Woldenberg (Neumark)   —  Das Krankenhaus khd
Stand:  23.9.2012   (22. Ed.)  –  File: WBG/St/Woldenberger_Krankenhaus.html



Woldenberg Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

      Lage Krankenhaus
^   Krankenhaus im Luftfoto.
Woldenbergs Stadtväter taten sich noch im 19. Jahrhundert sehr schwer mit der Einrichtung einer öffentlichen Krankenanstalt. Sie hielten das für ihre Stadt für überflüssig und sowieso für viel zu teuer.

Richtiger Druck kam aber erst um 1884 mit der Einrichtung der gesetzlichen Krankenversicherung auf. Denn damit wurde die Behandlung der Kassenmitglieder in einem Krankenhaus bei schweren Erkrankungen zur Pflicht. Nun mußte auch Woldenberg handeln.

Der Woldenberger Magistrat verfiel darauf, den alten Pferdestall des Dragoner-Regiments an der Wallstraße zu einem Krankenhaus umzubauen. Im Januar 1887 konnte das Woldenberger Krankenhaus eröffnet werden. Es mußte später aber noch mehrfach umgebaut und erweitert werden. [
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I n d e x : 

Woldenberg — Das Krankenhaus


Woldenberg -- Städtisches Krankenhaus
^   Das Städtische Krankenhaus Woldenbergs. So sah es um 1930 nach all den vielen Um- und Anbauten aus. In der Mitte ist noch gut das ursprüngliche Kernhaus zu erkennen. Die Anschrift war: Wallstraße 1. Die Telefon-Nummer lautete: 221. [Geschichte des Krankenhauses]   (Repro: 2007 – khd)



      Im Woldenberger Krankenhaus wußte man bereits Mitte Januar 1945, daß die Woldenberger demnächst vor der immer näher rückenden Roten Armee werden flüchten müssen. Die meisten Patienten wurden daher vorzeitig entlassen. In der bitterkalten Nacht zum 27. Januar 1945 wurde dann die Woldenberger Bevölkerung per Eisenbahn in Richtung Westen evakuiert. [
Bericht über die Flucht]


Woldenberg — Vom Krankenhaus


Wie entstand das Woldenberger Krankenhaus?

Von der Krankenstube zum modernen Krankenhaus-Neubau / Der erste Armenarzt war ein „Heilgehilfe“ / Privatkrankenhaus eines Einwohners / Der Magistrat wollte für durchschnittlich 15 Kranke im Jahre kein Krankenhaus bauen / Aus einem Pferdestall entstand 1883/87 das erste Krankenhaus, das allerdings zunächst ohne ärztliche Leitung blieb / Damals war es billig krank zu sein / Heute finden im neuzeitlich eingerichteten Neubau jährlich viele Hundert Kranke Heilung und Hilfe / Trotzdem ist das Krankenhaus ein städtischer Zuschußbetrieb

Gefunden in: Rau-Sammlung (Seite 38–40). Der folgende Text ist offensichtlich 1940 entstanden. Der Autor ist der Woldenberg-Historiker Gustav Ohst.


      Schon vor mehr als 100 Jahren beschäftigte sich die Stadt mit der Einrichtung einer „öffentlichen Krankenanstalt“ oder besser gesagt: Mit einer öffentlichen Krankenstube. Eisenbahnen, die das Publikum schnell ans Ziel führten, gab es 1830, als der Bürgermeister Mörschel den Plan erörterte, noch nicht.

      Jeder Reiseverkehr wickelte sich auf den Chausseen und Landstraßen ab. Dazu kam die große Zahl der Handwerksgesellen, denen von ihrer Innung das Wandern, d. h. das [?] vorgeschrieben war, um andere Gebräuche kennen zu lernen. Und da kam es dann nicht selten vor, daß so ein „Handwerksbursche“ infolge Erkrankung am Wege liegen blieb und in die nächste Ortschaft gebracht werden mußte, um hier geheilt zu werden.

      Für diese Fälle hatten die Stadtverordneten 2 „Schlafstellen“ im Hospital in der Richtstraße (jetzt Tischlermeister Schulz) freigestellt. Die erforderliche ärztliche Betreuung hatte durch den sogenannten Armenarzt der Stadt (es war aber nur ein Heilgehilfe) zu erfolgen.

