--> khd-research | Woldenberg (Neumark) -- FORUM 2013 Woldenberg (Neumark)   —  Forum / Guestbook 2013 khd
Stand:  7.1.2015   (55. Ed.)  –  File: WBG/Forum/Woldenberg_Forum_2013.html


Woldenberg Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

In diesem am 15. August 2007 gestarteten Woldenberg-Forum bzw. -Gästebuch können auch Friedeberger, Driesener und alle an der Neumark Interessierten ihre Mitteilungen und Suchanfragen eintragen, denn diese haben im Internet noch keine eigene ‚Heimat‘ gefunden. Das Forum/Gästebuch ist moderiert, weshalb Ihre Beiträge und Kommentare erst mit einigen Tagen Verzögerung im Gästebuch erscheinen können. Die aktuellsten Einträge stehen jeweils oben! Die Erläuterungen in [Ed: ...] und die meisten Links sind redaktionell hinzugefügt worden. Die Uhrzeiten sind alle in MEZ (CET) bzw. MESZ (CEST) angegeben.

   
  F O R U M - E i n t r a g
Für Woldenberg, die
Neumark & Pommern.
 
Note for our foreign users: You couldn't write your comment in German. That doesn't matter. Please, give us your input in English. You are welcome! Those of us which do not understand the English language will use the „Übersetzungsservice“: [Translation-Service].


Woldenberg — Forum + Gästebuch 2013   (Teil 7)

Woldenberg-Forum/Gästebücher:
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Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
1. Januar 2013 um 00.00 Uhr
Allen Leserinnen
und Lesern
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 000
Ein gutes Jahr 2013!

A Happy New Year!

Une Bonne Année!

Szczesliwego Nowego Roku!


Prosit Neujahr aus Berlin!

Wünscht der Herausgeber
allen Leserinnen und Lesern
der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten.

Mögen 2013 wieder viele dieses FORUM
nutzen, auch um Suchanfragen zu stellen.

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach
Nastach (at) t-online.de
1. Jan. 2013 um 12.00 Uhr
Symposium in Dobiegniew
(2. Mitteilung)
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 241
Liebe Woldenberger,
liebe Freunde Woldenbergs!

Woldenbergs Kinder werden 80



      Das soll das Motto sein, unter dem wir uns vom 21. bis 24. Juni dieses Jahres in Dobiegniew, dem früheren Woldenberg, treffen wollen. In einer
1. Mitteilung hatte ich das Ende November vorgeschlagen. Nun gibt es dazu einiges Neue, wozu jetzt auch ein vorläufiges Programm gehört.

Symposium 2013       Es ist erfreulich, dass inzwischen bereits 14 Personen ihre Teilnahme an dem Symposium zugesagt haben. Es dürfen aber gerne noch mehr werden. Auch die früheren Bewohner der um Woldenberg liegenden Dörfer und Bauernhöfe sind herzlichst eingeladen, im Juni 2013 nach Dobiegniew zu kommen.

      Da es leider keinen Heimatbrief des Kreises Friedeberg mehr gibt, ist es schwierig, alle möglicherweise Interessierten zu erreichen. Ich möchte Sie deshalb bitten, in Ihrem Bekanntenkreis auf das Symposium aufmerksam zu machen.

      Auch die Woldenberger Gerichte, die zu Mittag gereicht werden sollen, bereiten noch etwas Kopfzerbrechen, denn Ende Juni ist weder Karpfen- noch Spargel-Zeit und Waldpilze gibt es auch noch nicht — von frischen Blaubeeren ganz zu schweigen. Es wäre daher nett, wenn Sie überlegen, was es sonst noch an typischen Gerichten gab und dieses entweder hier im FORUM oder uns mitteilen könnten.

      Programm in PDF
^   Per Klick den aktuellen Stand des Programms in PDF runterladen (40 kB).

      In den letzten Wochen gab es eine Diskussion über den Abschluss der Veranstaltung. Gedacht war zunächst an die Inszenierung eines Trecks, denn im Schloßhotel Mehrenthin gibt es Pferde und Wagen. Aber 2 Teilnehmer, die 1945 die Stadt mit Trecks verlassen hatten, äußerten ihre Bedenken: Das könne zu starke Emotionen auslösen und wirke zudem zu gestellt — zumal es ja auch Sommer sei, damals aber tiefer Winter...

      Eine andere Idee für einen möglichen Abschluss entsprang einem Gespräch mit einem Flüchtling, der die Stadt mit der Bahn verlassen hatte. Als der Zug sich am 27.1.1945 nach Mitternacht in Bewegung setzte, blieben auf dem Woldenberger Bahnsteig unzählige Schlitten zurück. Man könnte einen Perfomance- Künstler dazu anregen, eine monumentale Installation von weiß gestrichenen Schlitten auf dem Bahnsteig zu gestalten, dachte ich.

      Bis ein Teilnehmer mir sagte, er möchte Dobiegniew nicht mit diesem Bild verlassen. Er schlug vor, dass jeder Teilnehmer eine Flaschenpost mit einer Friedensbotschaft ins nahe Mehrenthiner Fließ auf den Weg in die Welt bringt. Dieser versöhnliche, zukunftsorientierte Vorschlag, hat mich auf Anhieb überzeugt. Ich musste gleich an den Leitgedanken Heraklits denken: Alles fließt. Was meinen Sie?

      Es gibt auch andere Faktoren, die das Programm verändern lassen. Die überaus freundliche und entgegen kommende Haltung der Dobiegniewer Stadtverwaltung, der örtlichen Kirche und der Hotelverwaltung unserem Symposium gegenüber geben uns mehr Spielraum in der Zeitplanung und Gestaltung der Veranstaltung als ursprünglich geplant wurde. Insofern dürfen Sie gerne noch Wünsche zum Ablauf einbringen.

      Ein Thema erscheint mir für den Moment noch wichtig. Ein Teilnehmer äußerte sich zu den Preisen für die Unterbringung und zu den sonstigen Unkosten in der Form, dass er sich den Rahmen für dieses „einmalige Symposium“ durch preiswertere Hotels und Privatunterkünfte, die uns aber splitten würden, nicht nehmen lassen möchte. Er war bei seinen vielen Besuchen in Dobiegniew zwar schon im Restaurant des Hotels, aber untergekommen war er im Schloss noch nie. Er lässt sich dieses besondere Ereignis dieses Mal auch etwas kosten.

      Wenn ich meine Einschätzung äußern darf, so glaube ich, dass die Teilnehmer des Symposiums noch lange danach gern an die Veranstaltung zurück denken werden. Nicht zuletzt wegen der optimalen Rahmenbedingungen. Ihre Anregungen, Rückfragen und Anmeldungen nehme ich gerne entgegen.

Mit herzlichen Grüßen
Gregor Stach                   [Zur 3. Mitteilung]

Name:
E-Mail:
Datum:
Wojciech Walkowiak
wojtas.w1 (at) poczta.onet.eu
1. Jan. 2013 um 15.16 Uhr
Frage zur früheren
Junkerstraße
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 242
Hallo, Grüße sttronajest, sehr interessant das ganze, fand er mich [ich] in ihm eine Menge interessanter Informationen und Fotos.

Familie meiner Frau seit 1947 r.mieszka in Dobiegniew die Junkersstrase (Workers Unity) [Editor: Vermutlich meint er das
alte Gutshaus des früheren Ritterguts, wo die Familie seiner Frau ab 1947 lebte] [Foto aus den 1950er-Jahren des Gutshauses].

Karten suchen für den Winkel. Plaque Hausnummern sind? In vor 1945, wenn sie mit den Zahlen, die ich glaube nicht, dass die Gegenwart? Ich möchte zu beheben, um welche Nummer? In der Vergangenheit ist jetzt die Zahl 9.
[Editor–01.01.2013:    Die Frage ist also offensichtlich: Welche Hausnummer dieses alte Gutshaus heute in Dobiegniew hat, das nach dem Adreßbuch von 1924 in Woldenberg die Nummer 4–8 hatte? In der Junkerstraße 9 stand Ecke Brunnenstraße einst die Woldenberger Synagoge, die 1938 von Nazi-Horden zerstört wurde. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Ruth D.
--- (keine Angabe)
12. Jan. 2013 um 21.14 Uhr
Woldenberger Gerichte
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 243
Hallo, da fehlt noch dieser Hühnerbraten in der Liste.

Meine verstorbene Mutter, die aus Schlanow bei Woldenberg stammt, bereitete diesen Hühnerbraten aus einem großen beim Bauern gekauften Suppenhuhn zu (kleine Brathähnchen gabs da noch nicht). Das Huhn wurde zuerst mit Suppengrün fast gar gekocht, dann zerlegt und dann die Teile in Butter in einer Bratpfanne zartbraun gebraten. Aus dem Bratensatz mit etwas Brühe zauberte Mutter eine köstlich schmeckende Soße. Leider hat sie das Rezept und die Würzung nicht aufgeschrieben. Als sparsame Hausfrau kochte sie am nächsten Tag aus den Fleischresten und der Brühe eine Brühsuppe mit Nudeln oder manchmal auch ein feines Frikassee.

Übrigens diese einfache passierte Woldenberger Kartoffelsuppe eignet sich, mit einem Schuß Sahne verfeinert, hervorragend als eine Vorsuppe in einem Menu.

Name:
E-Mail:
Datum:
U. Köhler
--- (nicht mitgeteilt)
13. Jan. 2013 um 16.37 Uhr
Fotos vom alten Friedhof?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 244
Hallo, es ist schon toll, was da alles auf den Woldenberg-Seiten zusammengetragen werden konnte. Und schön ist, daß alles im Internet für alle anzuschauen ist. Danke dafür!

Ich habe nur eine kurze Frage: Gibt es vom alten Woldenberger Friedhof Photographien von Grabstätten aus der Zeit von vor 1945?
[Editor–15.01.2013:    Also in privaten Foto-Alben mag es solche Fotos durchaus geben. Aber aufgetaucht ist davon hier bislang noch nichts. Alles, was über die Woldenberger Friedhöfe bekannt ist, wurde auf der „Friedhof-Seite“ dargestellt. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
A. Koswig
--- (keine Angabe)
16. Jan. 2013 um 12.41 Uhr
Leben unter
russischer Besetzung
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 245
Guten Tag, ich suche nach Berichten über die Zeit zwischen Anfang 1945 und Ende des II. Weltkriegs, in der die Sowjets das Gebiet östlich der Oder komplett besetzt hatten. Mich interessieren Berichte, die das Leben zurückgebliebener Deutscher in dieser chaotischen Schlußphase des Krieges beschreiben. Vielleicht gibt es so etwas auf diesem Portal?
[Editor–17.01.2013:    Ja, einen solchen authentischen Bericht gibt es hier: Tagebuch-Aufzeichnungen vpn E. J. Prochnow. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Anna K.
--- (nicht mitgeteilt)
21. Jan. 2013 um 18.26 Uhr
Woldenberger Gerichte
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 246
In der Liste der Ostbrandenburgischen Gerichte fehlen noch:

Gans wurde auch auf die pommersche Art gebraten, d. h. mit Brot und Backpflaumen gefüllt. Der Karpfen wurde auch mit Fliederkreude zubereitet, nicht nur mit dieser Pfefferkuchen-Bier-Soße. Dann gab es an kalten Wintertagen aromatischen Holunderpunsch. Die Krönung der Nachtische war diese einmalige Götterspeise, geschichtet aus Rum-aromatisiertem [Weiß-]Brot, Sauerkirschen und viel Schlagsahne.

Rezepte dazu habe ich nicht parat, aber man wird das sicher irgendwo im Internet finden. -- Gruß Anna

Name:
E-Mail:
Datum:
Gerd Kollmorgen
kollmorgen-koenigslutter (at) t-online.de
24. Jan. 2013 um 15.29 Uhr
Erinnerungen
an 1945
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 247
Betr: Mail von Wolfgang Albrecht.

Ich war mit einem Albrecht, genannt Ali, in meiner Schulzeit in Woldenberg befreundet. Das Alter könnte stimmen.

1945 war ich von Mai bis Juli in Woldenberg. Wie ich weiss, waren im Woldenberger Gefangenenlager bis Januar 1945 5.000 Offiziere. Diese Polen wurden im Januar 1945 zu Fuss in Richtung Westen in Marsch gesetzt. [Ed: Bericht von diesem Marsch]

Danach, zu meiner Zeit in Woldenberg, wurde davon gesprochen, dass 40.000 deutsche Gefangene im Lager sind. Sie sollen in der Getreideernte eingesetzt worden sein. Das Stroh soll im Lauchstädter Schloss gelagert und mit dem Schloss in Brand gesteckt worden sein. Ich meine mich daran zu erinnern, dass das Schloss 1945 im Mai noch existierte, während bei meinem Besuch in Woldenberg etwa 1975 dort noch eine Ruine stand.

1945 habe ich in Woldenberg bei den Polen als Glaser gearbeitet und konnte mich dadurch sehr frei bewegen. Im Juli bin ich dann mit dem Treck aus Woldenberg bis zur Oder in Fiddichow. [Ed: Bericht von E. Prochnow]

Ich habe die Absicht im Juni zu dem Treffen in Woldenberg zu fahren und hoffe, noch alte Bekannte zu treffen.

Gerd Kollmorgen

Name:
E-Mail:
Datum:
Franz S.
--- (nicht mitgeteilt)
3. Feb. 2013 um 18.43 Uhr
Woldenberger
Kriegsgefangenenlager
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 248
Hallo, ich habe eine Frage zum Lager bei Woldenberg, in dem die Russen 1945 deutsche Kriegsgefangene einsperrten:

Wo lag dieses Lager? Gibt es dazu eine Lageskizze?
[Editor–04.02.2013:    Ja, es gibt eine Lageskizze des Lagers. Interessieren könnte in diesem Zusammenhang auch noch der Zeitzeugenbericht von Wolfgang Albrecht, in dem das Leben im Lager beschrieben wird. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Gerd Kollmorgen
kollmorgen-koenigslutter (at) t-online.de
17. Feb. 2013 um 11.23 Uhr
Zur Geschichte des
Lagers in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 249
1936 oder 1937 wurde Woldenberg Garnisonstadt [Ed: das war schon 1935]. An der Friedeberger Chaussee wurden, hinter dem Gehege (dem Stadtwald) an der rechten Seite, Baracken für 3 bis 4 Kompanien gebaut. Für die Unteroffiziere mit ihren Familien wurden an der Wutziger Strasse auf dem Galgenberg Häuser errichtet, für die Offiziere direkt an der Wutziger Strasse. Ich erinnere mich an den Hauptmann Meidow, mit dessen Sohn ich befreundet war, und an Hauptmann Lindenblatt. Helmuth Lindenblatt, der Sohn, hat nach dem Krieg das Buch "Pommern 45" geschrieben.

