Woldenberg (Neumark)   —  Das Storchnest khd
Stand:  13.3.2013   (22. Ed.)  –  File: WBG/St/Woldenberger_Storchnest.html



Woldenberg Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

      Das Storchnest
^   Das Storchnest um 1900.
Das Woldenberger Storchnest gehört(e) neben der Stadtkirche zu den am meisten fotografierten Objekten der Kleinstadt. Es ist der letzte erhaltene Turm von einmal etwa 40 Türmen der Woldenberger Stadtbefestigung — der Stadtmauer, die einst die gesamte Stadt umgab. Noch heute in Dobiegniew ist das Storchnest eine Sehenswürdigkeit.

Über diese Stadtmauer wurde bereits auf der Seite „
Die Stadtmauer“ im illustrierten Artikel des Schulrektors A. Grünwald von 1926 berichtet. Manche Fragen bleiben dabei aber noch offen. Da es keine konkreten Beschreibungen der Stadtmauer aus früheren Zeiten gab, war es auch sehr schwierig darauf Antworten zu finden.

Auf dieser Seite werden die Informationen zum Woldenberger Stadtbild und zur Stadtmauer, wie sie noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts bestand, vor allem durch einen Artikel des Woldenberger Heimatforschers Gustav Ohst von 1939 ergänzt. [Translation-Service]

I n d e x : 

Woldenberg — Das Storchnest


      Den hohen gemauerten Turm im Westen Woldenbergs — ein Rest der alten Stadtbefestigung, hatten sich die Störche schon früh erobert. Deshalb nannten die Woldenberger diesen Turm kurz und knapp „Storchnest“. Aber schon in den 1920er-Jahren kamen nicht jedes Jahr die Störche aus dem Süden und zogen dort ihre Jungen auf.

      Das Ausbleiben der Störche kann verschiedene Ursachen haben. Am wahrscheinlichsten ist, daß sie auf den umliegenden Wiesen nicht mehr genug Nahrung (Frösche) fanden. Beigetragen könnte dazu haben, daß der Wasserspiegel des Woldenberger Sees in den 1890er-Jahren um fast 1,5 Meter abgesenkt worden war. Damit fielen beispielsweise die Wiesen westlich der Klosterfelder Chaussee und die Wiesen am Fließ ziemlich trocken. Der Lebensraum von Fröschen war deutlich beschnitten worden.

      Aber im Jahr 1935 brüteten sicher noch einmal Störche auf dem Storchnest. Mitte April waren ein Pärchen angekommen. Im Juni 1935 ereignete sich folgender Zwischenfall, der durch einen (Zeitungs-) Bericht vom 13.6.1935 überliefert ist: „Ein junger Storch lag dieser Tage tot am Fuße der Stadtmauer, dort, wo sich auf dem Rest der Mauer seit Jahren das Storchennest befindet. Kinder fanden den kleinen Adebar, der noch ganz nackend war. Sie begruben ihn in einem stillen Winkel. Anscheinend haben die Alten das Junge selbst aus dem Nest geworfen.“

      Auch das Verstoßen eines Jungtiers durch die Eltern kann ein Hinweis auf fehlende Nahrung sein. In den 1940er-Jahren haben wir Kinder jedenfalls auf dem Stadtmauer-Turm keine Störche mehr gesehen. Die waren nun nur noch auf den alten Ansichtskarten zu sehen.

Woldenberg -- Das Storchnest um etwa 1900
^   Das Woldenberger Storchnest an der späteren Milferstaedtstraße (Verlängerte Bahnhofstraße) um etwa 1900. Dieser Turm ist ein Rest der alten Stadtbefestigung. Das Storchnest hat den Krieg überlebt und wurde in Dobiegniew restauriert.

Vergleicht man dieses alte Foto mit den neuen Fotos von 2005 aus Dobiegniew, dann fällt auf, daß beim restaurierten Storchnest heute doch einige Teile fehlen – zum Beispiel diese innere Stützmauer..

