--> khd-research | Woldenberg (Neumark) -- FORUM 2014 Woldenberg (Neumark)   —  Forum / Guestbook 2014 khd
Stand:  20.4.2015   (15. Ed.)  –  File: WBG/Forum/Woldenberg_Forum_2014.html


Woldenberg Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

In diesem am 15. August 2007 gestarteten Woldenberg-Forum bzw. -Gästebuch können auch Friedeberger, Driesener und alle an der Neumark Interessierten ihre Mitteilungen und Suchanfragen eintragen, denn diese haben im Internet noch keine eigene ‚Heimat‘ gefunden. Das Forum/Gästebuch ist moderiert, weshalb Ihre Beiträge und Kommentare erst mit einigen Tagen Verzögerung im Gästebuch erscheinen können. Die aktuellsten Einträge stehen jeweils oben! Die Erläuterungen in [Ed: ...] und die meisten Links sind redaktionell hinzugefügt worden. Die Uhrzeiten sind alle in MEZ (CET) bzw. MESZ (CEST) angegeben.

   
  F O R U M - E i n t r a g
Für Woldenberg, die
Neumark & Pommern.
 
Note for our foreign users: You couldn't write your comment in German. That doesn't matter. Please, give us your input in English. You are welcome! Those of us which do not understand the English language will use the „Übersetzungsservice“: [Translation-Service].


Woldenberg — Forum + Gästebuch 2014   (Teil 8)

Woldenberg-Forum/Gästebücher:
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Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (Editor)
(siehe E-Mail Page)
1. Januar 2014 um 00.00 Uhr
Allen Leserinnen
und Lesern
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 000
Ein gutes Jahr 2014!

A Happy New Year!

Une Bonne Année!

Szczesliwego Nowego Roku!


Ein Prosit Neujahr aus Berlin!

Wünscht der Herausgeber
allen Leserinnen und Lesern
der Woldenberg/Dobiegniew-Seiten.


      Mögen 2014 viele dieses FORUM nutzen, zumal es weltweit gelesen werden kann. Vielleicht erfahren wir hier auch 2014, wo die
Friedensbotschaft von Dobiegniew angekommen ist — in den Medien beiderseits der Oder jedenfalls gar nicht. Auch die Dobiegniewer Homepage weiß dazu nichts. Und die Macher sind seit August abgetaucht, um zu dokumentieren...

  Ein wichtiger Hinweis:
Auf dieser Seite werden die hoffentlich vielen Postings des Jahres 2014 archiviert werden.
Beachten Sie aber, daß alle aktuellen Einträge immer erst auf der AKTUELL-Seite dieses Forums/Gästebuchs veröffentlicht werden.

khd – 31.12.2013
 


Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Bornstädt
telefonisch
7. Jan. 2014 um 17.14 Uhr
Woldenberger-Treffen
in Dobiegniew 2014?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 312
Liebe Woldenberger Kinder in aller Welt!

Woldenberg-Symposium 2014? Allen wünsche ich ein gesundes und friedliches Jahr 2014. Eigentlich hatte ich gehofft — wie auch andere aus Premnitz und anderswo, zu Weihnachten hier im FORUM etwas Konkretes über ein weiteres Treffen in Dobiegniew zu erfahren.

Seit gestern ist nun die Weihnachtszeit vorbei, und da war nichts. Bedeutet das, dass es in diesem Jahr kein Folge-Treffen geben wird, auf dem wir unsere interessanten Gespräche vom Abend des 22. Juni 2013 fortsetzen könnten?

Oder kommt da noch eine Ankündigung?
--
Wolfgang Bornstädt, Premnitz
[Editor–08.+10.01.2014:    Sorry, ich habe keine konkreten Erkenntnisse, um diese Fragen beantworten zu können. Das kann nur Gregor Stach, der das Symposium 2013 zusammen mit dem Berliner Fantom-Verein veranstaltete. Wir müssen also seine Mitteilung abwarten, worauf ich ihn schon vor Weihnachten hinwies.

Aus persönlichen Mails weiß ich, daß es Woldenberger Kinder gibt, die 2013 nicht kommen konnten (manche hatten das gar nicht mitgekriegt), aber sehr an einem weiteren Symposium mit Wiederholung des Gottesdienstes und der Friedensbotschaft von Dobiegniew interessiert sind. Vielleicht ist es ja erst 2015 so weit, das wegweisende Symposium mit etwas anderen Inhalten zu wiederholen. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
8. Jan. 2014 um 20.16 Uhr
Neumärkische Eßkultur
bewahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 313
Nach meinem Weihnachtsaufruf sind bereits 2 1/2 Kochrezepte eingegangen. Vielen Dank dafür. Es wird jedoch etwas dauern, diese aufzuarbeiten und zu publizieren — zumal ich seit Neujahr mit einigen Computer- Problemen zu kämpfen habe.

Es gibt aber noch eine andere Bitte: In der Berichterstattung vom Woldenberg- Symposium 2013 wird erwähnt, daß alle Teilnehmer von der Stadt Dobiegniew ein mehrsprachiges "Fischkochbuch" als Geschenk erhielten. Es darf vermutet werden, daß in diesem Buch die Zubereitungsart der "Neu-Neumärker" — der Leute im Lebuser Land — beschrieben ist.