Durch die Garnison erlebte Woldenberg einen erheblichen geschäftlichen Aufschwung. In, wie ich mich erinnere, 8 Wochen Lehrgängen wurden die Soldaten ausgebildet. Die Unteroffiziere kamen immer mit ihren Gruppen in das [Photo-]Atelier meines Vaters. Dort wurde eine Gruppenaufnahme gemacht. Die meisten haben sich dann noch einzeln fotografieren lassen. Von der Kompanie wurde dann auch noch eine Gruppenaufnahme gemacht. Das alles alle 8 Wochen. Ein ganz schöner Umsatz.

1939 wurde nach dem Krieg gegen Polen auch an der Friedeberger Chaussee, gegenüber der Kaserne, etwa 100 bis 200 Meter von der Strasse entfernt das Gefangenenlager errichtet. Zunächst wurden "Parteitagszelte" aufgestellt. Das waren Zelte die immer beim Reichs-Parteitag in Nürnberg zur Unterbringung der Parteigliederungen benutzt wurden. Nach und nach wurden die Zelte durch feste Baracken ersetzt. Mein Grossvater hatte mit seiner Glaserei die Aufgabe die Fenster zu verglasen.

In der Stadt wurden die polnischen Offiziere beneidet. Sie bekamen vom internationalen Roten Kreuz Sendungen mit Lebens- und Genussmitteln die in Deutschland nicht mehr zu bekommen waren.

1945 im Januar wurde das Lager geräumt. Die Offiziere wurden in mehreren Gruppen in Richtung Westen in Marsch gesetzt. Einige Gruppen wurden von den russischen Truppen überrollt und zum Teil wohl auch vernichtet. NACH DEM Krieg waren in dem Lager 40.000 deutsche Gefangene untergebracht. Es wurde in dem Bericht von Albrecht ausführlich beschrieben.

Name:
E-Mail:
Datum:
Ursula Ziebarth (Jg. 1921)
---
26. Feb. 2013
Symposium in Dobiegniew
(Ein Grußwort)
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 250
Symposium 2013 Von der 91-jährigen Schriftstellerin Ursula Ziebarth erreicht uns heute das folgende Grußwort zum im Juni diesen Jahres in Dobiegniew (Woldenberg) bevorstehenden Symposium der um die 80-jährigen Woldenberger Kinder. Den Urgroßeltern von Frau Ziebarth gehörte das Woldenberger Theater- und Konzerthaus an der Moltkestraße. [Ihre Erinnerungen an Woldenberg]

An die Kinder Woldenbergs

      Mit Freude höre ich, daß etliche von den alten Woldenbergern mit Herrn Stach in das von uns allen unvergessene und noch geliebte Woldenberg fahren. Zweimal war ich nach dem Krieg dort und bin sehr freundlich aufgenommen worden von den polnischen Neubewohnern. Ich habe vieles Alte in der zerstörten Stadt wieder gefunden.

      Leider war unser „Ziebarths Theater- und Konzerthaus“ bis auf die Grundmauern zerstört. Ich habe einen Ziegelstein mitgenommen und bewahre ihn auf als Andenken an das Haus, in dem ich viele glückliche Ferien verbracht habe. Ich denke aber, daß die großen alten Kastanien und Nußbäume auf dem Gelände doch noch stehen.

      Bitte schauen Sie nach und wenn sie noch da sind, grüssen Sie sie von mir und wenn Sie ein Foto machen von den schönen Bäumen, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Auch wenn Sie mir eine Postkarte schreiben, würde mir das Freude machen.

      Es tut mir leid, daß ich wegen sehr vieler Arbeit an Büchern und wegen meines hohen Alters nicht selber mitkomme. Aber ich denke an Sie alle.

Ursula Ziebarth, Berlin       [Nachtrag]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
1. März 2013 um 22.33 Uhr
Ein neuer
Zeitzeugen-Bericht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 251
Den bereits auf diesem Portal vorhandenen Zeitzeugen-Berichten konnte jetzt ein weiterer Bericht hinzugefügt werden:

Der Autor Gerd Kollmorgen (Jahrgang 1929) beschreibt darin seine Erlebnisse als 16-Jähriger in den Nachkriegswirren in Woldenberg und seine Odyssee in den Westen auf der Suche nach Verwandten. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach
Nastach (at) t-online.de
2. März. 2013 um 21.26 Uhr
Nachtrag zum Grußwort
von Frau Ziebarth
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 252
Frau Ursula Ziebarth wird uns also im Geiste beim Treffen mit dem Motto „Woldenbergs Kinder werden 80“ in Dobiegniew begleiten. Für ihr freundliches Grußwort danken wir ihr herzlichst.

Sie hat einst einem Dichter eine zweite Jugend geschenkt und ihn mit kreativen Schwingungen erfüllt bis der unerwartete Tod ihn hinwegraffte.

„Es ist ein Garten, den ich manchmal sehe
Östlich der Oder, wo die Ebenen weit“,


zitierte Gottfried Benn sich selbst im August 1954 aus dem Band „Trunkene Flut — Ausgewählte Gedichte“, aus dem Jahr 1952, S. 119, das er seiner Geliebten schenkte, welche in seine zwei letzten Lebensjahre viel Bewegung brachte. In der Widmung steht weiter:

Fräulein Ursula Ziebarth,
der Freundin aus Woldenberg,
in großer Verehrung.
10.-16. VIII. 1954
      Gottfried Benn


Gottfried Benn und Ursula Ziebarth sind keine gebürtigen Neumärker, haben aber ihre Kindheit und Jugend — oder Teile davon — dort verbracht. Er — in Sellin bei Bärwalde (Neumark), sie — in Woldenberg bei ihren Großeltern.

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach
Nastach (at) t-online.de
3. März 2013 um 00.23 Uhr
Symposium in Dobiegniew
(3. Mitteilung)
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 253
Liebe Woldenberger,
liebe Freunde Woldenbergs!

      Mit großer Freude kann ich Ihnen mitteilen, dass wir für unser Treffen in Woldenberg im Juni 2013 eine Frau als geistige Patronin gewonnen haben: Frau Ursula Ziebarth. Das
Grußwort zum Symposium

Woldenbergs Kinder werden 80



der über Neunzigjährigen haben Sie sicher schon gelesen.

Symposium 2013       Meine Freude ist umso größer da wir eine Zusage der örtlichen Kirche in Dobiegniew für einen evangelischen Gottesdienst bekommen haben. Der katholische Pfarrer Piotr Spychala offnet uns freundlich das Tor der alten Kirche. Es ist dabei zu erwähnen, dass der evangelische Pfarrer Herr Dr. Justus Werdin aus Angermünde, der schon einiges für die deutsch-polnische Verständigung getan hat, extra für Sie anreist und den Gottesdienst mit uns feiern wird.

      Programm in PDF
^   Per Klick den aktuellen Stand des Programms in PDF runterladen.
      Zudem ist zu erwähnen, dass wir anschließend eine Einladung zum Kaffee und Kuchen vom Bürgermeister der Stadt Dobiegniew, Herrn Leszek Waloch, in der alten Bäckerei erhalten haben. Er möchte gerne ein Grußwort an Sie richten. Einen musikalischen Impuls gibt uns dabei ein Kinderensemble der Volksgruppe der Lemker, die ihre ethnische, religiöse und kulturelle Identität dank einem engagierten christlich-orthodoxen Pfarrer, Artur Graban, weiter pflegt. Die Lemker wurden aus dem Südosten Polens 1947 im Rahmen der „Aktion Weichsel“ in die Umgebung von Woldenberg und Friedeberg durch die kommunistische Regierung Polens zwangsumgesiedelt.

      Im Zuge der Vorbereitungen bekam ich einige Hinweise, dass solche Aktionen, wie z. B. die Inszenierung und Durchfahrt eines Trecks oder ähnliche Aufsehen erregende Konzepte von den Teilnehmern nicht gewünscht sind und auf manche sogar abschreckend wirken würden. Die Spuren solcher Ideen sind zwar noch da, diese unausgereiften Gedanken, sind aber schon längst abgelegt und werden nicht realisiert!

      Auch die Sorgen um Ihre Autos werden ernst genommen. Daher folgender Hinweis: Das Hotel Mehrenthin hat ein abgeschlossenes Gelände mit einem Schlagbaum und einem Pförtner. Die Polizei vor Ort ist auch sehr wachsam.

      Wenig Resonanz bekam ich hingegen auf das Angebot hin, das Essen nach alten neumärkischen Kochrezepten durch den Koch in Palac Mierzecin, wie unser Hotel vor Ort auf Polnisch heißt, gestalten zu lassen. Er freut sich neugierig auf unsere Menuvorschläge. Was halten Sie z. B. von Wrucken? Oder erinnert das zu sehr an den Krieg?

      Inzwischen sind 24 Anmeldungen für das Symposium eingegangen und 2 Organisatoren, die Polnisch sprechen, sind durchgehend dabei. Einige Interessierte konnten sich bis dato noch nicht festlegen. Es wird versucht, weitere Personen mit Bindung an Woldenberg ausfindig zu machen. Eine gemeinsame Busfahrt erscheint derzeit unwahrscheinlich, weil bis auf eine Person alle mit Privatfahrzeugen anreisen wollen. Es wird über die Mitfahrgelegenheiten unter den Teilnehmenden nachgedacht.

      Ihre Anregungen, Rückfragen und Anmeldungen nehme ich weiterhin gerne entgegen. Über Neuigkeiten werde ich Sie informieren.

Mit herzlichen Grüßen
Gregor Stach                   [Zur 4. Mitteilung]

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
9. März. 2013 um 00.12 Uhr
Woldenberger Gerichte
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 254
Liebe Leser/innen!

Es ist gelungen. Und der Dank geht an alle, die mitgeholfen haben.
Seit Weihnachten konnten wir zusammen eine beachtlich lange Liste von Gerichten, die einst in Woldenberg in den Familien zubereitet wurden, zusammenstellen. Manches davon ist durch die damalige Kriegszeit geprägt.

Die Liste umfaßt derzeit 187 Mittagessen, Abend-Imbisse sowie Kuchen und Gebäck. Sie ist sicher noch nicht vollständig. Auch fehlen noch die allermeisten Kochrezepte. Aber derzeit soll es nur auf die Bezeichnungen (Namen) der Gerichte ankommen.

Deshalb habe ich eine Bitte: Sehen Sie sich diese Liste „Gerichte aus Woldenberg und Umgebung“ an und teilen Sie mir bitte mit, was da noch fehlt — woran Sie sich aber erinnern können oder von Ihren Verwandten wissen. Natürlich können Sie mir auch Korrekturen und Anmerkungen zur Liste mitteilen. Danke! -- khd
[Editor–10.03.2013:    Übrigens, was kochte und backte man damals in Woldenberg zu Ostern? Zartes Lamm aus Neuseeland gab es da ja noch nicht. ;–)

Gab es eigentlich in den Seen bei Woldenberg auch Hecht, Zander und Wels? Meine Erinnerung besagt zudem, daß es in Woldenberg kaum Nordseefisch zu kaufen gab, mal vom Salzhering abgesehen. Ist das richtig? -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Irene Renz
i.renz (at) kielnet.net
9. März 2013 um 18.14 Uhr
Vorschlag zum
Treffen in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 255
Liebe Teilnehmer am Treffen in Woldenberg.

Vielen Dank an Herrn Stach zuvor, der das
Symposium organisiert. Zum Programm hätte ich folgenden Vorschlag:

Ob wir nicht statt des Films: "Die Flucht", den wahrscheinlich schon alle kennen, die Zeit lieber zu Gesprächen und Austausch nutzen könnten. (Wir sind ja alle nicht mehr die Jüngsten und bis in die Nacht hinein werden wir nicht mehr aufbleiben.)

Folgende Themen würden mich interessieren:
  1. Erinnerungen aus der Kindheit in Woldenberg. (Es war doch nicht nur Flucht, wenngleich ein einschneidendes Trauma).
  2. Anekdoten von Woldenberger Originalen (z. B. Dr. Bornstaedts Aprilscherze).
  3. Wer kennt wen? Und wer weiß etwas über sie?
  4. Wie hat unsere Elterngeneration den Verlust der Heimat verarbeitet?
  5. Was haben sie uns weitergegeben?
Was meinen Sie dazu? Und wer hat noch andere Vorschläge?

Ich freue mich und bin gespannt auf Sie,
Ihre Irene Renz
[Editor–30.03.2013:    Dieser Vorschlag wurde im aktuellen Programm des Symposiums berücksichtigt. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Martina Kusicielek
m.kusicielek (at) yahoo.de
11. März 2013 um 17.41 Uhr
Infos zu Betsche gesucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 256
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde Ihre Seite ganz toll und möchte mehr über
Meseritz und Betsche erfahren, da mein Vater dort im Jahre 1944 geboren wurde und dann mit seiner Familie nach Essen geflüchtet ist, als Baby. Können Sie mir mehr Informatonen zukommen lassen über Betsche im Landkreis Meseritz zu dieser Zeit. [Lage des Kreises Meseritz in der Neumark]

Ich weiß nur, was so im Internet drüber steht. Aber gibt es noch andere Berichte aus dieser Zeit, Geburtenbücher, Fotos usw. Würde mich freuen mehr zu erfahren und falls sie mir was per Post schicken möchten, hier ist meine Adresse: [Ed: Kann beim erfragt werden].

Ich würde mich sehr freuen und danke schon mal im vorraus. Mit freundlichen Grüßen!