      So blieben die Verhältnisse bis zum Jahre 1856, ohne daß sich die Aufsichtsbehörden darum gekümmert oder gar den Zustand bemängelt hätten. Erst in diesem Jahre forderte die Regierung in Frankfurt den Magistrat auf, ein städtisches Krankenhaus zu bauen, das zur Aufnahme von Fremden, Armen und wo die Wohnraumverhältnisse es notwendig machten, beim Auftreten ansteckender Krankheiten benutzt werden sollte, um die Absonderung der Kranken zu gewährleisten.

      Die Stadt war nicht verlegen. Der Bürgermeister Milferstaedt schlug als non plus ultra wieder das einstöckige Hospitalgebäude vor, weil ein anderes Kommunalgebäude dafür nicht zur Verfügung stände; im übrigen wäre ein Krankenhaus gar nicht so notwendig, weil ein Einwohner der Stadt erkrankte Fremde bei sich aufnehme und was die Dienstboten und Handwerksgesellen anlangte, so würden diese ja meistens in der Behausung ihrer Herrschaft bzw. Meister kuriert. Die Stadt hätte auch andere schwere Lasten und Sorgen.

      Die Regierung war aber anderer Meinung. Sie fordert von der Stadt energisch das Errichten eines öffentlichen Krankenhauses, das umso leichter fallen würde, als die Stadt in der glücklichen Lage sei, nur 13 Prozent Kommunalsteuern zu erheben, während andere märkische Städte viel mehr aufzubringen hätte.

      Nun blieb natürlich nichts anderes übrig, als sich mit dem Problem ernsthaft zu beschäftigen. An einen Neubau dachte der Magistrat aber auch jetzt nicht. Die Stadt wendete sich, um mit billigen Mitteln aus diesem Dilemma herauszukommen, an den Oberpräsidenten Flottweil. Er solle genehmigen, daß das kleine Seitengebäude des Hospitals zu einer Krankenanstalt ausgebaut werden darf. Das lehnte aber der Oberpräsident schon deshalb von vornherein ab, weil ein solcher Bau nicht genügend Licht und Luft erhalten würde. Zudem wäre die Stadt zum Neubau eines Hauses finanziell sehr gut in der Lage.

      Die neue Krankenanstalt sollte nach behördlicher Bestimmung zum mindesten 1 Krankenzimmer mit 6 Betten, 2 Zimmer mit je 3 Betten, 1 Badekammer, 1 Hausküche, 1 Totenkammer und dann noch die Wohnung für den verheirateten Wärter enthalten. Nach zweijährigem Suchen eines geeigneten Orts glaubte die Stadt in dem früheren Hagen’schen (kleinen) Burglehen in der Junkerstraße, auf das die alte Marktstraße mündet, ein Haus gefunden zu haben, das sich zu einem Krankenhaus umbauen ließe.

      Dieses Haus hatte die Stadt von dem Gram’schen Erben erworben. Der Umbau sollte aber 3000 Thaler kosten, eine Summe, die nach Ansicht des Magistrats in gar keinem Verhältnis zu der Inanspruchnahme der Räume stand, denn die Krankenzahl hatte in den Jahren 1856–1859 jährlich nur durchschnittlich 15 betragen. Angesichts dieser Beweisführung hält auch die Regierung den Umbau für kostspielig und die Raumzahl wäre auch viel zu groß. Sie empfielt für später einen entsprechenden Neubau.

      Aber der Bürgermeister Milferstaedt war zähe, er kommt wie immer auf das Hospital zurück, auf das er jetzt ein zweites Stockwerk setzen will. Das gefiel dem Dezernenten der Regierung zwar, er setzt aber noch einen besonderen Eingang, der nur für das Krankenhaus allein bestimmt sein sollte, voraus. Das ließ sich aber bei dem kleinen, nur mit der Vorderfront freistehenden Gebäude nicht einrichten. Und da zudem der Umbau 2500 Thaler kosten sollte, ließ der Magistrat im Jahre 1853 den Aufbaustock des Hospitalgebäudes wieder fallen und ging noch einmal auf das Burglehensgebäude mit der davorstehenden Ursitreppe zurück.

      Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Magistrat und Stadtverordneten erstickten leider die Möglichkeit zum Krankenhausumbau. Und da die Zahl der in der Krankenanstalt behandelten Personen bis zum Jahre 1853 auf nur jährlich 5 gesunken war (!) wird die Regierung von der Stadt gebeten, es bei dem bisherigen Zustand überhaupt zu belassen, d. h. also, daß die Kranken weiter in den leerstehenden Räumen des Hospitals durch den Stadtarzt Dr. Sachse behandelt werden dürfen. Dem stimmt auch die Regierung unterm 26. Februar 1854 zu. Somit war nun der Krankenhaus-Neubau nach 3jährigem Streit fürs erste abgewendet.

      Im Jahre 1832 hatte die Stadt für die Garnison (1. Eskadron Dragoner) einen Pferdestall auf eigene Rechnung erstellen müssen, der 5000 Thaler kostete. — Nach dem französischen Kriege (1870/71) wurde der Stall nicht mehr zweckentsprechend benutzt, weil die Garnison nicht hierher zurückkehrte. Er wurde hauptsächlich den Juden der Stadt für Lagerräume vermietet. Die Stadtverordneten beschlossen 1878 aus sich heraus, diesen Stall zu einem Krankenhaus umzubauen. Nun war es der Bürgermeister Menger, der diesem Beschlüsse die Zustimmung versagte, weil die Kosten dafür ohne neue Kommunalsteuern nicht aufgebracht werden könnten.

      Das erscheint heute umso unbegreiflicher, als einige Jahre vorher der Stadt über eine halbe Million Mark aus Holzbetrieb in die Hände gefallen war, die sie in Staatspapieren und Hypotheken nutzbringend anlegte. Werte für die Stadt selbst hatte sie [damit] nicht geschaffen. Der unliebsame Streit wegen des Ausbaues des Pferdestalles zwischen Magistrat und Stadtverordneten hatte auch 1883 noch kein Ende gefunden, als in diesem Jahre der Stadtarzt Dr. Stumpft anzeigte, daß im Hospital, das ja noch immer auch Krankenanstalt war, 2 Typhusfälle vorgekommen seien, dem auch der Waisenvater Gregorius zum Opfer gefallen sei. Er verlangte dringend Abhilfe. Aber auch jetzt war eine einwandfreie Unterbringung der Kranken nicht zu erreichen.

      Erst ein Jahr später (1884), als das neue Krankenkassengesetz die Behandlung der Kassenmitglieder gegebenenfalls im Krankenhause zur Pflicht machte, war der Magistrat gezwungen, nun endlich und ernstlich ein Krankenhaus zu errichten. Das ging nun sehr schnell. Denn schon im Juni 1885 war die südliche Hälfte des ehemaligen Stalles für ein Krankenhaus hergerichtet, die nördliche Hälfte folgte 1886 und im Januar 1887 konnte das neue Krankenhaus eröffnet werden.

      Im südlichen Teil waren außer den notwendigen Räumen für den Arzt, den Krankenwärter Steinborn und die Oekonomie nur einige Krankenzimmer eingerichtet. Außer einer neuen Waschküche bleibt noch Raum frei für 6 Kranken- und 1 Badezimmer. An der Wallstraße werden ein Wirtschaftsgebäude und Retiraden errichtet. 2 Krankenzimmer an der Nordseite werden unterkellert. Der Umbau kostete ca. 13.000 Mark.

      Nun hatte die Stadt nach 30jähriger Erwägung der Notwendigkeit endlich ihr Krankenhaus. Eine rechte Freude und ein Segen für die leidende Menschheit konnte es in diesem Zustande aber nicht werden. Wohl waren die Verpflegungssätze sehr gering. Jeder Kranke (es waren nur Krankenkassenpatienten) zahlte pro Tag 60 Pfg. [Pfennig], dazu kamen 50 Pfg. je Tag für den Krankenwärter und für die Kämmereikasse wurden je Tag und Person 10 Pfg. entrichtet. Für Arzt, Medizin pp. hatte die Krankenkasse besonders zu bezahlen. Es fehlte dem Krankenhause vor allen Dingen die oberste Voraussetzung, eine einheitliche ärztliche Leitung.