Vielleicht kann ein/e Symposiums- Teilnehmer/in die Titel aller in dem Kochbuch enthaltenen Rezepte mitteilen. Und ganz prima wäre es, wenn ich das (polnische) Rezept für die Zubereitung von Karpfen erhalten könnte. Danke schon mal. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach, Berlin
Nastach (at) t-online.de
10. Jan. 2014 um 21.27 Uhr
Woldenberger-Treffen
in Dobiegniew 2014?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 314
[Beitrag gelöscht, da vom Autor zurückgezogen].
[Editor–12.01.2014:    Der eingereichte Beitrag wurde heute um 11.43 Uhr komplett zurückgezogen, womit auch der hier gestern publizierte Teil zur Möglichkeit eines 2. Symposiums zunächst entfällt.

An einem Treffen in Dobiegniew Interessierte werden gebeten, sich bei Herrn Stach unter der Handy-Nr. 0175 98 690 78 zu melden. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
10. Jan. 2014 um 23.10 Uhr
In der Computerei steckt
mal wieder ein Teufelchen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 315
Leider ist an Neujahr mein heimischer Hauptproduktions-Computer mit einem Hardware-Fehler ausgefallen und mußte in die Werkstatt. Danach stellte sich dummerweise heraus, daß zeitweise auch mein Reserve-MAC schwächelt, so daß ich derzeit manches nur auf meinem Zuarbeits-PC erledigen kann.

Bitte erwarten Sie deshalb in der nächsten Zeit nicht die Qualität wie sonst. Da mir jetzt nicht die seit Jahren bewährte Software- Umgebung zur Verfügung steht, wird es zu manchen Fehlern (Sonderzeichen, evtl. inkorrekte Links, etc.) kommen. Der Web-Service selbst ist aber von allem nicht betroffen.

Das Aktualisieren des FORUMs kann zur Zeit nur verzögert erfolgen. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Es wird später alles Falsche korrigiert werden. Meine MAC-Software wird's herausfinden. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Nils
--- (keine Angabe)
11. Jan. 2014 um 19.49 Uhr
I. Weltkrieg
vor 100 Jahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 316
Hallo, bei Recherchearbeiten zum I. Weltkrieg bin ich zufällig auf diese hochinteressante Woldenberg-Site gestossen. Alle Achtung, was hier an Historie in Privatregie zusammengetragen wurde — manches Museum könnte sich davon eine dicke Scheibe abschneiden!

Meine Frage: Sind irgendwo in den vielen Texten kleine Geschichten vom Rande des I. Weltkriegs versteckt. Zwar habe ich mit der auf der Homepage angebotenen Site-search nichts gefunden. Aber vielleicht gibt es doch etwas, wie einfache Leute in Ostbrandenburg mit den schlimmen Kriegsfolgen damals klarkamen. — Danke!
[Editor–12.01.2014:    Herzlichen Dank fürs Loben. Ich habe seit 2003 alle dokumentierten Artikel für die Web-Präsentation aufbereitet. Ich kann mich nicht erinnern, daß irgendwo solche Geschichten im Zusammenhang mit dem I. Weltkrieg vorkommen. Wohl nur im "Rosenberg-Report" wird der I. Weltkrieg überhaupt erwähnt (jüdischer Kaufmann nahm am I. WK teil).

Da das aber in der Tat ein interessantes Thema ist, die Frage an alle: Wer kennt Artikel oder Geschichten, in denen der I. Weltkrieg mit Bezug zu Woldenberg vorkommt. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
14. Jan. 2014 um 00.14 Uhr
Rückblick aufs
Woldenberg-Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 317
Das war eine ganz schwierige Geburt, das freundliche Willkommen des katholischen Alt-Priesters von Dobiegniew, das dieser am 21. Juni 2013 beim ev. Gottesdienst in der alten Woldenberger Kirche aussprach, aufs elektronische Papier zu bringen. Zwar existiert davon eine Tonaufzeichnung, aber es hieß, diese sei unverständlich, da total verhallt...

Erst gut ein halbes Jahr später, am 8. Januar 2014 (war der Hall verhallt und so) erhielt ich dann doch noch diese wichtigen Worte, die der pensionierte Priester Gerard Kropidlowski den deutschen Teilnehmern zum Auftakt des Woldenberg-Symposiums in Dobiegniew mit auf den Weg gab. Die kurze Rede ist inzwischen im PDF-Dokument „
Rede_Alt-Priester.pdf“ verewigt worden.

Übrigens, es gibt eine berichtenswerte Folge des Symposiums: Es zeichnet sich ab, daß die Städte Premnitz (in Brandenburg, mit dem „Woldenberger Platz“) und Dobiegniew eine Städtepartnerschaft beabsichtigen. Aber über den aktuellen Stand dieser völkerverständigenden Bemühung sollten die Protagonisten hier im FORUM schon selbst berichten. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Anne J.
--- (nicht angegeben)
16. Jan. 2014 um 18.33 Uhr
Neumärkische Eßkultur
bewahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 318
Auf den Bauernhöfen wurde nach dem Schlachten immer kräftig gewürztes Wellfleisch gekocht -- auch als Imbiß fürs Personal, der mit Brot oder auch mit Salzkartoffeln verspeist wurde.