Martina Kusicielek
[Editor–12.03.2013:    Zum Kreis Meseritz habe ich hier keinerlei Materialien. Vielleicht gibt es ja Hinweise von den Nutzern. Oder die von mir oben an den Orten angebrachten Links zu Wikipedia können weiterhelfen. In der Neumark-Galerie gibt es zudem 3 alte Fotos von Meseritz: [Topfmarkt] [Bahnhofshotel] [Marktplatz]. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Elfriede
--- (nicht mitgeteilt)
13. März 2013 um 18.36 Uhr
Woldenberger Gerichte
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 257
Hallo, zwar stammt mein Wissen nicht aus Woldenberg, aber aus dem Kreis Friedeberg. Also Welse gab es dort wohl eher selten, aber Hechte wurden in den Seen schon gefangen. Nur haben die ja so viele kleine Gräten...

In Erinnerung sind noch folgende Gerichte, die sicher auch in Woldenberg gekocht wurden: Da ist diese Gemüsesuppe „Quer durch den Garten“ mit nach den Jahreszeiten wechselnden Gemüsen, aber ohne Fleisch. Natürlich wurde auch mildes Schweinegulasch mit Sahne gekocht. Ganz besonders gut schmeckte ein Ochsenschwanz-Ragout, das furchtbar lange schmoren mußte.

Zum Nachtisch gab es oft komplett selbst gekochten Karamel-Pudding — wer kann den heute noch selbst zubereiten? Auch Senfgurken (Landgurken) wurden im Herbst immer selbst eingelegt und schmeckten z. B. trefflich zu dem Schweinegulasch.
[Editor–15.03.2013:    Danke für diese Hinweise. In der Tat waren diese Gerichte in der Liste noch nicht enthalten. Damit erhöht sich die Zahl auf 205. Das läßt hoffen, daß wir noch weitere Hinweise erhalten könnten. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
--- (nicht mitgeteilt)
19. März 2013 um 20.14 Uhr
Woldenberger Gerichte
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 258
Mein Vater (geb. 1931 in Woldenberg) bestätigt, dass es dort im See Welse, Zander und auch Hechte gab. Er begleitete seinen Großvater immer beim Angeln. Auch Flusskrebse muss es im Fließ reichlich gegeben haben.

Mein Vater besitzt auch noch die alten notierten Backrezepte meines Großvaters (Bäckermeister in Woldenberg [Ed: Fritz Müller in der Kirchstraße 4]). Ich werde mich bemühen, sie in den nächsten Tagen hier zu veröffentlichen. Das Rezept für "Amerikaner" ist ganz sicher dabei.

Liebe Grüße
Angela Palm

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
--- (nicht mitgeteilt)
21. März 2013 um 14.44 Uhr
Woldenberger Backrezepte
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 259
Kurzentschlossen habe ich alle Backrezepte, die mein Großvater (Fritz Müller) notiert hatte, so abgetippt wie sie mir vorliegen. Leider fehlen die Angaben zu Backzeit und Backtemperatur (er selbst brauchte diese Angaben sicherlich nicht).

Die Rezepte wurden von mir nicht erprobt; etwaige Fehler und unvollständige Angaben bitte ich darum zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen
Angela Palm

Backrezepte aus Woldenberg
Notizen des Bäckermeisters Fritz Müller, Kirchstraße 4.
  

[Ed: Diese eingereichten 22 Backrezepte werden demnächst an anderer Stelle publiziert. Hier vorab schon mal das Rezept von den „Amerikanern“, die wir als Kinder so gerne aßen und die es mit Zuckerguß und Schokoguß gab]:

Amerikaner (10 – 12 Stck.):
100 g Butter schaumig rühren und mit 100 g Zucker, 1 Vanillezucker, 2 Eiern, 1 Prise Salz, 1 Vanille-Puddingpulver, 3 Eßl. Milch, 250 g Mehl, 3 Teel. Backpulver verkneten. Mit Teel. Portionen abstechen, [auf Blech] goldgelb backen und mit Zuckerguß bestreichen.
[Editor–24.03.2013:    Ein ganz dickes Dankeschön fürs Aufheben und Abtippen dieser alten Backrezepte aus Woldenberg, deren Publikation inzwischen nun vollständig ist. Sicher werden einige die Kuchen probieren und uns vielleicht auch mitteilen, wie sie gelungen sind. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
24. März 2013 um 18.33 Uhr
Als Dobiegniews Kinder den
Woldenberger Fuchsbau erbten
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 260
Vor etwa 40 Jahren besuchte die Berliner Schriftstellerin Ursula Ziebarth Woldenberg, den Ort ihrer Vorfahren. In ihrem Buch „Ein Kinderspiegel“ richtete sie bereits 1979 ausgesprochen versöhnliche Worte an die polnischen Kinder Dobiegniews, dem früheren Woldenberg, die hier wiederholt werden sollen [kompletter Text]:

      „Den Kindern von Dobiegniew habe ich den Fuchsbau am Katzensteg vererbt, es gibt ihn noch, versteckt, mehr noch unter Grün versteckt als damals. Beschworen wurde ich, wiederzukommen, man gab mir einen Stein von unserem Haus mit, damit ich es nicht vergesse. Wie sollte ich nicht wiederkommen, ich habe Freunde in Dobiegniew wie ich sie in Woldenberg hatte, als es die alten Annen dort gab, die mir sagten, daß man Blumen nicht von ihrer Wurzel trennen soll, und seither mag ich Schnittblumen auch in den kultiviertesten Ikebanagestecken nicht. (...)

      Ein Erbe, nicht aufzuzehren, Zinsen und Zinseszins tragend, wie sollte ich den Kindern von Dobiegniew nicht den Woldenberger Fuchsbau vermachen, sie haben mir einen Stein meines Urgroßvaters Haus gegeben, die Leute von Dobiegniew.

      Alles Gute für die Kinder am Ort meiner Kindheit, die Bewohner haben gewechselt, die Sprache ist eine andere, jedoch die Freundlichkeit ist die gleiche.“
[Editor–25.03.2013:    Diese Kinder Dobiegniews müssen heute um die 50 Jahre alt sein. Ob sie sich noch an die Begegnung mit Ursula Ziebarth erinnern? -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
E. Lederer
Elfi.lederer (at) t-online.de
27. März 2013 um 16.48 Uhr
Vorschlag zum
Treffen in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 261
Hallo, liebe Woldenberger!

Ich finde es prima, dass ein Treffen in Woldenberg stattfindet. Dank an Herrn Stach, dass er diese gute Idee in die Tat umgesetzt hat. Die
Programmvorschläge von Frau Dr. Renz finde ich gut.

Ich selbst habe keinen Programmvorschlag, möchte aber sagen, dass ich die Woldenberger Gerichte interessant finde. Allerdings meine ich, dass man diese Rezepte in der eigenen Küche ausprobieren und lieber die gute Küche des Hotels genießen sollte.

Ich freue mich auf das Treffen und auf Woldenberg.

Herzliche Grüße
Elfi Lederer

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach (Berlin)
Nastach (at) t-online.de
29. März 2013 um 12.20 Uhr
Symposium in Dobiegniew
(4. Mitteilung)
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 262
Liebe Woldenberger,
liebe Freunde Woldenbergs!

      Zunächst möchte ich mich für weitere Wortmeldungen, die mich telefonisch, per E-Mail oder über das Forum erreichten, bei Ihnen bedanken. Wie Sie bisher im
vorläufigen Programm gesehen haben, wird unser Symposium

Woldenbergs Kinder werden 80



ständig um weitere Neuerungen und Ergänzungen reicher. Auf der einen Seite haben Sie selbst einen beachtlichen Anteil daran. Auf der anderen Seite hatten wir auch ein Riesenglück bei unseren Anfragen nach Unterstützung.

Symposium 2013       Zu den bisherigen Zusagen, die Sie aus der 3. Mitteilung kennen, kamen noch weitere hinzu. Heute möchte ich Ihnen zwei Referentinnen vorstellen, die uns mit Ihren Vorträgen interessanten Gesprächsstoff geben werden. Zunächst bekamen wir die Zusage von der Soziologin Dr. Nadja Messerschmidt und kurz danach sagte uns die Publizistin Dr. Helga Hirsch zu. Außerdem schlägt der Bürgermeister von Dobiegniew, Herr Leszek Waloch, vor, die Begegnung zwischen Ihnen und Ihren Altersgenossen — den Kindern Dobiegniews, die ebenfalls an die 80 Jahre alt werden, zu ermöglichen. Auf der polnischen Seite besteht ein großes Interesse, Sie kennenzulernen. So könnte z. B. der erste Stadtrundgang am Sonnabend in Begleitung der Dobiegniewer stattfinden.

      Programm in PDF
^   Per Klick den aktuellen Stand des Programms in PDF runterladen.

      Die Zeit 1939 – 1945 belastet teilweise bis heute die deutsch–polnischen Beziehungen. In Gesprächen über die Einstellung der Landesbevölkerung den deutschen Nachbarn gegenüber musste ich deshalb in meinen Telefonaten oft Aufklärungsarbeit leisten, um ihre früheren Erfahrungen, die sie in Polen machten, zu relativieren. Seit Jahren verbringe ich die Ferien meiner Kinder im Umkreis des früheren Luftkurorts Woldenberg und kenne die meisten Seestrände, Flüsse und Wälder in der Umgebung.

      Die Bevölkerung reagiert mit Neugier und doch etwas zurückhaltend auf unser selbstbewusstes Auftreten an öffentlichen Orten. Eine gesunde Portion Zurückhaltung bringen wir selbst mit. Die Kinder bekommen allerdings ohne Weiteres Anschlüsse an die polnischen Kinder. Neben der gesprochenen Sprache gibt es einige andere Sprachen, Signale und Kommunikationswege. Man kann gar nicht „Nicht kommunizieren“ und die Kinder begreifen das schneller als die Erwachsenen. Sie sind einfach unbefangener und optimistischer. Es ist immer schön, wenn wir auch von den Kindern etwas lernen können. Und dazu bereit sind.

      Daher sehe ich den Vorschlag des Bürgermeisters von Dobiegniew, direkte Begegnungen zwischen den Landesgruppen zu unterstützen als eine realistische Chance, positive Erfahrungen zu fördern. Aufgrund dieser Begegnungen ergibt sich zudem die Möglichkeit, einen Zuschuss bei der Deutsch-Polnischen Stiftung für Zusammenarbeit zu beantragen, welcher die Kosten der Veranstaltung dämpfen würde. Und was meinen Sie zu den Vorschlägen?

      Ihre Anregungen, Rückfragen und Anmeldungen (noch sind einige Plätze frei) nehme ich gerne entgegen. Über weitere Neuigkeiten werde ich Sie informieren.

Mit herzlichen Ostergrüßen
Gregor Stach                   [Zur 5. Mitteilung]

Name:
E-Mail:
Datum:
Gerd Kollmorgen
kollmorgen-koenigslutter (at) t-online.de
1. April 2013 um 10.51 Uhr
Woldenberger Gerichte
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 263
Ein Treffen mit Polen zu arrangieren finde ich sehr gut. Die jetzt in Woldenberg ansässigen Polen sind vermutlich auch Vertriebene aus Ostpolen und ein Austausch an Erfahrungen könnte recht interessant werden.

Nun Woldenberger Gerichte:
Wenn wir im Sommer an den Liebsee gefahren sind, gab es am Nachmittag Topfkuchen mit Schokoladenüberguss. Es war aber auch möglich, sich am Tresen nur eine Kanne Kaffee zu holen und selbst mitgebrachten Kuchen zu verzehren. Abends gab es dann noch "Aal in Gelee" mit Bratkartoffeln. In der Gastwirtschaft Zabel in Lauchstädt war die Spezialität geräucherter Schinken mit selbst gebackenem Brot.

Ich kann mich auch daran erinnern, dass immer mal ein Bäcker aus Hochzeit mit Brot kam. Er hatte einen Holzbackofen, wie er auch bei den Bauern benutzt wurde.

Nun zu den Fischen aus dem Woldenberger See. Bevor der See im Winter zugefroren ist, wurde er abgefischt. Zwischen zwei Kähnen wurde ein Netz gespannt. In einem grossen Bogen fuhr man dann ans Ufer und die Fische konnten eingesammelt werden. Bei diesen Fischzügen ging es hauptsächlich um Karpfen.

Mein Grossvater hat keinen Fisch gegessen, den er nicht lebend gesehen hat. Wenn bei uns Fisch auf der Speisekarte stand, ging mein Grossvater zu Paul Rosengarten und suchte sich den Fisch aus dem Fischkasten aus. Als Fischsorten kann ich mich an Barsch, Schlei, Hecht und natürlich Aal erinnern.

Herzliche Grüsse
Gerd Kollmorgen

Name:
E-Mail:
Datum:
G. Bickenbach
g.bickenbach (at) t-online.de
2. April 2013 um 13.30 Uhr
Fotos von Tempelburg
gesucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 264
Meine Mutter, Frau Waltraut Bettenbühl (geb. Gehrke) ist am 23.8.1923 in Falkenburg geboren worden und hat bis 1945 in Tempelburg am Dratzigsee gelebt. Obwohl sie nach ihrer Flucht in den Westen nie mehr in ihre Heimat zurückkehren konnte, hat sie Pommern nie vergessen und mir so viel davon erzählt, dass ich Tempelburg unbedingt sehen wollte.

Ich bin nun vor einigen Jahren zusammen mit meinen mittlerweile erwachsenen drei Töchtern dorthin gereist und hatte irgendwie das Gefühl, nach Hause zu kommen.

Mit Hilfe einer netten Dame aus dem dortigen Reisebüro gelang es uns sogar, das Haus meiner Urgroßeltern, in dem meine Mutter aufwuchs, ausfindig zu machen. Es war ein sehr bewegendes Gefühl dort zu stehen und zu wissen, dass mein Urgroßvater, der damals schon ein alter Mann war, an dieser Stelle von russischen Soldaten erschlagen wurde.

