite (URL) http://www.mierzecin.cba.pl/ ein.

    Unter dem Textfeld muß dann noch das Sprachpaar "Polish" (Polnisch) nach "German" (Deutsch) eingestellt werden. Nach dem Klicken auf "Translate/Übersetze!" kann dann im gesamten Angebot mit Textanzeige auf Deutsch gestöbert werden. Auch wenn Google nur sehr holperiges Deutsch liefert, kann zumindest verstanden werden, worum es auf den einzelnen Seiten geht. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gregor Stach
    nastach (at) t-online.de
    30. Dezember 2011 um 15.56 Uhr
    Infos zum OfLag II C
    angekündigt
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 189
    Sehr geehrter Herr Dittberner,

    mit viel Interesse studiere ich seit einiger Zeit Ihre Website „
    Woldenberg“ An dieser Stelle möchte ich Ihnen meinen Dank dafür aussprechen, dass Sie es erst möglich machten, sich in dieser Weise mit der Geschichte und der Gegenwart dieses für erstaunlich viele Menschen so wichtigen „Nestes“ auseinander setzen zu können.

    Da diese Webseite aus vielen kleinen Beiträgen von vereinzelten und verstreuten Menschen lebt, sehe ich auch für mich die Möglichkeit, eine kleine Ergänzung zu schaffen.

    Ganz speziell interessiert mich das OfLag II C. Ich bin dabei, die im „Museum Woldenberczykow“ nur in polnischer Sprache an den Wänden präsentierten Erklärungen ins Deutsche ehrenamtlich zu übersetzen. Einen Teil habe ich in laminierter Form der Museumdirektorin, für eine Begleitmappe für deutschsprechende Besucher, überreicht. Weitere Teile sollen folgen.

    Ich habe fast alle zum Thema OfLag II C publizierten Bücher in Polnisch gelesen. Es ist erstaunlich, was alles hinter dem Stacheldraht möglich war! Sie möchten bitte nicht den Eindruck gewinnen, es war besser als draußen. Die „Stacheldraht-Krankheit“ war von Anfang an da. Die Genfer Konvention fand auch keine volle Anwendung. Aber die jüdischen Soldaten haben dort den Krieg überlebt! Getrennt von den nicht jüdischen Soldaten...

    Haben Sie Interresse an den Texten? Natürlich müsste ich vorher die Direktorin fragen, ob sie keine Einwände dagegen hat. Die in Polnisch verfaßten Erläuterungen sind nämlich ein geistiges Eigentum einer dritten Person. Aber ich schätze, dass das Interesse der deutschsprachigen Menschen für die Geschichte des OfLags II C damit geweckt oder verstärkt werden würde. Von daher rechne ich nicht mit einer negativen Reaktion seitens der Direktorin.

    Sollten Sie Interesse an diesen Erläuterungen über das Leben der polnischen Soldaten haben, deren Anzahl leicht die Bevölkerungszahl der Woldenberger aus der Vorkriegszeit überbot, über deren Ausbrüche und ihre selbst verordnete „Beschäftigungstherapie“ in Form von Olympiade, Theater oder Orchester müsste ich noch der Form halber fragen, ob es in Ordnung sei.

    Für das sekündlich nahende Neue Jahr 2012 wünsche ich Ihnen alles Gute und verbleibe

    Mit freundlichen Grüßen
    Gregor Stach
    [Editor–31.12.2011:    Herzlichen Dank für das großzügige Angebot. Natürlich sind wir an weiteren Informationen zum Kriegsgefangenenlager OfLag II C Woldenberg interessiert. Denn da sind noch etliche Fragen offen. Weiteres werden wir per E-Mail besprechen. -- khd]
    [Editor–03.01.2012:    Ein erster Hinweis von Gregor Stach gilt den Ausgrabungsarbeiten, die erst 2011 auf dem Gelände des OfLag IIC erfolgten. Nutzer mit Breitbandanschluß und einem aktuellen Internet-Browser können sich dazu auf YouuTube 2 polnische Videos anschauen: Die Funde, die sich sowohl auf die Wehrmachtszeit wie auch auf die NKWD-Zeit (Russen-Lager) zurückführen lassen, können im Museum an der früheren Friedeberger Chaussee besichtigt werden. -- khd]
    [Editor–10.01.2012:    Nunmehr steht als Ergebnis unserer Kooperation eine erste Seite im Netz: Auf der Seite „Das_OfLag-IIC“ wird in Deutsch über die Ergebnisse der Museumsarbeit in Dobiegniew erstmals im Internet berichtet. Weitere Seiten werden folgen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    31. Dezember 2011 um 21.25 Uhr
    Die Web-Präsentation
    in Zahlen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 190
    Zum Jahresende 2011 sollen wieder einige Zahlen mitgeteilt werden, die den Fortschritt des Woldenberg-Projekts beschreiben. Im Vorfeld gab es bereits auf „khd-blog.net“ einen Projekt-Bericht sowie hier eine interessante Grafik der aktuellen Nutzung.

    Das gesamte Projekt weist jetzt ein Volumen von rund 283 Megabyte auf, was einen Zuwachs um 55 % seit Ende 2010 bedeutet. Auf 173 Webseiten (+70 Seiten), wovon 75 reine Galerie-Seiten (+27 Seiten) sind, wird in Wort und vor allem Bild über das frühere Woldenberg und das heutige Dobiegniew sowie über die weitere Umgebung (frühere Neumark und Pommern) berichtet.

    Insgesamt sind nunmehr 1.040 alte und neue Fotos (+455) und 114 alte Karten und Pläne (+40) sowie 41 PDF-Dokumente (u. a. 9 Einwohner-Verzeichnisse und 14 Kochrezepte) und 34 kleine Poster (zum Rahmen) publiziert worden. Im gesamten Projekt sind beachtliche 24.530 Links (+78 % seit Ende 2010) angegeben.

    2011 gab es erstmals ein kommentiertes Verzeichnis aller Artikel. Neu in 2011 sind auch die vielbeachteten 18 Themen-Seiten. Und in den Gästebüchern (Forum) gibt es seit 2007 bislang insgesamt 190 Einträge (+67 in 2011). Schade, daß es nicht mehr geworden sind, wo es doch sicher noch immer reichlich Fragen zu klären gibt.

    Nutzung der neuen Domain »woldenberg-neumark.eu«
    ^   Diese Grafik zeigt, daß das die Nutzung des Internet-Angebots zu Woldenberg und Dobiegniew sowie zur Neumark und Pommern seit Ende 2010 deutlich angestiegen ist. Von „http://www.woldenberg-neumark.eu/“ wurden 2011 pro Tag zwischen 2.000 und 4.000 Objekte (Seiten und Abbildungen) abgerufen. Im Mittel waren es in der oben betrachteten Advents-Periode 3.655±195 Objekt-Abrufe pro Tag (ohne 8. Dez.). Gegenüber Ende 2010 ist die Nutzung also um gut das 2,5-fache angestiegen. Ein schöner Erfolg! [Grafik des Vorjahres] [Nutzungs-Verlauf im Januar 2012]

    Am 8. Dezember 2011 kam es mit 13.728 abgerufenen Objekten zu einem Tages-Rekordwert. Das war aber nur eine Art Flashmob-Effekt. [mehr dazu].   (Grafik: siehe Inset – khd)


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