Meine verstorbene Großmutter aus Rohrsdorf hat notiert: Man nehme auf 2 Pfund [1 kg] Schweinebauch: 1/2 l kaltes Wasser, 2 TL Kochsalz, 2 mittelgroße Lorbeerblätter, 16 schwarze Pfefferkörner, 6 Gewürzkörner [Piment], 1 Prise Zucker, 1 mittelgroße Zwiebel in Scheiben. Das Fleisch im kalten Wasser mit allen Gewürzen aufsetzen, aufkochen und dann mindestens 2 Stunden auf niedrigem Feuer zugedeckt köcheln, bis das Wellfleisch sehr weich ist.

Allerdings ist mit dem heute in den Läden angebotenem Fleisch von Normschweinen der Geschmack nicht mehr optimal. Man sollte Ausschau nach Schweinebauch von alten Landschweinarten halten, je frischer desto besser.

Name:
E-Mail:
Datum:
Kurt Voss
kvoss.398 (at) gmail.com
17. Jan. 2014 um 17.19 Uhr
Woldenberger Pfarrer
nach 1900
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 319
Hallo in die große Runde, ich habe heute Nachmittag die Liste der Woldenberger Pfarrer und Hilfspfarrer studiert. Dabei ist mir aufgefallen, daß die Angaben nach 1900 noch sehr unvollständig sind. Und nach 1945 -- also aus Dobiegniew -- fehlen überhaupt noch solche Informationen.

Nun gibt es hier im Leserkreis offensichtlich einige, die sich sehr gut im heutigen Woldenberg/Dobiegniew auskennen, so daß es ein leichtes sein sollte, diese Tabelle zu ergänzen, um die Kirchen-Geschichte fortzuschreiben.

Nach 1945 sind zudem im Westen etliche Ausgaben von Heimatzeitungen erschienen. Und sicher haben manche diese gesammelt. Vermutlich sind dort genauere Informationen über die Woldenberger Pfarrer zwischen 1900 und 1945 zu finden. Könnte jemand mal danach forschen und hier berichten?

Gruß Kurt

Name:
E-Mail:
Datum:
Inga
--- (nicht angegeben)
17. Jan. 2014 um 22.04 Uhr
Ev. Gottesdienst
in kath. Kirche
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 320
Wir — einige Nachkommen von Ost-Vertriebenen — haben im Internet seit dem vorigen Frühjahr mit großem Interesse die Entwicklung dieses Woldenberg-Treffens verfolgt. Wir wollen Ähnliches in der früheren Heimat unserer alten Eltern hinkriegen.

Bei Anfragen hat sich nun eine Schwierigkeit ergeben, da es der kath. Pfarrer der Gemeinde in Polen ablehnte, in der dortigen Kirche einen ev. Gottesdienst für die Alt-Kinder der Stadt zu genehmigen, was offensichtlich in Dobiegniew problemlos gelang. Dort sprach sogar beim ev. Gottesdienst ein kath. Priester ein wirklich bewegendes Grußwort.

Leider berichtet Ihr nicht so genau, welche Schritte Ihr unternommen habt, um die Zustimmung für einen solchen ev. Gedenkgottesdienst in einer heute kath. Kirche zu erhalten. Wer muß da in Polen angesprochen und überzeugt werden — der zuständige Bischof oder sogar der Erzbischof in Warschau?

Da ich meine Mail-Adresse nicht im Internet lesen möchte, habe ich das Fach leergelassen. Dennoch hoffe ich, möglichst schon bald hier im Forum eine Antwort zu erhalten. Ganz sicher ist diese Antwort auch für andere wichtig, die jenseits von Oder/Neiße solche völkerverbindenden Treffen organisieren wollen.

Dankeschön im voraus. -- MfG Inga
[Editor–19.01.2014:    Das anonyme Posten ist hier kein Problem. Ja ich weiß, der Symposiums-Bericht ist nicht perfekt und vollständig. Denn ich war nicht dabei und war bei der Abfassung auf Angaben anderer angewiesen. So kann ich als Herausgeber die aufgeworfene Frage leider nicht beantworten.

Sicher werden die eigentlichen Macher des Woldenberg-Symposiums oben auf den "Kommentieren"- Button klicken, um das hier für alle zu beantworten — soll's doch möglichst viele Nachahmer dieses den Weg weisenden Symposiums geben. -- khd] [
mehr]

Name:
E-Mail:
Datum:
Elfi Lederer
elfi.Lederer (at) t-online.de
18. Jan. 2014 um 14.10 Uhr
Woldenberger Pfarrer
nach 1900
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 321
Zu der Anfrage kann ich nicht viel beitragen, nur soviel, dass ich 1940 im April von Superintendent Löffler getauft wurde.

Wie ich gehört habe, wurde er 1945 von den Russen erschossen. Ob er da noch im Amt war, weiß ich nicht.