Meine Mutter wird nun in diesem Sommer 90 — und ich bin auf der Suche nach alten Fotos aus Tempelburg, um für sie ein Album zu gestalten, da sie bei der Flucht so gut wie nichts retten konnte. Ich wäre Ihnen daher sehr verbunden, wenn Sie mir Hinweise geben könnten, wie ich an Fotos oder Karten von Tempelburg aus der damaligen Zeit kommen könnte. Sie würden meiner Mutter mit Sicherheit große Freude machen!

Herzliche Grüße
G. Bickenbach
[Editor–03.04.2013:    In den Pommern-Galerien auf diesem Portal gibt es einige alte Fotos von Falkenburg und Tempelburg sowie ein Aquarell vom Dratzigsee. Ansonsten empfiehlt es sich, die Portale von Ansichtskarten- Händlern im Internet aufzusuchen. Eine Google-Suche mit den Stichworten "Ansichtskarte" + "Tempelburg" wird weiterhelfen. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Tamara Hodgin
tamarahodgin (at) gmail.com
10. April 2013 um 3.42 Uhr
Infos gesucht zum
Pfarrer Löffler
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 265
Vielleicht kann mir jemand nach der Suche nach meinem Grossvater, Hermann Loeffler [Löffler], helfen. Er war Superindendent in Woldenberg und wurde am 10. Februar 1945 von Russen erschossen. Meine Grossmutter, Elsie Loeffler, fluechtete dann nach Bayern, wo meine Mutter verheiratet war.

Mein Grossvater wurde hinter der Muehle begraben. Er war von der Lutherischen Kirche beauftragt, sich im Ausland um Aufnahme von 800 'getauften Juden' zu bemuehen. Er war vor dem ersten Weltkrieg Pfarrer der deutschen Gemeinde in London. Danke!

Tamara B. Hodgin, geb. Bittner     [
Zusatz-Infos]

Name:
E-Mail:
Datum:
Kurt Herrmann
Rosemarie (at) t-online.de
12. April 2013 um 18.39 Uhr
Geburtshaus in Arnswalde
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 266
  Arnswalde 1998 -- Barnickstr. 10
Anbei übersende ich Ihnen ein Foto aus Arnswalde.

Es handelt sich um das Haus Barnickstraße 10, mein Geburtshaus (* 17.08.1922).

Es gehörte meinen Vater [Hugo Herrmann].

1932 zogen wir um, in die Friedeberger Straße 8–9.

Name:
E-Mail:
Datum:
Tamara Hodgin
tamarahodgin (at) gmail.com
23. April 2013 um 3.16 Uhr
Infos gesucht zum
Pfarrer Löffler
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 267
Ich sollte [zum vorangehenden Posting] noch hinzufuegen, dass meine Grosseltern in der Wutziger Strasse 6 lebten und meine Mutter hiess Lieselotte, hatte Medizin studiert und hat meinen Vater am 6. November 1940 in Woldenberg geheiratet.

Tamara B. Hodgin, geb. Bittner

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
24. April 2013 um 23.12 Uhr
Erster Zeitungsbericht
übers Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 268
  Bericht in der „MAZ“ om 23.4.2013
Das vom 21. bis zum 24. Juni in Dobiegniew, dem früheren Woldenberg, stattfindende Symposium „Woldenbergs Kinder werden 80“ findet jetzt auch in der Presse Beachtung. Gestern erschien in der „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) aus Potsdam der nebenstehend abgebildete Vorbericht über die Begegnung der besonderen Art in Polen. Nach Klicken auf die Abbildung können Sie den auf der
Symposiums- Sonderseite dokumentierten Text lesen.

Für den aus Premnitz teilnehmenden Wolfgang Bornstädt (Jahrgang 1937) ist es dabei wichtig, „mit den Menschen im heutigen Dobiegniew gutnachbarliche Kontakte aufzubauen und zu pflegen. (...) Und wenn es im nächsten Jahr wieder so ein Treffen gebe, dann sei das Ziel der ersten Zusammenkunft erreicht“, heißt es in dem Bericht.
[Programm des Symposiums]

Name:
E-Mail:
Datum:
Gerd Kollmorgen
kollmorgen-koenigslutter (at) t-online.de
28. April 2013 um 10.47 Uhr
Treffen in Woldenberg
im Juni 2013
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 269
Es wäre zu überlegen, ob bei dem Treffen in Woldenberg die Teilnehmer Namensschilder tragen sollten. Ich kann mir vorstellen, dass dadurch der Kontakt schneller zustande kommt, denn ich kann bei manchen Namen noch eine Verbindung zum alten Woldenberg herstellen.

Es würde mich interessieren, ob noch Polen aus der Zeit von 1945 in Woldenberg leben. Ich hatte damals, als ich in der Bäckerei gearbeitet habe, von dem polnischen Bäcker Brot bekommen und konnte deshalb einigermassen satt werden. Auch als ich im polnischen Offizierskasino die Fensterscheiben repariert habe, bekam ich von den Frauen, die dort kochten, immer etwas zu essen. Deshalb habe ich an meine Zeit 1945 in Woldenberg keine negativen Erinnerungen.

Nachdem ich die Bücher von Herrn Mohnhaupt gelesen habe, möchte ich sagen, dass ich, von der Zeit im russischen Gefangenenlager abgesehen, sehr viel Glück gehabt hatte.

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Bredereck (Australien)
bredwolf (at) crystalkingdom.com.au
4. Mai 2013 um 9.40 Uhr
Wo in Woldenberg wohnte
die Familie Bredereck?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 270
Die Bredereck Familie.
Zusammengestellt von Wolfgang Bredereck.

Junker Straße 2–3: Der Eingang zum Geschäft C. Bredereck war von der Junker Straße, der Eingang zu den Wohnungen war von der Milferstaedt Straße. Unten wohnten Franziska Bredereck, geb. Drenske (Oma) und Helene Bredereck (Tante Lene).

Oben wohnten meine Eltern Walter Bredereck (Kaufmann) und Frau Helene, geb. Weckwerth (Putzmachermeisterin) und die Kinder: Carl (1924–2008), Hasso (1926–2010), Johannes (geb 1930, wohnt jetzt in Australien) und Wolfgang (geb. 1931, jetzt in Australien), Eberhard (1933–1989) und Ute Harms (geb. 1941).

Ganz oben wohnten Großmutter Weckwerth und Urgroßmutter Paul bis 1938, danach wohnte unser Kindermädchen Lisa Conrad und ihre Mutter dort. Der Anbau, der heute noch steht, war an einen Schneider vermietet. Im Haus am Storchennest wohnte "Onkel" Otto Böhm, Schuhmacher, er war schon über 90 Jahre alt und arbeitete immer noch, und seine bettlägerige Tochter. Sein Sohn Otto heiratete meine Tante Grete (Margarete Bredereck) und war im Krieg verschollen.

Das Haus Milferstaedt Straße 9 gehörte meinem Onkel Hans. Im Erdgeschoß wohnte Friedrich (Fritz) Kimme, Brunnenbaumeister und Tante Krista, geb. Bredereck und Kinder Dietrich und Ruth. Seine Werkstatt war bei uns auf dem Hof [Junkerstraße]. Im ersten Stock wohnte Hans Bredereck (Arzt, Bruder von Walter B.) und seine Frau Gertrude, geb. Zopp, und Kinder Bodo (im Krieg verschollen) und Ingrid und Neffen Eberhard und Rüdiger Zopp aus Berlin. Wer ganz oben wohnte weiß ich nicht.

Im letzten Haus in der Milferstaedt Sraße, Nummer 2, das heute noch steht, wohnte Franz Unnasch, Zahnarzt [Dentist] und Tante Lotte, geb. Bredereck, und Kinder Siegfried, Helga und Werner.

Onkel Max Weckwerth, Autoschlosser und Bruder meiner Mutter hatte seine Werkstatt am Kastanien- Platz. Er wohnte aber in der Friedeberger Straße mit seiner Frau Martha, geb. Krause und Kinder Brigitte und Doris.

Name:
E-Mail:
Datum:
Irmtraud Richter
richter-wiegandt (at) web.de
7. Mai 2013 um 22.57 Uhr
Alte Kirchenbücher?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 271
Gibt es noch Kirchenbücher aus den Jahren 1925 bis 1931?

[Editor–08.05.2013:    Soweit bekannt, sollen alle Woldenberger Kirchenbücher 1945 vernichtet worden sein. Alles bisher dazu Recherchierte wurde auf der Fragen-Seite zusammengestellt. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Heinz Seegert
heinz.seegert (at) t-online.de
10. Mai 2013 um 13.47 Uhr
Bewohner der Akazienstraße
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 272
  Woldenberg -- Akazienstraße
Hallo, es wird nach Bewohnern der Akazienstraße [in Woldenberg] gefragt. Meine Familie wohnte in der angegebenen Straße Nr. ?.

Eheleute Wilhelm und Helene Seegert mit den Kindern Wally, Edith, Heinz und Barbara.

Das Haus steht noch und ist bewohnt. Anbei ein Foto, ich hoffe, es kann geöffnet werden [Ed: leider nicht, die Bilddatei "image_0035.jpg" war leer]. -- mfg
[Editor–11.05.2013:    Die PDF-Fassung des Woldenberger Adressbuchs wurde entsprechend ergänzt. -- khd]
[Editor–08.06.2013:    Nun hat doch noch das vermißte Foto des früheren Hauses der Familie Seegert ins FORUM gefunden. Aufgenommen wurde es am 13.7.2006. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
11. Mai 2013 um 13.30 Uhr
Woldenberger Denkmal
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 273
DEM ANDENKEN
DER UNVERGESSLICHEN
KAISER WILHELM I.
UND
FRIEDRICH III.
IN UNWANDELBARER
DANKBARKEIT
UND VEREHRUNG
GEWIDMET

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach (Berlin)
Nastach (at) t-online.de
16. Mai 2013 um 8.19 Uhr
Symposium in Dobiegniew
(5. Mitteilung)
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 274
Woldenbergs Kinder werden 80



Liebe Woldenberger,
liebe Freunde Woldenbergs!

      Nun ist es amtlich! Zwischen Himmelfahrt und Muttertag unterschrieb ich im Hotel Palac Mierzecin die Reservierung für die Hotelzimmer und den Tagungsraum. Auch für die Teilnehmer, die bereits früher in Mehrenthin anreisen, ist die Reservierung damit offiziell bestätigt.

Symposium 2013       Die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ), die in Potsdam erscheint, hat am 23. April auf der Seite 12 einen Bericht zum bevorstehenden Symposium in Dobiegniew unter dem Titel „Kinder, die bald 80 werden“ veröffentlicht. Der Artikel bescherte uns einige weitere Teilnehmer, so dass wir jetzt 30 Personen sind.

      Sicher haben Sie schon bemerkt, dass im Programm die Vorführung des Films „Die Flucht“ durch die von Ihnen gewünschten Gesprächsrunden ersetzt wurde. Und seit der letzten Ausgabe des Programms steht für den Samstag Vormittag eine zweite Einladung des Bürgermeisters von Dobiegniew zum Kaffeetrinken im Museum des OfLag IIC auf dem Programm. Wir können uns nach einem strapaziösen Spaziergang durch Dobiegniew hinsetzen und stärken. Sie können in den Teil Woldenberger Geschichte Einblick nehmen, der Ihnen als Kind bis 1945 unbekannt blieb. Sie wissen möglicherweise noch nicht, dass das Lager nicht nur ein Ort des Martyriums war — von 7600 polnischen Offizieren und Soldaten fanden 75 dort ihren Tod.

      Programm in PDF
^   Per Klick den aktuellen Stand des Programms in PDF runterladen.

      Aber hinter dem Woldenberger Stacheldraht war auch vieles möglich. Durch das Lager ist Woldenberg in der Kriegszeit zu einer Universitätsstadt und vielseitiger Bildungsstätte für die polnischen Insassen geworden. Orchester, Theater, bildende Künste und Sport in Form einer außergewöhnlichen „Olympiade 1944“ haben ihre Spuren hinterlassen. Die jüdischen Soldaten fanden dort Schutz vor der Shoah und überlebten auch den Krieg. Anders als Driesen hat Woldenberg kein eigenes Heimatmuseum. Daher ist das OfLag-Museum der einzige Ort, an dem man auch einige Funde aus der Woldenberger Zeit bis 1945 sehen kann.

      Demnächst muss ich dem Hotel in Mehrenthin eine Anzahlung überweisen. Daher bitte ich alle Teilnehmer, bis Ende Mai 2013 eine Reservierungspauschale in Höhe von 150 EUR pro Person auf das Konto des Fantom e.V. bei der Commerzbank Berlin zu überweisen. Konto: xxx xxx xxx (BLZ 100 400 00). Als Verwendungszweck geben Sie dabei bitte „Woldenbergs Kinder“ sowie Ihren Namen an.

      Die Bezahlung der Übernachtungen und der Nebenkosten (u.a. für die 5 bestellten Mahlzeiten und die Saalnutzung) erfolgt unter Anrechnung dieser bereits geleisteten Anzahlung vor Ort in Mehrenthin. Sonderbestellungen der Teilnehmer während des Symposiums können jeweils auf die Zimmer gebucht werden. Die Kosten können individuell bei der Abreise in bar oder per Kreditkarte beglichen werden. Nur die Kreditkarte von „American Express“ wird vom Hotel nicht akzeptiert, aber alle anderen.

      An dieser Stelle möchte ich mich bereits jetzt bei Herrn Karl-Heinz Dittberner für seine Unterstützung bei der Durchführung der Vorbereitung bedanken. Das tue ich sowohl in meinem Namen, im Namen der Teilnehmer des Symposiums, aber auch im Namen der stillen Beobachter, die aus gesundheitlichen Gründen und aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters nur passiv daran teilnehmen können. Ohne das von Herrn Dittberner herausgegebene Internet-Portal "www.woldenberg-neumark.eu" wäre die Idee eines Symposiums in Dobiegniew nie entstanden. Ohne seine tatkräftige und ideenreiche Unterstützung hätte ich weder den Mut noch die Zeit gehabt, dieses Wagnis auf mich zu nehmen. Allein das Programm des Symposiums hat inzwischen seine 44. Ausgabe erreicht. Ganz zu schweigen über seine redaktionelle und computertechnische Aufbereitung der Informationen.