      Hielt der einen Kranken behandelnde Arzt dessen Aufnahme in das Krankenhaus für nötig, so mußte zwar der Stadtarzt Dr. Stumpft, dem die Leitung des Krankenhauses, wohl hauptsächlich wegen der wirtschaftlichen Belange übertragen war, zwar seine Zustimmung zur Aufnahme des Kranken geben, die ärztliche Behandlung im Krankenhause blieb aber allein demjenigen Arzt überlassen, der die Aufnahme ins Krankenhaus veranlaßte. Das mußte im Laufe der Jahre schon wegen Verteilung der Krankenzimmer, gemeinsame Benutzung mancher Instrumente usw. naturgemäß zu Mißhelligkeiten zwischen dem eigentlichen Anstaltarzt und den beiden anderen Woldenberger Aerzten führen, die ihrerseits bestrebt waren, auch andere als nur Krankenkassenpatienten ins Krankenhaus aufzunehmen, wenn die Notwendigkeit dafür vorlag.

      Im Jahre 1913 erscheinen in den Verpflegungssätzen zum erstenmal 3 Klassen, nämlich für 1. Klasse 2,- RM. 2. Klasse 1,50 und 3. Klasse 1,25 RM. Elektrische Beleuchtung war seit 1908 eingeführt. Eine Wasserleitung oder Kanalisation hatte das Krankenhaus aber nicht. 1906 und 1913 erfuhr das Haus wieder einen Ausbau.

      Es trat 1913 die erste geschulte Krankenschwester (Luise Dürre) ein; sie erhielt die 2 Zimmer, die man im selben Jahre über dem Haupteingang ausgebaut und als Zugang eine breite Steintreppe geschaffen hatte, als Wohnung zugewiesen. Der Korridor im Parterre wurde mit Linoleum belegt. Auch die Entlüftungsanlage wird 1913 fertig. Der Krankenwärter Steinborn war gestorben.

      Im Weltkrieg [1914–1918] wurde für verwundete deutsche Soldaten zwar das Konzerthaus Ziebarth in ein Reservelazarett umgewandelt, doch standen im Krankenhause der Heeresverwaltung 30 Betten zur Verfügung, obgleich auch die Baracken am Trockenplatz eine Anzahl Verwundeter und Kranker aufgenommen hatten.

      Eine Bedeutung für die Allgemeinheit konnte auch das umgebaute Haus aus den vorhin geschilderten Ursachen nicht gewinnen. 1927 klagt Bürgermeister Schulz, dem das Krankenhaus mehr als seinen Vorgängern am Herzen lag, darüber, daß Operationen so gut wie garnicht in ihm vorgenommen würden. Solche Fälle wanderten nach Driesen oder Arnswalde ab, wo moderne Fachärzte und mit allen technischen Mitteln ausgestatteten Krankenhäuser existierten.

      Sein Bestreben ist zunächst darauf gerichtet, ebenfalls einen tüchtigen Facharzt heranzuziehen. Nächstdem soll das Krankenhaus eine Wasserleitung, Zentralheizung, 2 Operationssäle, Röntgenapparate usw., 9 Krankenzimmer zu je 2 Betten erhalten, Die Südseite, die verlängert wird, soll auch ein Obergeschoß tragen. In diesem Südflügel, dem Kirchhof gegenüber, soll auch die gesamte Oekonomie verlegt werden. Im Obergeschoß sollen sich die Wohnungen der Schwestern, die nun kommen sollen, befinden. Die Kosten werden insgesamt auf 35.000 RM veranschlagt. Der Bau in dem eben geschilderten Umfang ging vor sich, die Kosten aber haben sich nach Beendigung auf ca. 55.000 RM erhöht.