Elfi Lederer

Name:
E-Mail:
Datum:
Kurt Voss
kvoss.601 (at) gmail.com
18. Jan. 2014 um 16.24 Uhr
I. Weltkrieg
vor 100 Jahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 322
Nochmal Kurt mit 2 Hinweisen:

Auch Woldenberg mußte im I. Weltkrieg seine wohltönenden großen Bronzeglocken und großen zinnernen Orgelpfeifen für den kaiserlichen Waffenbau opfern. Geholfen hat's bekanntlich nicht. [
mehr]

In den Friedeberger Heimatkalendern von 1916 bis 1919 wird viel über den Weltkrieg berichtet. Inwieweit das alles objektiv und korrekt ist, weiß ich nicht. Dort findet man im Kalender 1918 (vor Seite 1) auch die kaiserlichen Durchhalteparolen vom 1. August 1917, dem Beginn des 4. Kriegsjahres. [mehr]
[Editor–20.01.2014:    In den Heimat-Kalendern von 1916 (ab Seite 135) und von 1917 (ab Seite 17 im Sonderteil "Aus großer Zeit") befinden sich recht umfassende Kriegs-Chroniken der ersten Hälfte des Weltkriegs aus deutscher Sicht. Sie enden am 30. Juli 1916. Der Rest des Kriegs wird in den Folgejahren nicht mehr dokumentiert. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Nils
--- (keine Angabe)
19. Jan. 2014 um 17.11 Uhr
Friedeberger
Heimatkalender
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 323
Zunächst bedanke ich mich für die diversen Hinweise.

Weiß jemand, ob diese "
Heimatkalender für den Kreis Friedeberg Neumark" bereits irgendwo komplett digitalisiert im Internet zur Verfügung stehen?

Bei Google-Books bin ich nicht fündig geworden. Aber das bedeutet nicht viel, da Google bei Büchern allzuoft bereits vorhandene Digitalisierungen nicht dem Suchenden anzeigt. Und Uni/Staats-Bibliotheken machen oft auch ihr eigenes Ding, indem sie z. B. Suchmaschinen aussperren...

Name:
E-Mail:
Datum:
Gregor Stach
Nastach (at) t-online.de
21. Jan. 2014 um 9.20 Uhr
Ev. Gottesdienst
in kath. Kirche
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 324
Liebe Inga,

es ist wahr, dass es bei unserem Symposium mit dem Gottesdienst problemlos geklappt hat. Wir haben keine Schritte unternommen, sondern nur demütig in polnischer Sprache gefragt. Der örtliche Pfarrer musste sich natürlich bei seinen Vorgesetzten absichern.

Schreiben Sie mir bitte über Ihr Vorhaben und den Gottesdienst als dessen Bestandteil, und gemeinsam finden wir vielleicht eine Lösung. Eine öffentliche Debatte darüber und Ansprache höherer kirchlicher Instanzen halte ich nicht für unbedingt nötig und zu diesem Zeitpunkt für Ihre Sache förderlich. Einen Rechtsanspruch auf den gewünschten Gottesdienst kann man nämlich aus unserem Symposium nicht ableiten.

Ich freue mich, dass unser Symposium Sie ermutigt hat, in Ihre alte Heimat gemeinsam zu gehen. Ich stehe Ihnen im Ramen meiner Möglichkeiten bei.

Mit freundlichen Grüßen
Gregor Stach

Name:
E-Mail:
Datum:
Emilie
--- (nicht mitgeteilt)
21. Jan. 2014 um 18.44 Uhr
Neumärkische Eßkultur
bewahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 325
Bei "Wellfleisch" fällt mir diese ganz besonders aromatische "Wurstsuppe" ein. Ein festes Rezept dafür gibt's wohl nicht, da das Ergebnis von der Art, der in der Brühe gekochten frischen Wurst (Blut-, Leber-, Mett-Würste, was noch?) abhängig ist. Aber Wellfleisch kam auch in dieser Suppe vor.

Kennt man auch in Polen diese Wurstsuppe beim Haus-Schlachten?

Name:
E-Mail:
Datum:
Heinz Seegert
heinz.seegert (at) t-online.de
22. Jan. 2014 um 14.50 Uhr
Neumärkische Eßkultur
bewahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 326
Hallo Woldenberger,

kennt jemand Sauerwurst als Mittagessen? Meine Eltern schlachteten selbst und neben allerlei guten Sachen wurde natürlich auch Grützwurst mit Blut angefertigt, die wir alle gerne mochten. am liebsten aus dem Kessel. Es blieb nicht aus, daß auch einmal eine Wurst platzte, dann gab es Wurstsuppe.

Eine gewisse Menge dieser Grützwurst wurde dann in einen Dickdarm abgefüllt, geräuchert und mußte dann säuern. Diese "Sauerwurst" wurde dann in daumendicke Scheinben geschnitten, gebraten und zu Pellkartoffeln gegessen -- hm, lecker.

Name:
E-Mail:
Datum:
Willy
--- (nicht angegeben)
25. Jan. 2014 um 17.46 Uhr
Immobilienkauf
in Polen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 327
Mal eine ganz andere Frage:

Gibt es heute für EU-Bürger noch Beschränkungen, in Polen ein Grundstück, ein ganzes Anwesen oder einen aufgelassenen Bauernhof zu kaufen?

Gruß Willy

Name:
E-Mail:
Datum:
Katja Kornitzki
Katja.Kornitzki (at) web.de
26. Jan. 2014 um 10.47 Uhr
Wer kennt
Johanna Beier?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 328
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte nun auch mal schauen, ob ich jemanden finden kann, der meine Schwiegermutter gekannt hat.