      Ihre Rückfragen und Anmeldungen (noch ist eine Teilnahme möglich) nehme ich gerne entgegen. Über weitere Neuigkeiten werde ich Sie informieren.

Mit herzlichen Pfingstgrüßen
Ihr Gregor Stach                   [Zur 6. Mitteilung]

Name:
E-Mail:
Datum:
Irene Renz
i.renz (at) kielnet.net
27. Mai 2013 um 22.59 Uhr
Vorschlag zum
Treffen in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 275
Liebe Teilnehmer,
der Vorschlag, uns mit Namensschildern zu kennzeichnen ist sehr gut! Allerdings wäre es hilfreich bei Verheirateten den Geburtsnamen bzw. den Namen der Ursprungsfamilie dazu zu schreiben und vielleicht auch den damaligen Straßennamen. Vielleicht finden sich auf diese Weise schneller Bekannte zusammen.

Mit freundlichen Grüßen. Auf bald!
Irene Renz

Name:
E-Mail:
Datum:
Sven
--- (nicht mitgeteilt)
30. Mai 2013 um 19.36 Uhr
Jüdischer Friedhof
in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 276
Zufällig las ich jetzt den Bericht über den Jüdischen Friedhof. Erschreckt haben mich die Fotos von den alten Grabsteinen, die einfach irgendwo im Wald hingekippt wurden. [zu den Fotos von 2012]

Mir stellen sich einige Fragen:

  • Weiß man eigentlich inzwischen, ob diese Grabsteine vor 1945 (zu Nazi-Zeiten) oder erst nach 1945 im Wald 'entsorgt' wurden?

  • Hat man in Dobiegniew noch nicht versucht, diese jüdischen Grabsteine zu bergen und an einem würdigen Ort aufzustellen?

  • Haben sich bereits jüdische Organisationen um eine Beendigung des unwürdigen Zustands bemüht?

  • Wo genau in Woldenberg lag dieser Friedhof der Jüdischen Gemeinde?
[Editor–02.06.2013:    Zu Ihren Fragen liegen bei mir keine Antworten vor. Nur zur letzten Frage kann eine Antwort gegeben werden. In den nächsten Tagen werde ich hier dazu eine Lageskizze posten, aus der dann der frühere Ort des Jüdischen Friedhofs hervorgeht. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Dorota Kasak
dolores0806 (at) interia.pl
2. Juni 2013 um 13.35 Uhr
Jüdischer Friedhof
in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 277
Cmentarz znajdowa_ sie na obecnej ul. Chrobrego nad jeziorem.

[Editor–03.06.2013:    Das ist ein kurzer Hinweis in Polnisch, daß der frühere Jüdische Friedhof zwischen der heutigen Straße „Chrobrego Boleslawo“ (benannt nach 1. König Polens) und dem See lag. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
3. Juni 2013 um 00.12 Uhr
Jüdischer Friedhof
in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 278

Woldenberg -- Lage des Jüdischen Friedhofs
^   Lage des Jüdischen Friedhofs in Woldenberg (rot eingerahmt). Er befand sich im Osten der Stadt zwischen der Chaussee nach Hochzeit und dem Woldenberger See. Das ist ein vergrößerter Ausschnitt aus dem Meßtischblatt Nr. 3060 von 1934. [So sieht’s dort heute aus]   (Grafik: 2012 – khd)



Name:
E-Mail:
Datum:
Heinz Seegert
heinz.seegert (at) t-online.de
7. Juni 2013 um 14.50 Uhr
Nachmeldung zum Treffen
in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 279
Hallo,
ist eine Nachmeldung für den Besuch in Woldenberg noch möglich? Wenn ja, bitte ich kurzfristig um Nachricht.
mfG
[Editor–07.06.2013:    Ihre Anfrage habe ich bereits an Herrn Gregor Stach (Nastach (at) t-online.de) weitergeleitet. Er wird Ihnen darauf per E-Mail antworten. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Bredereck
bredwolf (at) crystalkingdom.com.au
8. Juni 2013 um 02.29 Uhr
Zum Treffen
in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 280
Hello von Australien!

Leider schaffe ich es nicht zum Woldenberger Treffen hinzukommen. Ich wuensche aber allen Teilnehmern viel Freude und Erfolg.

Noch einige Erinnerungen:
Im Oktober 1944 fiel eine Bombe auf den Acker zwischen dem Baracken-Lager und dem Faulen See. Heute steht dort eine Tankstelle. Wir gingen damals mit dem Postbus zur Oberschule in Friedeberg. An diesem Morgen hielt der Fahrer dort an, und wir Kinder konnten uns dann den Krater ansehen und auch etwas Schrapnell sammeln.

Kartoffeln sammeln:
In den Herbst-Ferien 1944 mussten wir Kartoffeln sammeln. Der Treffpunkt war der Kastanien-Platz. Hier stiegen wir dann auf die Pferde- oder Ochsen-Wagen vom Rittergut. Dann ging es los auf die Felder an der Wutziger Strasse, oft auch im dicken Morgen-Nebel. Die Kartoffeln waren schon am Tag davor ausgerodet. Wir bekamen jeder einen Drahtkorb in den wir dann die Kartoffeln sammelten. Die vollen Koerbe wurden dann von polnischen Kriegsgefangenen auf die Wagen gekippt. Wir bekamen ein Ticket fuer jeden Korb, den wir dann fuer Geld einloesen konnten.

Das Franzosen Gold:
Als die Franzosen auf dem Rueckmarsch von Russland nach Woldenberg kamen, hatten sie auch einen Wagen dabei mit dem Geld fuer Provisionen und Sold fuer die Soldaten. Kurz vor Woldenberg erschreckten sich die Pferde und rasten vom Weg ab und auf den Grossen See zu. Hier kamen sie aber in einen Sumpf, wo dann Pferde, Wagen und Gold versanken [Ed: und vielleicht liegt das Gold ja noch heute dort...].

Best wishes from Australia
Wolfgang Bredereck

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
angela.palm (at) web.de
9. Juni 2013 um 13.00 Uhr
Zum Treffen
in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 281
Liebe Kinder Woldenbergs,

mein Vater und ich wünschen Ihnen viel Freude beim Treffen in der alten Heimat. Aus gesundheitlichen Gründen ist er (Erwin Müller, geb. 1931, damals wohnhaft in der Kurze Marktstraße 3) leider nicht in der Lage daran teilzunehmen.

Wir hoffen, dass der eine oder andere Teilnehmer seine Bilder und Erinnerungen hier im Forum veröffentlicht.

Ganz herzliche Grüße
Angela Palm

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach (Berlin)
Nastach (at) t-online.de
10. Juni 2013 um 20.45 Uhr
Symposium in Dobiegniew
(6. Mitteilung)
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 282
Woldenbergs Kinder werden 80

Liebe Woldenberger,
liebe Freunde Woldenbergs!

    Gefördert durch:
Logo SdpZ
      Unser Symposium rückt immer näher. Bereits in 11 Tagen treffen wir uns im Lebuser Land — der früheren Neumark. Inzwischen ist eine erfreuliche und seit langem ersehnte Nachricht der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) angekommen. Unser Symposium wird aus Mitteln dieser Stiftung gefördert! Damit werden die Teilnehmer weniger tief in die Taschen greifen müssen. Es wird aber eine Änderung der bislang vorgesehenen Zahlungsmodalität des Restbetrags erforderlich, da die Abrechnung des Symposiums nach den Vorgaben der Stiftung erfolgen muß. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Symposium 2013       Dieses Symposium scheint von einem guten Stern begleitet zu sein. Wir bekommen viel Zuspruch und Entgegenkommen bei unseren Anfragen. Es öffnen sich für uns Tore und Herzen, wir werden eingeladen und bezuschusst, kaum wagen wir zu träumen, und prompt werden Träume wahr. Allen, die uns bei diesem Vorhaben unterstützen — darunter auch die Ehepartnern und Angehörigen — möchte ich an dieser Stelle herzlich danken.

      Das Programm hat seine endgültige Fassung erhalten. Dennoch mag es vor Ort noch kleine Abweichungen, Ergänzungen oder auch Überraschungen geben. So stand bislang z. B. im Programm zwar „Abendbrot“, weil es die Abendbrotzeit ist, aber es wird warm gegessen. Es wäre nämlich schade, die Vorzüge der wirklich guten Hotelküche nicht zu nutzen. Wir werden jeweils mit einer Vorsuppe und einem Hauptgang verköstigt. Durch die Unterstützung der Stiftung wurde auch die Einladung der polnischen Gäste zum Abschluss-Büffet ermöglicht.

      Beim Sonntagsspaziergang wäre es zum Beispiel möglich, von Ziebarths Garten ein paar Schritte zum alten Friedhof zu machen. Oder wir könnten überlegen, wo wir eine kleine Pause machen. Auf der Suche nach einem Pausenort stieß ich zuletzt auf die Pension „La Mirage“. Das Gute an dem Lokal ist seine Lage mit der Hinterhofsicht auf die Häuser am Storchnest und Milferstaedtstraße. Ein modernes Kellerkaffee in einer historischen Nische, mit einigen Sitzmöglichkeiten draußen. Wenn wir uns dafür entscheiden möchten, müssen wir das noch bestellen.

      Programm in PDF
^   Per Klick das Programm in PDF runterladen.
      Bisher wurde davon ausgegangen, dass die Übernachtungen von den Teilnehmer direkt beim Hotel bezahlt werden. Um aber eine ordnungsgemäße Abrechnung vorlegen zu können, müssen alle Symposiums-Kosten an den Veranstalter gezahlt werden, der dann mit dem Hotel abrechnet. Somit fällt nach Ihrer Anzahlung von 150 EUR pro Person jetzt noch der — nunmehr durch die Förderung reduzierte — Betrag für die 3 Übernachtungen an. Es wird nun ein 2. Pauschale in Höhe von 100 EUR pro Person erhoben, die die 3 Übernachtungen beinhaltet.

      Bitte überweisen Sie den Restbetrag auf das Konto des
Fantom e.V. bei der Commerzbank Berlin. Konto: xxx xxx xxx (BLZ 100 400 00). Als Verwendungszweck geben Sie dabei bitte wieder „Woldenbergs Kinder“ sowie Ihren Namen an. Sollte die Zeit für eine Überweisung zu knapp sein, dann können Sie den Betrag auch an mich in Mehrenthin in bar in Euro zahlen.

      Sonderbestellungen der Teilnehmer (Getränke und Extras sowie die zusätzlichen Übernachtungen bei Teilnehmern, die schon früher anreisen) werden jeweils auf die Zimmer-Nr. gebucht. Diese Kosten können beim Hotel individuell bei der Abreise in bar oder per Kreditkarte beglichen werden. Nur die Kreditkarte von „American Express“ wird vom Hotel nicht akzeptiert, aber alle anderen. Fürs Tanken und Einkaufen in Polen lohnt es sich, bereits während der Anreise Euros in Zloty umzutauschen — entweder in einer Wechselstube an der Grenze oder in Landsberg/Gorzów.

      Sollten Sie noch Fragen haben, nehme ich diese gerne entgegen. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise. Wir sehen uns in Woldenberg/Dobiegniew.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Gregor Stach

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Bornstädt (Premnitz)
--- (keine Angabe)
11.+15. Juni 2013 um 22.59 Uhr
Zum Treffen
in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 283

Vergeßt die Heimat nicht!

Die Statue auf dem Woldenberger Platz in Premnitz wurde 1972 von dem Künstler Dietrich Rode geschaffen und trägt den Namen „SOLIDARITÄT“ und hat somit einen Bezug zu Flucht und Vertreibung. Der Erststandort war im Chemiefaserwerk Premnitz vor der Kantine des Wolpryla-65- Betriebes. Sie wurde nach der Stilllegung und Rückbau dieser Anlage und Errichtung dieses Platzes auf diesen Standort an der Fabrikenstraße umgesetzt.

Am 12.11.2010 erhielt dieser Platz in einem feierlichen Akt den Namen „WOLDENBERGER PLATZ“ mit einer entsprechenden Widmung. Anwesend waren alle im Stadtparlament vertretenen Parteien und der Bürgermeister der Stadt Premnitz sowie Vertreter des Bundes der Vertriebenen des Landes Brandenburg. Zahlreiche Anwesende sind Vertriebene und deren Angehörige aus Nah und Fern. Bis zum Ende der 1950er Jahre befanden sich im größeren Umfeld dieses Platzes zahlreiche Baracken, in denen hunderte Familien aus den östlichen Vertreibungsgebieten Deutschlands ihre erste Zuflucht fanden.

Premnitz -- Woldenberger Platz
^   Premnitz im Havelland ist wohl die einzige Stadt, die heute noch an die Kleinstadt Woldenberg in der früheren Neumark mit einer Nennung des alten Ortsnamens erinnert. [Wie kam es zum Woldenberger Platz?]
[Weitere Fotos vom Woldenberger Platz]   (Foto: 2013 – Fotografie Andrea Seiß, Premnitz)
Ab April 2015 werden die Städte Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow und Havelberg Gastgeber der Bundesgartenschau sein. Der Woldenberger Platz hat somit im Ausstellungsgebiet einen repräsentativen Platz und wird die Besucher an die verheerenden Geschehnisse und Folgen des II. Weltkrieges erinnern.

Wolfgang Bornstädt, Premnitz

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
16. Juni 2013 um 17.10 Uhr
Zum Treffen
in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 284
Liebe Kinder Woldenbergs!

In nur wenigen Tagen trefft Ihr Euch erstmals in Woldenberg/ Dobiegniew, um Euch zu Erinnern.

Es ist schon ein Symposium der besonderen Art, das Euch da erwartet. Noch vor nicht allzu langer Zeit wäre es nicht vorstellbar gewesen. Es ist daher Herrn Stach zu danken, daß er im August vorigen Jahres seine Idee davon
im Portal-Forum kundtat und dann konsequent an deren Realisierung arbeitete. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz und seine guten Kontakte ins Polnische wäre dieses wegweisende Symposium nicht Wirklichkeit geworden.