      1927 konnte auch der erste Facharzt, Dr. med. Hans Friedrich Ahl, der aus Wöllstein in Rheinhessen kam, als Leiter das neuausgebaute Krankenhaus übernehmen. Nunmehr mit allen technischen Hilfsmitteln der ärztlichen Wissenschaft ausgestattet, soweit sie für die kleine Stadt und Landbevölkerung notwendig sind, ohne allgemein hinter der Großstadt zurückstehen zu müssen, nahm das Krankenhaus unter der Leitung des tüchtigen Arztes einen ungeahnten Aufschwung.

Woldenberg -- Städtisches Krankenhaus um 1930
^   Das Städtische Krankenhaus Woldenbergs. So sah es um 1930 nach all den vielen Um- und Anbauten aus. In der Mitte ist noch gut das ursprüngliche Kernhaus zu erkennen. Die Anschrift war: Wallstraße 1. Die Telefon-Nummer lautete: 221. [Heute in Dobiegniew]   (Repro: 2007 – khd)


      1935 mußte man deshalb das Krankenhaus wieder vergrößern, da die Krankenzahl ständig stieg. Der schon seit 1928 bestehende 2stöckige Südflügel wurde ebenso bis an die alte Montierungskammer zugebaut, mit einem besonderen Eingang versehen. Durch den neuesten Anbau wurden u. a. eine Anzahl neuer Krankenzimmer gewonnen, und dem ganzen Bau auch architektonisch vorteilhafte Gliederungen gegeben.

      Dr. Ahl verließ 1937 unsere Stadt, um als Stabsarzt beim Heere einzutreten. Sein Nachfolger wurde im Juli 1937 Dr. med. Hans Friedrich, aus Halle a.S., der ebenfalls umfassende Bildung auf allen ärztlichen Gebieten besitzt, insbesondere auf dem chirurgischen Gebiete viel Segensreiches leistet. An Personal stehen dem Tag und Nacht im Dienste der Kranken stehenden Arzt heute zur Verfügung: 1 Oberschwester, 1 Röntgenschwester, 1 Krankenwärter, 5 Krankenschwestern, 2 Lernschwestern, 4 Küchenmädchen und eine weibliche Nachtwache.

      Die jährliche Anzahl von Kranken aus allen Volksschichten, die hier Heilung suchen und finden, ist heute auf viele Hundert gestiegen, und wir dürfen überzeugt sein, daß unter den jetzt obwaltenden Verhältnissen der Kulminationspunkt noch nicht erreicht ist. Die fortschreitende Bedeutung des Krankenhauses mit 40 Betten als Institution der Stadt ist, umsomehr anzuerkennen, als die Stadtverwaltung für sich daraus keinen Nutzen hat. Das Krankenhaus zählt unter die „Zuschußgebiete“.


Woldenberg — Woldenberger Ärzte


      Über die „Anfänge der Heilkunst in Woldenberg“ wurde bereits anderenorts berichtet. Wer aber waren die Ärzte, die in den 1930er- und 1940er-Jahren in Woldenberg zuletzt wirkten?

Die Recherchen ergaben bislang die folgenden Ärzte:

Dobiegniew — Das Krankenhaus


Dobiegniew -- Städtisches Krankenhaus
^   Dobiegniew – Das Krankenhaus aus Woldenberger Zeiten.   (Foto: 13.1.2008 – Bartosik-1572)


Dobiegniew -- Städtisches Krankenhaus 2012
^   Dobiegniew – Das Krankenhaus aus Woldenberger Zeiten.   (Foto: 1.4.2012 – g.stach-074)


Dobiegniew -- Städtisches Krankenhaus 2012
^   Dobiegniew – Das Krankenhaus aus Woldenberger Zeiten. Das rechte Seitengebäude ist vor einiger Zeit abgebrannt.   (Foto: 1.4.2012 – g.stach-071)

Dobiegniew -- Städtisches Krankenhaus 2012      
^   Dobiegniew – Abgebranntes Gebäude. War das die alte „Montierungskammer“?   (Foto: 1.4.2012 – g.stach-073)
Dobiegniew -- Städtisches Krankenhaus 2012
^   Dobiegniew – Seitenflügel des Krankenhauses.   (Foto: 1.4.2012 – g.stach-076)




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