Unsere Mama heißt Johanna, geb. Beier — sie ist am 8.2.1934 geboren. Sie wohnte in der Neuen Straße (meine ich) vielleicht erinnert sich ja jemand ??

In ein paar Tagen wird sie 80 — und ich stöbere nun schon seit einiger Zeit hier herum. Es ist wunderbar, wie Ihr euch untereinander so wunderbar austauscht. Schaue regelmäßig hier hinein und finde immer wieder neue interessante (manchmal traurige) Dinge.

Herzlichst gegrüßt aus dem kühlen Norden,
Katja
[Editor–26.01.2014:    Ist denn nun ein Kontakt zur Sylvia Roch zustandegekommen? Ein kurzer Bericht zum kleinen Weihnachtswunder des Wiederfindens interessiert sicher hier auch andere. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
26. Jan. 2014 um 24.00 Uhr
Vor 69 Jahren
begann die Flucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 329
Heute jährt sich zum 69. Mal der Start der Flucht — der Evakuierung der Woldenberger Bevölkerung. Um Mitternacht läuteten im tiefverschneiten Woldenberg die Glocken der Marienkirche am Marktplatz und gaben damit das Signal zum sofortigen Aufbruch gen Westen. Am Bahnhof wartete schon der erste Zug.

Noch am späten Nachmittag dieses 26. Januar 1945 meinte die Nazi-Partei (NSDAP), daß eine Flucht überhaupt nicht in Frage käme. Aber da standen die Panzerspitzen der Roten Armee bereits kurz vor Hochzeit an der Drage — nur wenige Kilometer entfernt.

Mit den folgenden Links soll an die damaligen Ereignisse erinnert werden: Viele begannen bereits zu ahnen, was dieses von Hitler — ihrem umjubelten Führer — per brutalem („totalen“) Krieg mit Völkermorden propagierte „Raumgewinnen im Osten“ wirklich bedeutet — den Verlust der eigenen Heimat.

Bis heute sind immer wieder viele Flüchtlinge unterwegs, weil es auf unserer Erde vielerorts noch immer kriminell agierende „Führer“ gibt, die macht- und ideologiebesessen gegen den Freiheitswillen ihrer Völker handeln. Daran konnte auch die ganze „Globalisierung“ nichts ändern.

Name:
E-Mail:
Datum:
Charlotte
--- (keine Angabe)
27. Jan. 2014 um 00.26 Uhr
I. Weltkrieg
vor 100 Jahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 330
Hallo, sehr schön, daß man in diesem Forum nicht gezwungen wird, seine E-Mail-Adresse anzugeben.

Weiß hier jemand, wo in Woldenberg der Toten des I. Weltkriegs erinnert wurde (es wird wohl auch Opfer aus der Kleinstadt gegeben haben)?

Waren die Namen der Gefallenen auch auf dem
Kriegerdenkmal bei der Kirche eingemeißelt worden?


Name:
E-Mail:
Datum:
Anne
--- (nicht angegeben)
29. Jan. 2014 um 17.47 Uhr
Neumärkische Eßkultur
bewahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 331
Ich habe noch alte Notizen gefunden: Gänseschmalz. Zwar ist das kein Rezept mit allen Anweisungen, aber immerhin sind die Mengen — auch der Gewürze — komplett. Beim Erinnern an alte Gerichte aus der Kindheit kommt es ganz sicher auf deren Würzung an. Also da steht auf dem Zettel [TL = gestr. Teelöffel = 5 ml]:

1 Pfund [500 g] Gänseliesen [auch Gänse-Flomen genannt] ausbraten, 1/2 Pfund [250 g] Schweineschmalz zufügen, 2 grob gewürfelte mittelgroße Zwiebeln, 1 nicht zu kleiner Boskop in Würfeln [keine andere Apfel-Sorte!], 1 TL Kochsalz, 3 geh. TL gerebeltes Majoran, 1 geh. TL getr. Thymian, 1 TL gerebeltes Basilikumkraut, 1 TL Zucker.

Gutes Gelingen beim Nachkochen. Noch dürfte es auf Wochenmärkten solch Gänsefett geben.


Name:
E-Mail:
Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
31. Jan. 2014 um 8.26 Uhr
Beitrag gelöscht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 332
[Beitrag gelöscht, da Irrläufer, der fürs PLS-Forum bestimmt war (LF_255)].


Name:
E-Mail:
Datum:
Karin
coconut73 (at) yahoo.com
1. Feb. 2014 um 14.39 Uhr
Neumärkische Eßkultur
bewahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 333
Auch ich will ein ganz einfaches Rezept beitragen: Kartoffelbrei, zumal dieser (mit Chemie?) behandelte Industrie-Murks von PF**** zwar sattmacht, aber scheußlich schmeckt. Viele wissen gar nicht mehr, wie man Kartoffelbrei selbst herstellt.