      Fließblick auf Woldenberg
^   Auf die Kirche klicken und lauschen, falls Sie einen Audio-Player für mp4-Dateien installiert haben.
Für viele der bis 1945 in der kleinen Stadt am Großen See geborenen Kinder wird es wohl die letzte Möglichkeit sein, noch einmal die alte Heimat zu besuchen und zusammen mit den anderen in der Kirche aus dem 15. Jahrhundert — wo man einst getauft wurde — einen Gottesdienst zu feiern. Schon das allein ist ein ganz besonderes Ereignis.

Leider können viele an dem Treffen nicht teilnehmen, auch wenn sie gerne gekommen wären. Für sie kommt das Treffen zu spät, da ihre nachlassende Gesundheit eine Reise nicht mehr erlaubt. So geht es auch mir, der nun seit gut 10 Jahren dieses Woldenberg-Portal im Internet aufgebaut hat und als Herausgeber betreut. Aber – wie ich hörte – soll ja alles dokumentiert werden. Und sicher werden auch einige der Anwesenden einen kleinen
Bericht ins FORUM posten, so daß die Daheimgebliebenen auch etwas davon haben werden.

Ich wünsche viel Freude beim Entdecken von Altvertrautem und dem Treffen einen harmonischen und erfolgreichen Verlauf. Auch hoffe ich, daß alles Vorgesehene, an dessen Vorbereitung ich etwas via Internet mitwirken konnte, gelingt. Möge das Dobiegniew-Symposium mit seiner Begegnung polnischer und deutscher Kriegskinder ein kleiner Beitrag zur Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen werden.

Herzliche Grüße aus Berlin
Karl-Heinz Dittberner

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach (Mehrenthin)
Nastach (at) t-online.de
22. Juni 2013 um 00.22 Uhr
Woldenberg-Symposium eröffnet
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 285
      Teilnehmer vor dem Südportal der Kirche
^   Die Teilnehmer des Symposiums vor dem Südportal der Woldenberger Kirche am 21. Juni 2013. [Vergrößerung]
[Mini-Poster davon zum Drucken]
Bei wunderschönem Sommerwetter startete heute (21.6.2013) das Woldenberg- Symposium in Dobiegniew.

Punkt 2 Uhr läuteten in Dobiegniew die alten Woldenberger Glocken im markanten Kirchturm. Damit wurde das 3-tägige Symposium der Woldenberger Kinder eingeläutet. Mit einem Gottesdienst wurde dann das Symposium eröffnet.

Weitere Berichte vom Symposium lesen Sie auf der
Berichtsseite.
[Das Programm des Symposiums]

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach (Mehrenthin)
Nastach (at) t-online.de
24. Juni 2013 um 00.18 Uhr
Friedensbotschaft
von Dobiegniew
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 286
      Flaschenpost ist nun unterwegs
^   Am 23.6.2013 um 20.47 Uhr startete die Flaschenpost.
[Die Friedensbotschaft von Dobiegniew]
Zum Abschluß des Woldenberg- Symposiums gingen die Woldenberger und Dobiegniewer Kriegskinder gestern Abend in Mehrenthin gemeinsam zum Fließ (Mierzecka Struga).

Von dort sandten sie in einer Flaschenpost eine Friedensbotschaft in die Welt: „Möge bei den Menschen beiderseits von Oder und Neiße statt Haß aufeinander Freundschaft einziehen“, heißt es darin auf Deutsch und auf Polnisch. Damit gingen 3 einmalige Tage des Erinnerns und des Vorwärtsblickens zu Ende. [
Fotos + Berichte]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
25. Juni 2013 um 16.45 Uhr
Die MAZ berichtet über
das Woldenberg-Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 287
  Symposium-Berichte in der „MAZ“ vom 25.6.2013

Auf einer ganzen Seite berichtet heute die in Potsdam erscheinende „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) über das Symposium der Woldenberger Kriegskinder in Dobiegniew, das dort vom 21.bis 24. Juni im Schloßhotel Mehrenthin stattfand.

Mit 3 Artikeln und mit 3 Farbfotos berichtet MAZ-Journalist Bernd Geske, der das Symposium begleitete, aus der polnischen Kleinstadt Dobiegniew über das Treffen der besonderen Art.

Lesen Sie seine Berichte derzeit im
PDF-Dokument der MAZ- Seite 15 im Original. In den nächsten Tagen wird der Text außerdem auf einer Webseite zur Verfügung stehen. -- khd

[Start der Text-Dokumentation der MAZ-Berichterstattung]
[Editor–26.06.2013:    Ich habe eine große Bitte an die Symposiums-Teilnehmer: Erst gestern ging in meiner Mailbox ein umfangreiche E-Mail ein. Leider hat dieser ein Volumen von 17 MByte und ist daher von mir nicht schnell abholbar. Bitte teilen Sie Ihre Einsendungen in kleinere Portionen, die maximal etwa 2 MByte groß sein sollten. Dann klappt das auch mit einer prompten Veröffentlichung. Danke! -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Elfi Lederer
Elfi.lederer (at) t-online.de
26. Juni 2013 um 19.19 Uhr
Rückblick aufs
Woldenberg-Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 288
Hallo, Herr Stach,
Hallo, liebe Woldenberger!

Ganz herzlich möchten mein Mann und ich uns bedanken für die gemeinsamen Tage in Woldenberg, für die gute Zeit miteinander. Ein besonderer Dank geht an Herrn Stach für die hervorragende Organisation.

Viele liebe Grüße
Elfi Lederer, geb. Polsfuß
[Editor–27.06.2013:    Liebe Frau Lederer! Erst jetzt bemerke ich, daß Sie eine geborene POLSFUSS (bzw. POLZFUSS) sind. Nun gab es hier im Jahr 2010 eine Anfrage zu diesem Familiennamen. Vielleicht können Sie ja aus eigenem Wissen dort noch weiterhelfen. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Rainer Schroeter
(nicht bekannt)
30. Juni 2013 um 16.41 Uhr
Der Untergang
von Mückeburg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 289
Sehr geehrte Heimatfreunde,

ich habe nach einiger Zeit wieder die Seiten der Ahnenforschung besucht und Berichte der Flucht und Vertreibung aus der Neumark gelesen.

Mein Vater stammt aus dem Dorf Mückeburg im Neuhäuser Forst [Ed:
südöstlich von Berlinchen im Kreis Soldin]. Die Ereignisse, die sich um den 28.01.1945 bis in das Frühjahr 1945 dort zugetragen hatten, hat mir meine Mutter viele Male erzählt. Meine Mutter gebar am 09.11.1944 eine Tochter in Berlinchen und war der Meinung (sie wohnte in Breslau) in Mückeburg bei der Schwiegermutter wären sie etwas sicherer. Die Ereignisse lehrten sie eines besseren.

Bei einem Heimattreffen in Fallingbostel (meine Mutter war schon verstorben) traf ich am Tisch der Mückeburger einen Herrn Cousin. Wir kamen so über die Flucht und Vertreibung ins Gespräch. Er war erstaunt, dass ich so viel Einzelheiten wusste, die er doch aufgeschrieben hatte. Dann erzählte ich ihm von meiner Mutter und das, was sie erlebte.

Im Anhang ist dieser Bericht des Herrn Cousin, der mich ermutigte, diesen zu veröffentlichen. Wenn sie Wert darauf legen, können sie ihn verbreiten.

Mit freundlichen Grüþen
Rainer Schroeter
aus Falkensee
[Editor–30.06.2013:    Dieses ungeschickt versandte Posting war schon am 25.6.2013 eingegangen, kam aber wg. seiner enormen Größe (16,8 MByte) erst heute auf Umwegen auf meiner heimischen Workstation an (siehe: Hinweis vom 26. Juni). Dabei ist auch die Mail-Adresse des Absenders verlorengegangen.

Leider sind die 9 eingereichten PDF-Dokumente (reiner Text) nicht für die direkte Veröffentlichung im Internet geeignet, da sie u. a. zu voluminös und zu viele OCR-Fehler enthalten. Eine aufwendige professionelle Aufarbeitung ist notwendig. Wenn genügend Interesse an diesem Bericht „Der Untergang von Mückeburg“ bestehen sollte, dann würde ich mit dieser Arbeit beginnen. -- khd]
[Editor–05.07.2013:    Damit man von diesem Bericht eine bessere Vorstellung erhält, habe ich kurzfristig eine Leseprobe vom „Der Untergang von Mückeburg“ in PDF (Titel + Seite 1) angefertigt. Sie ist nur 12 kByte groß, so daß eine Gesamtgröße von rund 100 kByte zu erwarten sein wird — gut 150 Mal kleiner als das Posting! -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
10. Juli 2013 um 20.11 Uhr
Der Untergang
von Mückeburg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 290
      Mückeburg-Bericht
^   Möge dieser Bericht viele wachrütteln. Kriege waren und sind immer eine grausame Vergewaltigung der Bevölkerungen.
Am 25. Juni 2013 ging ein umfangreiches Posting ein, deklariert als „Erlebnisbericht“. Ja, es war einer, aber keiner vom gerade beendeten Woldenberg- Symposium, wie ich zunächst
vermutete.

Es stellte sich dann heraus, daß dieses der Bericht „Der Untergang von Mückeburg“ mit den 1945-Erlebnissen von Herrn G. Cousin (Jg. 1929) war. Seine Darstellung zeigt, daß gerade Dorfbewohner 1945 nicht rechtzeitig vor dem absehbaren Russen-Einfall von den NS-Behörden evakuiert worden sind. Die Zivilbevölkerung wurde damit brutalen Übergriffen der Eroberer ausgeliefert, wie sie die Deutsche Wehrmacht vorher in Polen und Rußland selbst praktizierte.

Dieses Mückeburg (nicht zu verwechseln mit dem Dorf Mückenburg bei Friedeberg) liegt etwa 30 km Luftlinie westlich (!) von Woldenberg [Karte]. In Woldenberg wurde am Abend des 26. Januar 1945 der Befehl zur Evakuierung der Stadt gegeben, in Mückeburg wußte man am 28. Januar noch nichts von der Gefahr — aber man hörte sie...

Inzwischen wurde dieser wichtige Zeitzeugen- Bericht professionell aufgearbeitet und in ein nun kleines PDF-Dokument von nur 76 kByte gegossen. Damit konnte das Original-Posting (16.800 kByte) um den Faktor 220 verkleinert werden, ohne daß irgendwelche Informationen verlorengingen — im Gegenteil: Es wurden zur besseren Lesbarkeit noch Zwischentitel und ein Inhaltsverzeichnis hinzugefügt. -- khd
[Editor–11.07.2013:    Dieses Beispiel zeigt, wie unüberlegt manche Nutzer des Internets beim Versenden von Daten handeln. Sie glauben, alle Welt habe heute Breitband-Internet. Und so aasen sie mit den Ressourcen, was u. a. Kosten bei anderen, aber auch sinnlos Energie vergeudet. In diesem Fall hätte man 219/220 (99,5 %) davon einsparen können, wenn man vor dem Versand auf das Volumen geachtet hätte. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Irene Renz
i.renz (at) kielnet.net
11. Juli 2013 um 18.13 Uhr
Rückblick aufs
Woldenberg-Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 291
Einen herzlichen Dank an Herrn Stach und an sein Team für das hervorragend organisierte Treffen der „Kinder Woldenbergs“. Zu viele Eindrücke galt es zu verarbeiten, die ich nicht alle nennen kann. Hier nur einige:

In meiner Kindheit und auch noch manchmal in meiner Jugend hieß es sehr oft: „Ihr seid nicht von hier.“ Jetzt stand ich an dem Ort in der Welt, von dem ich (sogar leise vor mich hin) sagen konnte: „Ich bin von hier.“ Bilder aus Papier wurden Realität, wirklich zum Anfassen.

Das habe ich beim ersten Besuch der „Marienkirche“ auch getan, sogar tun müssen, um zu „begreifen“. Dass ich den Gottesdienst an der Orgel begleiten durfte, war für mich nicht nur „Dienst“, sondern auch Geschenk, nach all den Gefahren des Krieges auf dieser Empore zu sein, von der ich zum ersten Mal Orgelmusik bewusst gehört habe.

Bewegt hat mich auch sehr die Geste des jetzigen „
Ortschronisten“, der uns einfühlsam und interessiert auf unseren Rundgängen begleitete, als er sich bückte und an der Stelle am ehemaligen Schützenplatz 1, wo etwa unser Haus gestanden hat, mir die Heimaterde in das Säckchen schaufelte. Welch ein Geschenk doch Versöhnung ist!

Es tat so gut, an seinen „Ausgangspunkt“ zurückkommen zu können. Ich hoffe, es war nicht das letzte Mal.

Ich grüße alle, die dabei waren.
--
Irene Renz

[Bericht vom Symposium]
| [Editor–19.07.2013:    Nun ist das Woldenberg- Symposium schon 4 Wochen her, und leider sind im FORUM bislang nur 2 Berichte eingegangen. Es wäre schön, wenn es doch noch mehr kurze Berichte werden. Denn die Daheimgebliebenen sind mächtig daran interessiert, was so alles in Dobiegniew/Woldenberg persönlich erlebt und wahrgenommen wurde. [Bericht einreichen] -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Elfi Lederer
Elfi.lederer (at) t-online.de
11. Juli 2013 um 19.14 Uhr
Polsfuß in Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 292
Antwort auf die Editor-Frage vom 27.6.2013:

Leider kann ich bei der Namenssuche nicht helfen. Ich war knapp 5 Jahre alt, als wir von Woldenberg weg mußten. Mein Großvater war Hermann Polsfuß und wohnte in der Junkerstraße [Nr. 19].

Sein Beruf war Zimmermann. Wenn ich mich nicht irre, ist er am 8.3.1878 geboren. Er hatte 2 Brüder, die in Berlin lebten und eine Schwester Frieda, verh. Bülow. Diese wohnte in Woldenberg.

Mehr weiß ich leider nicht, ich habe auch niemand mehr, den ich fragen könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Elfi Lederer, geb. Polsfuß

P.S.: Bei uns wurde großer Wert auf das "s" in der Mitte des Namens gelegt. [Ed: Im Adressbuch von 1924 werden die Namen mit "z" in der Mitte geschrieben — also „Polzfuß“, der dort gleich 15 Mal vorkommt].