[Die Woldenberger Stadtmauer]  [Poster von diesem Motiv]   (Repro: 2007 – khd)


Woldenberg — Vom Stadtbild und der Stadtmauer


Rund um’s Woldenberger Storchennest

Betrachtungen zum Merianischen Stadtbild auf dem Rathaus / Im Jahre 1700 wohnte der Türmer noch auf dem Kirchturm / Auf dem Hofe des Rittergutes stand einmal der „Pulverturm“ / Etwas von unser Stadtmauer und ihren Türmen

Gefunden in: Rau-Sammlung (Seite 17–19). Der folgende Text ist offensichtlich 1939 entstanden. Der Autor ist der Woldenberg-Historiker GUSTAV OHST.


      Auf dem Rathaus hängen zwei alte Ansichten von Woldenberg, eine Seeansicht der Stadt nach einem Stich aus dem bekannten Merianischen Städtekalender (um 1700) und ein Grundriß der Stadt, wie er nach dem großen Brande 1710 geplant war. Das erste Bild ist oft als Phantasiegebilde hingestellt worden.

      Es zeigt aber soviel Einzelheiten, die geschichtlich festgelegt sind, daß der Künstler, der es entwarf, unbedingt hier gewesen sein muß. Vielleicht hat er nachher aus der Erinnerung dies und das eingezeichnet, so daß einige kleine Ungenauigkeiten entstanden, aber im Großen und Ganzen ist das Bild unzweifelhaft echt.

      Man sieht also darauf den See, dahinter das Stadtbild, wie es sich damals dem Beschauer bot. Vorn die Stadtmauer, unterbrochen von den Weichtürmen (deren einer noch das Storchennest ist), dahinter das Gewirr der Dächer, überragt von der Kirche mit dem massiven Turme.

      Die Wasserpforte ist auch schon eingezeichnet, und rechts und links schauen die stattlichen Tortürme ins Land. Das Niedere Tor liegt ganz umtauscht und von Bäumen umgeben, das Hohe Tor steht frei.

      Reste der Stadtmauer mit Storchnest
^   Reste der alten Woldenberger Stadtmauer mit Storchnest um 1943, von der heute noch ein Stumpf existiert.   (Repro: 2000 – khd)
      Was nun besonders für die Echtheit des Bildes zeugt, ist Folgendes: Auf dem Rathause des damals neu aufgebaut war, befindet sich ein kleines Türmchen; dieses Türmchen ist geschichtlich beglaubigt, obwohl es nur zwei Jahre hielt, denn dann mußte es wieder wegen Baufälligkeit abgenommen werden. Der Zeichner muß also in jenen Jahren gerade die Stadt abkonterfeit haben — und das war um 1700.

      Der Türmer wohnte damals dort, wo er hingehörte, auf dem Kirchturm, ein langes Ofenrohr, das gen Himmel wies, zeugte für sein irdisches Dasein. Der Turm war nur Fachwerk, immerhin breiter und gewaltiger als der heutige. Wie breit er war, kann jeder selber an den vorgeschobenen Ziegelreihen links und rechts vom heutigen Turm ermessen.

      Ein zweiter Beweis: Ueber das Dächermeer lugt von hinten der runde Pulverturm, der sich bis um die Mitte des vorigen Jahrhunderts auf dem Hofe des Rittergutes befand u. dann einstürzte. Daß er oben rund war, wissen wir von einer Zeichnung, die damals von ihm angefertigt wurde.

      Das zweite Bild von Woldenberg — es wurde s. Zt. von dem Beigeordneten Hartwig unter altem Gerümpel entdeckt und nach Reinigung unter Glas und Rahmen gebracht — zeigt unsere Heimatstadt im Wesentlichen so, wie sie sich uns heute noch zeigt — allerdings im Grundriß.

      Natürlich ist die Stadt noch von Mauern und Türmen eingeengt, und wo heute die Vorstadt steht, befanden sich lange, lange Reihen von Scheunen, diese brannten unter der Regierung des Bürgermeisters Milferstaedt beinahe sämtlich und auf einen Schlag ab, aber Höfe, Häuser und Gärten, soweit sie innerhalb der Stadt lagen, haben denselben Platz damals wie heute.