Meine Großmutter aus Wutzig schrieb auf (und ich hab's oft so nachgekocht): Man nehme für 4 Portionen gut 2 Pfund [1 kg] geschälte, mehligkochende Kartoffeln, koche sie in Stücke geschnitten in leicht gesalzenem Wasser gar. Gieße das Kochwasser ab und lasse sie auf dem Herd nur leicht abdämpfen. In den Kochtopf einen Stich gute Butter, einen Schuß Vollmilch oder — so man hat — Sahne sowie etwa 1/2 TL Kochsalz und etwas frisch abgeriebene Muskatnuß geben. Alles mit einem soliden Stampfer so zerquetschen, daß keine Stückchen mehr drin sind. Den Brei mit einem Schneebesen gut verschlagen [Ed: was heute mit einem elektrischen Handrührer besonders einfach ist].

Wichtig ist, daß mehligkochende Kartoffeln einer wohlschmeckenden Sorte genommen werden. In der Neumark gab es solche früher reichlich.

Name:
E-Mail:
Datum:
Elfi Lederer
elfi.Lederer (at) t-online.de
1. Feb. 2014 um 15.35 Uhr
Vor 69 Jahren
begann die Flucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 334
Die Flucht vor 69 Jahren: Ich war zwar erst 5 Jahre alt, aber ich kann mich noch genau erinnern, wie meine Mutti mich mitten in der Nacht geweckt hat. Wir sind zur Brauerei gegangen, ich saß auf dem Schlitten. Mein Opa, der in der Brauerei gearbeitet hat, hatte einen Wagen zurecht gemacht für einige Brauereiarbeiter und seine Familie.

Wir sind noch in der Nacht losgefahren und dadurch nicht von den Russen eingeholt worden. Auch wenn man erst 5 Jahre war, vergißt man solche schlimmen Ereignisse nicht. Die Puppe, die ich mitnehmen durfte, habe ich heute noch.

E. Lederer

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Dittberner (Editor)
khdit (at) khd-research.net
2. Feb. 2014 um 22.11 Uhr
Danke fürs Posten!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 335
Also ich bin entzückt über die vielen Postings, die hier im FORUM seit der Weihnachtszeit eingingen. Danke dafür! Das zeigt auch, daß sich der Server-Umzug sehr gelohnt hat, da damit nun mehr — auch neue — Leute erreicht werden.

Besonders erfreut haben mich die präzisen Kochretepte, die mich erreichten. Es ist so ungemein wichtig, daß diese kulturellen Kleinigkeiten überliefert bleiben. Das gehört ganz vorne zur Erinnerungskultur dazu. Da mich leider aber noch immer Computer-Probleme plagen, wird die Aufarbeitung der Rezepte noch etwas dauern. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Heiner Bohnhof
heiner.bohnhof (at) online.de
9. Feb. 2014 um 16.03 Uhr
Camping bei
Dobiegniew?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 336
Guten Tag,
Ich suche einen Campingplatz in der Nähe von Woldenberg. Können Sie mir helfen? Mail oder Tel: 0152 09 881 302.
Vielen Dank

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Bornstädt
telefonisch
15. Feb, 2014 um 10.58 Uhr
Neumärkische Eßkultur
bewahren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 337
Ich will an ein feines einfaches Mittagessen erinnern, weil das wohl schon bei den Jüngeren in Vergessenheit geraten ist: Quark und Leinöl.

Da gibt es schön mehlige Pellkartoffeln mit Quark (angemacht mit Zwiebelwürfeln, Salz, Pfeffer und etwas Kümmel) und ganz frisches Leinöl zum Stippen.

Das beste Leinöl kommt heute aus dem Spreewald in der Mark Brandenburg.

Name:
E-Mail:
Datum:
K. Voss
kvoss.299 (at) gmail.com
21. Feb. 2014 um 17.39 Uhr
Verbrannte Kirchbücher?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 338
Hallo, Woldenbergs Kirchbücher sollen 1945 verbrannt sein. So ganz will mir das nicht einleuchten, denn die Kirche blieb doch damals unversehrt.

Weiß jemand, ob ein Woldenberger nach 1945 dazu etwas in einer der Zeitungen oder Heimatblättern geschrieben hat? Wurden die Kirchbücher etwa im Gemeindehaus (wo war das zuletzt?) aufbewahrt?

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
khdit (at) khd-research.net
25. Feb. 2013 um 13.11 Uhr
Internationales Interesse
an diesem Portal
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 339
Es wird mal Zeit, etwas über den Nutzerkreis des Portals „woldenberg-neumark.eu“ zu berichten. Dazu wurden die Nutzungsdaten der ersten 3 Wochen des laufenden Februar nach Herkunftsländern ausgewertet.

Das Ergebnis dieser Momentaufnahme ist in der folgende Tabelle der Nutzung aus „Top-25 Countries“ festgehalten. Klar, bei der Nutzung (Page-Hits) liegen Deutschland und Polen vorne. Aber hätten Sie gedacht, daß es auch Nutzer in China oder in Saudi-Arabien gibt?
Nutzung durch Top-25-Countries -- 1.–:24. Feb. 2014


Das Ergebnis zeigt noch einmal, daß es von mir goldrichtig entschieden wurde, alles ererbte Woldenberg/Neumark-Material (und was von anderen dazukam) nicht in Buchform zu gießen und stattdessen von vornherein im Weltwissens-Netz (Internet) zu veröffentlichen. Mit Büchern hätten niemals Menschen in über 25 Ländern, die sich für ihre Wurzeln interessieren, erreicht werden können. -- khd.