Name:
E-Mail:
Datum:
Elfi Lederer
Elfi.lederer (at) t-online.de
11. Juli 2013 um 20.29 Uhr
Rückblick aufs
Woldenberg-Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 293
Hallo, alle Kinder Woldenbergs,

Ich kann
Frau Dr. Renz nur beipflichten. Ich habe dauernd Bilder von Woldenberg im Kopf. Obwohl ich schon vor dem Symposium 2 Mal in Woldenberg war, war es dieses Mal etwas Besonderes.

Einen Gottesdienst in meiner Taufkirche zu erleben, konnte ich mir vorher nicht vorstellen. Nochmals Danke.

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
15. Juli 2013 um 00.10 Uhr
Wehrmachts-Lager
Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 294
      Lager Woldenberg 1936
^   Lager Woldenberg / Neumark.
Als ein Nebenergebnis des Woldenberg- Syposiums erhielt ich jetzt den Scan einer Ansichtskarte mit der Aufschrift „Lager Woldenberg/Neumark“ von etwa 1936.

Vermerkt war dabei „OfLag-IIC“, also das Kriegsgefangenenlager. Das aber ist falsch. Abgebildet auf der Karte sind 4 Teilansichten des Wehrmacht- Lagers für das „I. Ergänzungs- Bataillon Woldenberg“, das bereits 1935 hinterm Gehege eröffnet wurde.

Aus meinem Archiv habe ich daher einen alten Zeitungsartikel „
Garnison Woldenberg“ vom 16.8.1935 geholt, in dem etwas über dieses Lager, das Woldenberg wirtschaftliche Vorteile brachte, berichtet wird. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Kai Falbe
kai.falbe (at) allianz.de
15. Juli 2013 um 15.07 Uhr
Ahnen der
Familie FALBE
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 295
Ich bin auf der Suche nach meiner Ahnenreihe. Zurück verfolgen konnte ich meine Vorfahren bis zu August Wilhelm Alexander Falbe, Vater von Friedrich Wilhelm Bernhard Falbe, geb. am 10.07.1845 in Bernsee.

Weitere Internetsuchen ergaben in der Neumark auch namentliche Nennungen in Wolgast, Friedeberg und Woldenberg. Hier las ich, daß die Chronik der Stadt Woldenberg von einer Falbeschen Stiftung in Auftrag gegeben wurde.

Ist Ihnen mein Familienname bei Ihren Recherchen begegnet? Gibt es eine Möglichkeit Familienlinien nach zu vollziehen?

Mit freundlichem Gruß
Kai Falbe
[Editor–15.07.2013:    Zunächst: Es ist richtig, daß die Falbesche Stiftung die Chronik der Stadt Woldenberg, die 1893 erschien, finanziert hat. In dieser Chronik von Paul van Nießen sind auch einige Infos über ältere Mitglieder der Familie FALBE zu finden. Die Familie FALBE gehörte zu den prominenten Familien der Stadt Woldenberg. Sie waren dort schon im Mittelalter ansässig, wie das von mir fürs Internet zusammengestellte Verzeichnis alter Woldenberger Familiennamen zeigt.

Im Jahr 1924 lebten in Woldenberg laut Adressbuch mindestens 18 Personen mit dem Namen FALBE, in der Umgebung waren es weitere 8 Personen. Dennoch wird es schwierig sein, die Abstammungslinien zu rekonstruieren, denn zumindest die Woldenberger Kirchenbücher sind 1945 zerstört worden. Aber es gibt evtl. noch andere Möglichkeiten der Ahnenforschung. Dazu gibt es weiterführende Links. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Angela Palm
--- (nicht mitgeteilt)
18. Juli 2013 um 23.25 Uhr
Zum Rätsel der
„Näpfchen“ an der Kirche
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 296
      Näpfchen an Wbg-Kirche
^   Auch auf dem Gruppenfoto vom Woldenberg-Symposium 2013 sind diese mittelalterlichen „Näpfchen“ zu sehen.
Hallo,

unter folgender Adresse habe ich sehr interessante Ausführungen über die Näpfchen in Kirchenmauern gefunden:

www.suehnekreuz.de/VA/aufsaetze03.html

Mit freundlichen Grüßen
Angela Palm

[Artikel von Dr. Schenk zu den Näpfchen]

Name:
E-Mail:
Datum:
Dr. Gert Brauer (Jg. 1931)
grfbrauer (at) web.de
28. Juli 2013 um 21.22 Uhr
Rückblick aufs
Woldenberg-Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 297
Liebe Heimatfreunde,

mit Freude, innerer Befriedigung und Dankbarkeit denken meine Frau und ich an die außergewöhnliche Tagung, die nun schon einige Wochen hinter uns liegt, zurück. Von Anfang an stand das Symposium, das Herr Stach – mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Dittberner – hervorragend vorbereitet und organisiert hatte, unter einem guten Stern. Die Teilnehmer schulden Herrn Stach besonderen Dank. Er hat mit viel Aufwand und Kraft, großem Engagement, aber auch von einem hohen Idealismus getragen, monatelang unermüdlich für das Woldenberger Treffen geworben und gearbeitet.

Herr Stach führte gekonnt und souverän durch das abwechslungsreiche und sorgfältig ausgewählte Programm. Informative Lehrveranstaltungen, bereichernde Diskussionen und anschauliche Exkursionen in die wunderschöne Umgebung ergänzten sich aufs Beste. Ich meine, dass der störungsfreie Verlauf und der harmonische Ausklang am Mehrenthiner Fließ symbolisch als ein äußeres Zeichen des Dankes an Herrn Stach gewertet werden können.

Der Start mit dem Geläut der Kirchenglocken, der feierliche Gottesdienst, die Predigt von hohem Niveau und das schöne Orgelspiel sorgten für eine stille, nachdenkliche und besinnliche Atmosphäre gleich in der ersten Stunde des friedlichen Zusammenseins. Der bewegende Höhepunkt zu Beginn des Treffens erwies sich als ein glückliches Omen für alle weiteren Veranstaltungen. Seit 1975 habe ich – zusammen mit meiner Familie – mehrfach die Stätten meiner Kindheit und Jugendzeit aufgesucht. Doch kein Aufenthalt hat mich derartig emotional ergriffen und positiv gestimmt wie die denkwürdigen und unvergessenen Tage in Woldenberg und Mehrenthin im Juni des Jahres 2013.

Sowohl die rückwärtsgewandten wie auch die zukunftsorientierten Empfindungen, die einen bestürmten, lassen sich nur schwerlich in die richtigen Worte fassen. Jedenfalls hat der wohltuende und höchst angenehme Besuch zu dem langwierigen und sicherlich auch schmerzlichen Prozess der inneren Aussöhnung mit dem bitteren Schicksal einer vergangenen Epoche, die so viel Leid und Unheil über alle Menschen gebracht hat, einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Mit der freundlichen Einladung, der herzlichen Begrüßung, den noblen Gesten (Heimaterde als Mitbringsel!), den warmen, einfühlsamen Worten vom Bürgermeister und anderen verantwortlichen Repräsentanten der Stadt sowie des Pfarrers hatte ich nicht gerechnet. Auch ihnen sei gedankt!

Die sonnigen und sommerlichen Tage waren eine erfreuliche Beigabe, ein Geschenk des Himmels. Der Blick auf die Stadt, reifende Kornfelder, saftige Wiesen, blaue Seen und lichte Wälder ließen das Herz höher schlagen. Erinnerungen an unbeschwerte Kindheitstage wurden lebendig.

Nach meiner Einschätzung war das "Woldenberger Treffen" in jeder Beziehung ein Erfolg! Möge die Tagung Schule machen! Möge das verheißungsvolle "Woldenberger Treffen" von 2013 die Menschen diesseits und jenseits von Oder und Neiße zu neuen Taten beflügeln. Und mögen sich Polen und Deutsche von dem guten Geist der Verständigung und Versöhnung weit und breit inspirieren lassen!

Mit heimatlichen Grüßen und guten Wünschen für Ihr Wohlergehen!

Dr. Gert Brauer, Wiesbaden

[
Bericht vom Symposium]
[Editor–01.08.2013:    Dr. Brauer ist der Autor des interessanten Fluchtberichts „Immer weiter, weiter . . .“, der 2010–2012 auf diesem Portal erstveröffentlicht wurde. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Sylvia Roch
rorari.roch (at) gmail.com
16. Aug. 2013 um 17.19 Uhr
Wer kennt
Hanne-Lotte Winter?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 298
Meine Mutter kommt aus Woldenberg: Hanne-Lotte, geb. Winter 1932 und ihr Bruder Werner 1930. Meine Großeltern Lotte und Otto (Schmiedemeister), Neue Straße.

Der Vater meiner Mutter war Braumeister. Er hieß Block. Es gab immer Malzbier zu trinken. Limo durften sie nie als Kinder trinken! Wer kennt noch meine Mutti?
[
Eine Antwort]

Name:
E-Mail:
Datum:
Hedda Kraus
hk.hk (at) gmx.de
19. Aug. 2013 um 16.14 Uhr
Rückblick aufs
Woldenberg-Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 299
Liebe Woldenberger Kinder,

vielleicht ist es gar nicht verwunderlich, dass kein weiterer Beitrag gekommen ist.
Herr Dr. Brauer hat mit seinen Zeilen alles so klar und bewegend ausgedrückt. Für mich spricht er genau das aus, was ich auch empfinde.

Ja, diese Tage unseres Treffens waren für mich ein wertvolles Erlebnis. Meine eigenen Kindheitserinnerungen an Woldenberg und die Flucht halten sich leider, leider doch sehr in Grenzen (geb. am 13. Februar 1940). Aber viel erfahren habe ich natürlich durch Erzählungen meiner Eltern und besonders meines Bruders Gerd Kollmorgen.

In den letzten Jahren war ich schon sieben Mal für jeweils ein paar Stunden in Woldenberg / Dobiegniew. Aber dieses Mal, bei unserem Treffen, hat sich bei mir etwas geändert. Diese unbestimmbare Sehnsucht nach meiner Geburtsstadt ist gestillt, nun bin ich zufrieden, und ich hoffe und wünsche, dass die jetzigen Einwohner von Dobiegniew diese für sie noch relativ "neue Heimat" lieben gelernt haben.

Ganz bestimmt werden mein Mann und ich wieder nach Dobiegniew fahren, und ich freue mich schon darauf.

Ich grüße alle herzlich
Hedda Kraus, geb. Kollmorgen

Name:
E-Mail:
Datum:
Sylvia Roch
rorari.roch (at) gmail.com
9. Sep. 2013 um 16.43 Uhr
Wer kennt
Hanne-Lotte Winter?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 300
Meine Mutter ist auch ein Woldenberger Kind. Sie erzählt sehr viel über Woldenberg. Sie heißt Hanne-Lotte Schulz, geborene Winter, 1932 in Woldenberg.

Sie ist die Tochter vom Schmiedemeister Otto Winter und Lotte Winter, ausserdem hatte sie einen Bruder Werner Winter (Jahrgang 1930), leider schon verstorben.

Wer kann sich noch an meine Mutter oder Großeltern erinnern. Sie wohnten auf der Neuen Straße in Woldenberg. [
Eine Antwort]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
8. Nov. 2013 um 22.24 Uhr
Woldenberg-Portal
zieht demnächst um
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 301
Das Woldenberg-Neumark- Portal hat eine viel größere Aufmerksamkeit verdient. Denn dieses Internet-Portal bemüht sich seit 2003 in besonderer Art und Weise auch um die Verständigung und Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland. Highlight in dieser Hinsicht ist bislang die Vorbereitung und Berichterstattung zum wegweisenden „Woldenberg- Symposium“ vom Sommer 2013, an dessen Realisierung kräftig mitgeholfen werden konnte.

Demnächst wird nun das Portal auf einen eigenständigen Web-Server umziehen, auch um damit seine Bedeutung zu unterstreichen. Derzeit ist das Portal nur Untermieter auf meinem Hauptserver — realisiert als Subdomain "wbg.khd-research.net" (wbg = Woldenberg). Und solche Untermieter werden im Internet halt weniger beachtet als Hauptmieter...

Der neue Server wird unter der — bereits als Alias engeführten — Internet-Adresse "http://woldenberg-neumark.eu/" erreichbar sein. Sie sollten bereits jetzt Ihre Lesezeichen (bookmarks) entsprechend ändern. Denn die bisherige Hilfs-Adresse "http://wbg.khd-research.net/" wird nach dem Umzug obsolet werden. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Nadja Messerschmidt
nadja_messerschmidt (at) web.de
14. Nov. 2013 um 22.12 Uhr
Ein Radio-Feature
zu Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 302

Dobiegniew, das heißt: Woldenberg

Ein Feature zu Flucht und Vertreibung nach
dem II. Weltkrieg und zu einem
deutsch-polnischen Symposium 2013

Redaktion: Nadja Messerschmidt.
Techn. Realisation: Radio Alte Feuerwache/Berlin in Kooperation mit ALEX.
Sprecher: Nadja Messerschmidt, Michael Roeder, Wieland Weber.

Sendetermin: 16.12.2013, 20.03 Uhr – 21.00 Uhr.
Radio: „ALEX auf 88vier“.
Antenne in Berlin: 88,4 MHz und 90,7 MHz.
Internet-Radio:
www.alex-berlin.de/radio/livestream

sowie als

Veranstaltung in der Galerie FANTOM e.V., Hektorstraße 9–10, 10711 Berlin (Nähe S-Bhf. Halensee oder U-Bhf. Adenauerplatz), Einlass ab 19.30 Uhr.
[Editor–18.12.2013:    Es wäre schön wenn jemand, der das gehört hat, einen kurzen Bericht hier ins FORUM posten würde. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
8. Dez. 2013 um 16.00 Uhr
Woldenberg-Portal
ist umgezogen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 303
      Homepage Woldenberg/Nm -- 517. Ed.
Der
angekündigte Umzug des Portals „woldenberg-neumark.eu“ auf einen eigenen Web-Server in Housto/USA konnte heute um 6.45 Uhr MEZ abgeschlossen werden. An der bekannten Internet-Adresse "http://woldenberg-neumark.eu/" ändert sich dadurch nichts. Aber die bisherige Hilfs-Adresse "http://wbg.khd-research.net/" wird demnächst obsolet. Sie sollten deshalb Ihre Lesezeichen (bookmarks) entsprechend korrigieren.