      Worüber wir uns diesmal aber besonders unterhalten wollen, das ist unser Mauer, sind unsere Türme, die ja zusammen von dem wehrhaften Geist unserer Vorfahren reden. Wenn man die armseligen Häuschen vergleicht mit den dazu im Vergleich gewaltigen Befestigungen, dann muß man doch staunen über den Opfersinn jedes Bürgers, die, was sie mühsam erworben hatten, sich und den Nachkommen erhalten wollten.

      Es ist derselbe Geist der riesige Dome aus der Erde stampfte und Jahrhunderte lang an ihnen baute. Es ist der Geist, der auch heute noch lebt, wenn trotz Not und Gefahr wunderbare Straßen, prachtvolle Bauten aufgeführt werden, die wiederum nach 1000 Jahren noch zeugen werden von unserem Gemeinschaftsgeist. Not und Kriegszeit aber sind dann längst schon vergessen.

      Woldenbergs Mauer ist, etwa alle 25 Meter, von einem Mauerturm unterbrochen, der eine besonders gute Verteidigung nach den Seiten ermöglichen sollte. Im Innern der Mauertürme — man kann es heute noch am Storchenturm erkennen — waren wohl Treppen angebracht, die von Stockwerk zu Stockwerk in die Höhe führten.

      Im Ganzen gab es einige 40 Mauertürme. Die Mauer wie die Türme aus Backsteinen gebaut — und nur im Fundament aus Feldsteinen — hatte natürlich längst nicht die [Ausmaße von] Verteidigungsanlagen süddeutscher Städte. Wahrscheinlich lief in einer bestimmten Höhe — die Höhe kann man aus den Seitenöffnungen im Storchennestturm errechnen — ein Laufbrett innerhalb des Mauerringes, der auf eingeschobenen Stützbalken lagerte. Sicher war dieser Laufsteg auch vermittels darangestellter Leitern zu erklettern.

Woldenberg -- Schwartzkopfsches Haus
^   Die Rückseite des Schwartzkopfschen Hauses an der Ostmauer. Noch in den 1920er-Jahren waenr hier die Steine der Stadtmauer zu besichtigen. [Die Woldenberger Stadtmauer]   (Repro: 2007 – khd)

      Die Mauern erreichten Meterdicke und waren im Fundament gewiß noch stärker. Die Stadtmauer folgte der Nordmauerstraße außen, wie es noch heute zu erkennen ist, machte einen scharfen Knick nach Süden, am „Pütt“ vorbei (wir danken bestens für die Zuschrift, die besagt, daß „Pütt“ männlich ist, und daß der Platz an der Molkerei nach einem Pütt wohl seinen Namen hat).

      Auf der Grundrißkarte von Woldenberg ist ein Turm an dieser Stelle eingezeichnet — anscheinend bestand er aus Holz — und Brauhauspütt benannt. Man holte wohl vermittels dieses Turmes das Wasser, das man zum Brauen benötigte, über die Mauer und der Vers, der besagt, daß hiermit bekannt gemacht werde, daß niemand in das Fließ mehr macht, weil morgen gebraut wird, besteht dann zu Recht.

      Am Ausgang der Richtstraße kam dann das Niedere Tor. Dieses wie das Hohe Tor hatte am Giebel kleine Türmchen als Zierrat und stand nicht im Anschluß an die Mauer, sondern ein Stück davor. Mit der Mauer und ihrem Durchgang war er wahrscheinlich durch eine Zugbrücke verbunden. Am Niedertor befand sich indes wohl keine Zugbrücke, da man ja die Fließbrücke jederzeit abreißen und ungangbar machen konnte.

      Nun gings weiter bis zum Zothenberg — Zotenberg. Hier gabs wieder einen rechten Winkel und eine gerade Linie bis zum vorerwähnten Pulverturm. Die Wallstraße, die ihren Namen ja von der Befestigung trägt, lag aber innerhalb des Mauerbereichs, nicht außen. Hier, vom Zotenberg bis zum Pulverturm etwa, war Woldenbergs vermutlich windigste Stelle.