Name:
E-Mail:
Datum:
Matthias Schmidt
matthias.kin (at) web.de
25. Feb. 2014 um 18.08 Uhr
Wer weiß was von
Paul Triebler und seiner Marie?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 340
Seit einigen Jahren beschäftigt mich die Frage nach dem Schicksal von Verwandten aus Woldenberg. Am 25. Januar 2014, dem Vorabend des Jahrestages der Flucht vor 69 Jahren stieß ich nun auf diese tolle Woldenberg- Präsentation. Seitdem habe ich hier so viel Interessantes und für mich Wissenswertes, aber auch Leidvolles erfahren.

Ich weiß, dass meine folgenden Informationen sehr dürftig sind, aber vielleicht kommt doch jemandem die Geschichte bekannt vor. Mein Großvater Paul Triebler aus Lauter im Erzgebirge war als Wehrmachtssoldat im OfLag Woldenberg stationiert. Nach Erzählung meiner Mutter (die leider inzwischen verstorben ist), war er aber nicht im Barackenlager, sondern in einem Privathaus untergebracht. Dort verliebte er sich in die "Tochter des Hauses" Marie. Die beiden bekamen in der Folge 2 Kinder.

Zu Kriegsende kam mein Großvater auf Spitzbergen in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Nun meine Frage: Kennt jemand diese Geschichte, weiß jemand, was mit Marie und den beiden Kindern geschehen ist? Habe ich noch Verwandte aus dieser Beziehung oder muß ich mich in Würdigung ihres Schicksals verneigen?

Ich wäre dankbar, auch für den kleinsten Hinweis. Liebe Grüße an alle
[Editor–26.02.2014:    Aus den spärlichen Angaben läßt sich zumindest folgendes schließen:
In irgendeinem deutschen Militärarchiv soll es eine Namensliste der OfLag-IIC-Wachsoldaten geben. Hm, und es könnte sein, daß es dort auch noch Personalakten gibt, in denen etwas von den Kindern steht. Vielleicht hilft das weiter. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Dittberner (khd)
khdit (at) khd-research.net
28. Feb. 2014 um 22.10 Uhr
Geschützte FFH-Arten
im Lebuser Land?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 341
Mal was ganz anderes: Beschäftigt man sich aus gewichtigem Grund nun seit gut 2 Monaten intensiv mit dem (neuen) Thema „Artenschutz in der Bauleitplanung“, dann drängt sich die Frage auf: Welche nach EU-Recht streng geschützten Tier- und Pflanzen-Arten kommen eigentlich heute in der Neumark, dem Lebuser Land vor.

In der gesamten Europäischen Union (EU) sind heute durch die sogenannte Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie, [PL-Wikipedia]) viele seltene Arten unter ganz besonderen Schutz gestellt, was viele gar nicht wissen (vor allem Bauherrn nicht). Für den Vogelschutz gibt es eine gesonderte EU-Richtlinie.

Zwar haben wir auf dem Portal eine Liste von seltenen Pflanzen in der Neumark, aber die ist über 100 Jahre alt. Es wäre doch schön, wenn man dieser eine Liste der heute anzutreffenden FFH-Arten zufügen könnte. Im Internet bin ich aber dazu nicht fündig geworden. -- khd.

Name:
E-Mail:
Datum:
Gisela Bernier-Hufschmidt
giselabh (at) gmx.de
1. März 2014 um 13.11 Uhr
Habe noch alte Fotos...
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 342
Mit Interesse habe ich über Woldenberg gelesen.

Ich bin dort 1937 geboren und habe mit meinen Eltern (Bruno und Lucie Grodzki) bis zur Flucht 1945 in der Neuen Straße 37 gelebt. Ich habe auch noch Fotos aus jener Zeit.

Wie kann ich mit Ihnen in Kontakt kommen?

Name:
E-Mail:
Datum:
Horst Rau
rau.sonthofen (at) t-online.de
14. März 2014 um 12.23 Uhr
6.400 Woldenberger Namen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 343
Liebe Mitglieder des Woldenberg-Forums.

Zunächst zu meiner Person: Ich bin 1938 in Trebitsch geboren. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Vergangenheit des Kreises Friedeberg.

Zur Geschichte der Orte gehören auch deren Bewohner. U.a. habe ich auch Namen der einzelnen Orte gesammelt, natürlich auch von Woldenberg, bis jetzt ca. 6.400. Es handelt sich nicht um Ahnenforschung sondern um das Leben in den Orten. Natürlich sind auch Namen aus dem Forum eingeflossen.

Sollte jemand Interesse daran haben, bin ich bereit, diese dem Interessierten direkt zuzusenden.

Mit freundlichen Grüßen und viel Erfolg,
mit freundlichen Grüßen Horst Rau (Trebitsch)
[Editor–15.03.2014:    Lieber Herr Rau! Vor einigen Jahren erhielt ich von einem Leser eine Sammlung von Texten, die Sie offensichtlich einmal zusammenstellten. Leider war diese Text-Sammlung zu Woldenberg in einem für eine Internet-Publikation völlig ungeeignetem digitalen Format, das halt sehr viele nicht lesen können.