Dank sorgfältiger Vorbereitung (bei höchster Konzentration!) ist nicht zu erwarten, daß es durch den Umzug zu Störungen kommt. Sollten Sie aber dennoch Anomalien beobachten, dann ist Ihre Mitteilung per E-Mail hilfreich, um das schnell abstellen zu können.

Probleme bitte mitteilen an:       Beachte: (at) => @

Da bislang die allermeisten noch über die Alt-Adresse "http://wbg.khd-research.net/" auf den Woldenberg-Service zugreifen, soll der bisherige Service noch bis zum 15. Dezember 2013 online bleiben, wird dort aber nicht mehr aktualisiert.

Möge der neue Server — mit seinen erweiterten Software-Möglichkeiten — dabei helfen, weiterhin die Verständigung und Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen voranzutreiben. -- khd
[Editor–08.12.2013:    Noch ein Hinweis: Ein nützliches Nebenergebnis des Server-Wechsels ist, daß nunmehr in der Adress-Zeile Ihres Browsers immer der vollständige Pfad zum geladenen Dokument angezeigt wird. -- khd]
[Editor–09.12.2013:    Danke für einen Hinweis. Das FORUM war nach dem Umzug via "http://forum.woldenberg-neumark.eu/" nicht erreichbar. Es lag daran, daß zwar beim Server-Provider alles korrekt eingestellt war, aber beim Domain-Provider der neue Weg zum Ziel falsch war. Nun sollte alles ok sein! -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
16. Dez. 2013 um 22.16 Uhr
Alt-Service muß
noch online bleiben
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 304
Nun gibt es doch noch ein Problem aufgrund des Server-Umzugs. Der neue Service unter "http://woldenberg-neumark.eu/" ist davon aber nicht betroffen. Dieser läuft einwandfrei und wurde inzwischen auch schon reichlich aktualisiert.

Probleme bereitet der bisherige Service unter "http://wbg.khd-research.net/". Dieser konnte gestern — wie angekündigt — nicht geordnet abgeschaltet werden. Denn es stellte sich heraus, daß eine auf dem Alt-Server eingerichtete automatische Weiterleitung aller Anfragen zum neuen Service nicht korrekt funktioniert.

Diese Weiterleitung ist aber besonders wichtig, da sonst ganz viele Alt-Nutzer verlorengehen würden. Und das soll natürlich nicht passieren. Es wird aber wohl einige Zeit dauern, bis diese Fehlfunktion in Verhandlungen mit dem Host-Provider gelöst werden kann.

Nutzen Sie "
http://woldenberg-neumark.eu/", dann muß Sie das alles nicht interessieren! Zumal der Alt-Service nicht mehr aktualisiert wird. -- khd
[Editor–18.12.2013:    Heute um 8.26 Uhr MEZ ist es nun doch gelungen, in Eigenregie (der Provider-Support versagte!) eine permanente Weiterleitung aller Abruf-Anfragen an den Alt-Server zum neuen Woldenberg-Portal einzurichten. Dieses war auch deshalb wichtig, um damit für die (lernenden) Suchmaschinen zeitnah Klarheit zu schaffen.

Als Computer-Profi hat man schließlich auch gelernt, daß es bei allen in der Computerei (inkl. Internet) auftretenden Problemen immer ein „Work-around“ gibt. Es muß halt nur erarbeitet werden. Übrigens, es ist bereits eine deutliche (plus ca. 40 %!)
Zunahme der Portal-Nutzung zu beabachten. -- khd]
[Editor–25.12.2013:    Es gibt sehr Erfreuliches von der Portal-Nutzung zu berichten: Nach dem Umzug (8.12.) ist die mittlere Nutzung bislang (bis einschließlich 23.12.) um rund 51 % gegenüber der Vorzeit angestiegen. Am 4. Advent-Sonntag (22.12.) wurde sogar ein neues Allzeithoch mit 7.289 Objekt-Abrufen (Webseiten + Dokumente) pro Tag erreicht: [Grafik]. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Elfi Lederer
Elfi.lederer (at) t-online.de
17. Dez. 2013 um 11.39 Uhr
Frohe Weihnacht!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 305
          Kerze
Hallo alle Kinder Woldenbergs!

Ich wünsche allen ein friedliches und frohes Weihnachtsfest
und Glück und Segen für das Jahr 2014.

Elfi Lederer

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
20. Dez. 2013 um 21.00 Uhr
Neue Mini-Poster
zum Rahmen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 306
      Adventskranz


In diesem Jahr kommen die Mini-Poster zum Drucken und Rahmen leider erst zum 4. Advent. Der zeitaufwendige Umzug des Woldenberg/Neumark-Portals auf einen eigenen Server hatte absoluten Vorrang. Aber soeben konnte diese Arbeit abgeschlossen werden.

Mit diesen kleinen Postern können Sie nicht nur alten Woldenbergern eine Freude zum Advent oder zu Weihnachten machen. Herr Kollmorgen (Jg. 1929) hat im Juni 2013 in Dobiegniew am Rande des
Woldenberg-Symposiums einige prächtige Fotos gemacht:

Großer See      
^  Großer Woldenberger See
Kirche      
^  Die Kirche 2013
Kirche innen
^  In der Kirche 2013

Diese Mini-Poster im Format DIN A5 (21 x 15 cm) können durch Klicken auf die Motive heruntergeladen werden (das Sichern der Datei auf der Platte nicht vergessen, falls sie im Browser gelandet ist).

Oder suchen Sie sich etwas in der Galerie der Mini-Poster aus, die bereits 44 Fotos aus Woldenberg und aus Neumärker Landen umfaßt. Es handelt sich dabei um Dokumente im PDF-Format, die layoutgetreu ausgedruckt werden können.

Eine wunderschöne Adventszeit wünscht der Herausgeber
allen Lesern & Leserinnen der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten,
insbesondere auch den Lesern in Polen.

Name:
E-Mail:
Datum:
Heinz Seegert
heinz.seegert (at) t-online.de
22. Dez. 2013 um 9.48 Uhr
Frohe Weihnacht!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 307
          Kerze
Hallo Woldenberger „Kinder“!

Ich wünsche allen Woldenbergern ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich denke oft an die zurückliegende schöne Zeit unseres Besuches in unserer Heimatstadt zurück.

Die guten Wünsche gelten ganz besonders den Ausrichtern unseres Symposiums.

MfG

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (khd, Editor)
(siehe E-Mail Page)
24. Dez. 2013 um 00.01 Uhr
Allen Leserinnen
und Lesern
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 000
Frohe Weihnachten 2013!
Merry Christmas!

Bon Noël!

Boze Narodzenie!
[ Weihnachtsgeschenke zum Aussuchen ]

Wünscht der Herausgeber
allen Leserinnen und Lesern
des Woldenberg/Dobiegniew-Portals.
      Das Highlight des ablaufenden Jahres war das Woldenberg-Symposium „Woldenbergs Kinder werden 80“ im Juni in Dobiegniew – dem früheren Woldenberg. Bereits seit der Adventszeit 2012 war ich als Herausgeber intensiv an der Vorbereitung dieses erstmaligen und wegweisenden Treffens in Polen der in Woldenberg und Umgebung bis 1945 geborenen Kinder beteiligt. In 53 Schritten wurde bis zum Juni interaktiv mit Herrn Stach und Interessierten das attraktive Veranstaltungs-Programm entwickelt [Fassung für doppelseitigen Druck zum Aufheben], so wie man das heute mit Internet-Mitteln transparent bewerkstelligt. Außerdem wurde u. a. ein Finanzplan (Link folgt) und ein Plakat entworfen sowie schließlich die Friedensbotschaft textlich und graphisch auf den völkerverständigenden Weg gebracht.

      Das alles und die umfangreiche Symposiums-Nacharbeit zur Information für die Daheimgebliebenen bedeutete allerdings, daß es 2013 nur wenige Aktualisierungen bei anderen Portal-Inhalten gegeben hat. Aber das wurde gerne in Kauf genommen, um eine tolle Idee von Herrn Stach vom heimischen Schreibtisch via Computer und Internet in die Wirklichkeit zu befördern: [Portal-Bericht vom Symposium 2013].

      So bleibt für 2014 noch so einiges an Ergänzungsarbeit übrig, um das Portal noch vollständiger zu machen. Dazu wird auch die Erstveröffentlichung eines maßstäblich gezeichneten (1:1000) Stadtplans von Woldenberg (von 1944) gehören, der bei mir noch auf seine professionelle Digitalisierung wartet. Auf dem neuen Server ist nun genug Platz, um diese große Stadtplan-Datei öffentlich zu archivieren.

      Leider wurde das FORUM nach dem Symposium kaum noch genutzt. Möge sich das schon bald ändern, denn es gibt doch noch viele Fragen, die man gemeinsam übers Internet klären könnte. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Katja Kornitzki
Katja.Kornitzki (at) web.de
25. Dez. 2013 um 15.37 Uhr
Wer kennt
Hanne-Lotte Winter?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 308
Hallo Sylvia,

meine Schwiegermutter ist eine Schulfreundin oder Freundin von Deiner Mutter Hanne-Lotte.

Sie hat mir gerade etwas aus ihrem Poesiealbum vorgelesen, einen kleinen Eintrag Deiner Mutter.

Sie heisst Hannchen, Johanna Beier, geboren 8.2.1934. [mehr]

Name:
E-Mail:
Datum:
Katja Kornitzki
Katja.Kornitzki (at) web.de
25. Dez. 2013 um 20.08 Uhr
Wer kennt
Hanne-Lotte Winter?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 309
Hallo Sylvia,

meine Schwiegermutter erinnert sich an Deine Mutter — Sie hat mir vorhin von ihr erzählt und dass sie mit ihr Braut und Bräutigam gespielt hat. Sie war eine Spielkameradin oder Freundin von ihr.

Unsere Mama heißt Hannchen — geb. Johanna Beier, 1934. Vielleicht erinnert sich Deine Mutter sich ja auch noch ??

Melde Dich gern bei mir ;)

Viele Grüße schickt Katja
[Editor–26.12.2013:    Ein Rat zu diesem kleinen Weihnachtswunder: Da das 1. Posting von Sylvia Roch bereits gut 4 Monate alt ist, sie unbedingt auch per im Posting angegebener E-Mail-Adresse kontaktieren. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
26. Dez. 2013 um 00.12 Uhr
Neumärkische Eßkultur
bewahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 310
Liebe Leser/innen!

Wir sollten die besinnliche Zeit zwischen den Jahren wieder nutzen, um ein Stückchen beim Bewahren der neumärkischen Eßkultur voranzukommen. Vor einem Jahr
bat ich Sie an dieser Stelle, mir zunächst Namen von in der Neumark (Ostbrandenburg) typischen Eßgerichten mitzuteilen. Das war sehr erfolgreich, und es konnte eine feine Liste zusammengestellt werden.

Vielleicht gelingt es jetzt, einige konkrete Kochrezepte zu erfahren. Ich denke da vor allem an Rezepte, die von Bauernhofs- Nachfahren gepflegt und bewahrt worden sind. Es gab ja bei Woldenberg viele Bauernhöfe — nicht nur Bayershof: Amalienhof, Birkenhof, Karolinenhof, Gut Gramsfelde, Gut Lauchstädt, Gut Mehrenthin, Gut Wolgast, Gut Wutzig und das große Gut Johanneswunsch (Hallo, Ihr Sievert/Siewert-Nachfahren in Chile meldet Euch mal!) sowie die vielen Abbau-Bauernhöfe. Da sollte doch etwas überliefert worden sein.

Irgendjemand schrieb mir zwar mal, daß Woldenbergs Kinder davon kaum noch wissen werden, weil sie nach 1945 in anderen deutschen Provinzen aufwuchsen. Aber das ist natürlich Quatsch, denn ihre Eltern werden selbstverständlich auch in der Fremde nach überlieferten Familien-Rezepten gekocht haben — wenn immer das möglich war.

Bitte teilen Sie mir Ihre Rezept-Schätze mit — auch wenn vielleicht nicht alle Mengenangaben vorhanden sind. Ich werde diese dann aufarbeiten und in PDF-Form der öffentlichen Rezept-Sammlung mit Quellenangabe hinzufügen. Danke! -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
31. Dez. 2013 um 20.38 Uhr
Das Web-Portal
in Zahlen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 311
[26.02.2014: Sorry, wegen der anhaltenden Computerprobleme mußte die Jahresinventur 2013 mit Zahlen und Fakten auf Ende März 2014 verschoben werden. So bleibt es hier bei der aktuellen Nutzungs-Grafik der Weihnachtszeit. -- khd].

Nutzung der neuen Domain »woldenberg-neumark.eu«
^   In der Weihnachtszeit wird das Internet-Angebot zu Woldenberg und Dobiegniew sowie zur Neumark und Pommern intensiver genutzt — so auch 2013, zumal das Portal am 8. Dez. 2013 auf einen eigenständigen Server umgestellt werden konnte (N). Man beachte, daß dieses Jahr an der Ordinate (y-Achse) die Zahl der Objekt-Abrufe pro Tag angegeben sind.

Auch im Jahr 2013 wurden von
http://www.woldenberg-neumark.eu/ pro Tag wieder zwischen 2.000 und 4.000 Objekte (Seiten und Dokumente) abgerufen. Am 4. Advent (22.12.) und am 28.12.2013 kam es kurz nacheinander zu neuen Allzeithochs der Nutzung — mit 8.332 Objekt-Abrufen pro Tag ein prima Erfolg der Server-Umstellung. Viele Erstnutzer konnten auf den informativen Seiten begrüßt werden. Außerdem nahm die mittlere Nutzung gegenüber der Vorperiode um (bislang) 64 % zu.

[Grafik des Vorjahres]   (Grafik: siehe Inset – khd)



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