      Der Heimatforscher Meydam, auf den wir uns hier wieder berufen, meint, daß aus diesem Grunde das frühere Burglehen — jetzige Rittergut — seinen Platz an dieser „windigen“ Ecke erhalten habe — damit es nämlich den ersten feindlichen Ansturm auf- und abhalte. Darum stand hier auch der „Pulverturm“, ein schwerer massiver Turm, der gewiß manche Kugel, manchen Pfeil aufgefangen hat. Das Rittergut scheint später seinen Hof ein wenig nach Süden erweitert zu haben, denn um 1850 stand der Turm mitten auf freiem Platz und wurde als Kornspeicher benutzt.

      Und nun — über das Storchennest — zum Hohen Tor. Wie das Niedere Tor ein schönes großes Gebäude, in dem sich wohl auch die Wächter und Torschreiberstube befand. Zwischen ihm und der Mauer — der eigentliche Turm stand wie der am Niedertor außerhalb der Mauer — war wohl eine Zugbrücke. Jedenfalls befand sich hier eine sogen. Schlucht, die noch heute im Stubenrauchschen Garten zu erkennen ist und ihren Verlauf bis zum Grundstück von Dr. Bredereck nahm.

      Woldenberg -- Brechlinsches Haus
^   Das Brechlinsche Haus mit Schießscharte am Mühlentor. [Stadtmauer-Seite]   (Repro: 2007 – khd)
      Am Postberg wird diese Schlucht durch die Klosterfelder Straße zerschnitten und in ihrem westlichen Teil (Aulich) z. Zt. mit Geröll und Schutt ausgefüllt. Im Volksmunde erhält sich der Name Lehmgruben dafür, es ist also anzunehmen, daß hier der Lehm für Backsteine und für den Hausbau (die Wände aller Häuser sind ja fast durchweg Lehmwände) hergeholt wurde. Ob die ganze Schlucht künstlich ist, ist nicht festzustellen. Wahrscheinlich ist sie aber natürlich und erst später künstlich erweitert worden. Mit Wasser war sie natürlich nie zu füllen, da dieses ja sofort abgelaufen wäre.

      Es ist nun noch das Mühlentor (bei Neuendorff) nachzutragen. Dieses war kein Tor im Sinne des Hohen- oder Niedertors — es war ein einfacher Tordurchbruch durch die Mauer. Es muß aber hart umkämpft worden sein, denn man fand vor einigen Jahren dort bei der Fließausbaggerung eine Menge Speer- und Lanzenspitzen, Landsknechtsmesser, Kanonenkugeln und anderes mehr.

      Wo sind heute nun noch Mauerreste festzustellen? Außer am Paradestück, dem Storchenturm, noch in der Nordmauerstraße im Fundament der Häuser. Hier an der Seeseite werden bei Abbruchen und Umbauten noch eine Menge Feldsteine zutage gefördert, die Jahrhunderte alter Mörtel fest zusammengebackt hält.

      Viel mehr aber ist in der Ostmauerstraße zu sehen. Hier wurde die Mauer geradezu als rückwärtige Hauswand benutzt, und daher ist sie denn auch bis heute erhalten geblieben, Ueberall sonst fanden, als die Mauer ihre letzte Pflicht als Zollschranke nämlich, treulich erfüllt hatte die Backsteine freudige Liebhaber.

      In Friedeberg konnte man die Feldsteine in gleicher Weise nicht verwenden — und darum ist die Mauer da fast vollständig erhalten. Der Schreiber dieses Artikels ist auf dem Hausboden mancher Häuser in der Ostmauerstraße herumgekrochen und hat die Dicke der Mauer am First gemessen — Meterdicke hat sie überall erreicht.

      Und nun lieber Leser, geh Du einmal auf unseren Spuren, laß alle Zeiten an deinem Geist vorüberziehen und denk daran, daß jede Zeit ihre Sorgen und Kümmernisse hat, keine die wirklich „gute Alte“ war.

      Im Nachtrag sei noch folgendes festgestellt: Auf dem Seebild von Woldenberg sieht man die Mauertürme auch am Seerande, auf dem Grundriß fehlen sie hier. Da der Grundriß zweifellos genauer ist und die Tortürme am See auch überflüssig wären, läßt sich nur folgern, daß der Künstler sie entweder aus vermeintlichem Schönheitsgefühl, oder — bei nachträglicher Zeichnung — aus einer Sinnestäuschung heraus hat entstehen lassen.

Woldenberg — Historischer Stadtplan von 1721


Woldenberg-Stadtplan von 1721
^   Ein Plan von Woldenberg aus dem Jahr 1721, das urkundlich erstmals 1250 als „Dubegneve“ erwähnt wird. Erst 1368 taucht der Name „Woldenberg“ auf. Nach 1945 kehrte Polen zur ursprünglichen slawischen Namensgebung in der Form von „Dobiegniew“ (Neu-Eiche) zurück.

Die kleine Stadt ist Anfang des 18. Jahrhunderts von einer Stadtmauer mit Wallanlagen umgeben. Im Norden und Osten bieten der große Woldenberger See sowie das Wasser des nach Süden in Richtung Drage fließenden Woldenberger Fließes weiteren Schutz. An der Nordost-Ecke der Stadtmauer ist ein Wachturm vorgelagert.

Noch heute steht an der nach Westen verlängerten Schulstraße (der Milferstaedt Straße) ein beeindruckender hoher Rest der alten Stadtmauer – das Storchnest.
[Report über die Reste der Woldenberger Stadtmauer von 1926]
[Frühere Namen der Straßen]   (Repro+Korr: 2005 – khd)

Erläuterungen:

  1 = Fließbrücke Mühlengasse.
  2 = Schule.
  3 = Rathaus.
  4 = Hohes Tor.
  5 = Fließbrücke Niederes Tor.
  6 = Fließ + Woldenberger See.
  7 = Wachturm.
  8 = Ev. Kirche.
  9 = Wallstraße.
     


  A = Marktplatz.
  B = Alte Marktstraße.
  C = Kurze Marktstraße.
  D = Neue Straße.
  E = Richtstraße.
  F = Brauhausstraße.
  G = Kirchstraße.
  H = Schulstraße.
 
     


   
  Geschichte Woldenbergs
Im khd-research.net,
die freie Info-Quelle.
 


   
  Geschichte Woldenbergs
In Wikipedia, der
freien Enzyklopädie.
 


Dobiegniew — Das Storchnest


Dobiegniew -- Das Storchnest im Jahr 2008
^   Dobiegniew – Das Storchnest im Jahr 2008.   (Repro: 13.1.2008 – Bartosik-1574)

Dobiegniew -- Das Storchnest 2005
^   Dobiegniew – Das Storchnest im Jahr 2005 an der früheren Milferstaedtstraße (heute Wyszynskiego) in voller Schönheit.  (Foto: 21.6.2005 – bredwolf-Wol10)

      Dieser Rest der mittelalterlichen
Stadtbefestigung Woldenbergs ist wirklich das Zweitwertvollste Bauwerk, das früher Woldenberg und heute Dobiegniew hat. Aber Störche nisten dort — wie wohl schon in den 1940er-Jahren — nicht mehr, was mit einer zu intensiven Wasserregulierung zusammenhängen könnte (Mangel an Fröschen!?).

Dobiegniew -- Storchnest 2012    
Dobiegniew -- Storchnestgasse 2012
^   Dobiegniew – Storchennestgasse mit 2 Häusern aus Woldenberger Zeiten. Nur diese sind übriggeblieben. Die Storchennestgasse führte früher zum Hohen Tor.   (Foto: 1.4.2012 – g.stach-042)



<   Dobiegniew – Woldenbergs Storchnest im Jahr 2012. Noch immer sind keine Störche da. Aus dieser Perspektive sieht es viel höher aus.   (Foto: 1.4.2012 – g.stach-044)




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