Einiges aus dieser Sammlung habe ich manuell in eine im Internet lesbare Form übertragen und auf diesem Portal veröffentlicht. Meine Frage: Gibt es diese Sammlung — vielleicht inzwischen sogar noch erweitert — im universellen PDF-Format (Portable Document Format), das dann alle lesen können? Gerne würde ich die komplette Sammlung auf diesem Portal allen zur Verfügung stellen. -- khd (Jg. 1937)]

Name:
E-Mail:
Datum:
Horst Rau
rau.sonthofen (at) t-online.de
18. März 2014 um 16.07 Uhr
Woldenberg-Sammlung
von Horst Rau
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 344
Sehr geehrter Herr Dittberner,

wenn Sie mir Ihre aktuelle e-Mail-Adresse mitteilen, bin ich gerne bereit, Ihnen die Woldenbergsammlung zuzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Horst Rau
[Editor–19.03.2014:    Sorry, meine kommentierende Anmerkung vom 15.3. sollte Sie auch per E-Mail erreichen. Leider ist der Mail-Versand nicht erfolgt. Inzwischen ist das aber nachgeholt, so daß Sie damit auch meine Adresse erhalten haben. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Ditberner (khd, Editor)
khdit (at) khd-research.net
21. März 2014 um 22.12 Uhr
Woldenberg-Sammlung
von Horst Rau
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 345
Manchmal muß man etwas Geduld haben, bis sich gesuchte Dokumente doch noch anfinden. So war das jetzt auch mit der (hier) viel zitierten „Woldenberg-Sammlung“ von Herrn Rau, die dieser schon 2002 für die Nachwelt zusammmenstellte. Da er sich hier nun neulich mit einem Beitrag meldete, konnte ich nach dem Original der Sammlung fragen.

Das war erfolgreich, denn Horst Rau sandte mir inzwischen diese 140-seitige Text-Sammlung in einem Format zu, das es mir erlaubte, daraus ein universell lesbares PDF-Dokument zu produzieren:

Es war einmal in Woldenberg...“ gibt es nun also erstmals komplett im Internet in PDF (0,8 MByte). Auch wenn schon einige Geschichten daraus bekannt sind, werden Sie sehr viel Interessantes in dieser Sammlung entdecken. Vielleicht ergeben sich daraus hier im FORUM ganz neue Diskussions-Themen.

Der Dank dafür geht an Horst Rau aus Sonthofen, der diese Gesamtpublikation ermöglichte. Diese Texte werden sehr zum Erinnern anregen. Sie sind daher ein guter Lektüre-Ersatz für das zur Leipziger Buchmesse angekündigte, aber leider ausgefallene Symposiums-Buch (soll nun wohl zu Weihnachten erscheinen). -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
Robert Piotrowski
landsberski (at) o2.pl
24. März 2014 um 10.28 Uhr
Erinnerung an den
Woldenberger Verkehrsverein
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 346
  Verkehrsverein-Plakette aus Woldenberg
Vielleicht haben Sie Sammlerinteresse?

M.Gruss aus Landsberg

Robert Piotrowski
[Editor–25.03.2014:    Danke für die Fotos! Hm, ist das nun eine Erinnerungs- Plakette des Woldenberger Verkehrsvereins aus Pappe? Oder ist es eine bedruckte Kachel, vielleicht sogar ein Bierfilz? Vielleicht gibt es ja noch eine Aufklärung.

Das Objekt muß in den 1930er-Jahren entstanden sein, denn das neue Woldenberger Strandbad wurde erst ab 1931 nach dem Vorbild des Strandbades in Berlinchen gebaut. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
I. Richter
richter-wiegandt (at) web.de
27. März 2014 um 22.13 Uhr
Taufbecken in
Woldenberger Kirche
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 347
Aus welcher Zeit stammt das Taufbecken in der Kirche von Woldenberg?


Name:
E-Mail:
Datum:
Helmut Guttowski (IGG)
Hguttowski (at) aol.com
1. April 2014 um 12.23 Uhr
Einladung zu einer
Genealogie-Veranstaltung in Berlin
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 348
Liebe Freunde der Genealogie,

bitte lassen Sie mich Ihnen heute eine Einladung zu einer Veranstaltung unserer weniger bekannten Interessengemeinschaft Genealogie Berlin zusenden. Wir treffen uns zumeist am 1. Mittwoch eines jeden Monats und bereden genealogische Fragen oder Themen, die im weitesten Sinne dazu einen Bezug haben. Unsere Gruppe existiert schon ein paar Jahre und ist vor allem Berliner Familienforschern bekannt. Unter meinem Namen finden Sie den Link zu den Internetseiten der IGG Berlin. Wir treffen uns im Gemeindehaus der Herz-Jesu-Gemeinde in Mitte am U-Bahnhof Senefelder Platz. Wenn Sie Interesse hätten würde ich mich sehr freuen.

Heute möchte ich Euch auf unser nächstes Treffen am kommenden Mittwoch hinweisen. Das Thema klingt sicher etwas fremd, aber die Formulierung wurde aus der Klimaforschung in die Genealogie übertragen und meint, welche große Bedeutung die "Nebeninformationen" z. B. in den Taufeinträgen haben.

Es bereitet auch das Thema des nächsten Monats vor, wo wir uns mit Kirchenrechnungen beschäftigen wollen. Die Behandlung solcher Themen stellt eine Anregung für die Erweiterung des Blickfeldes in der Familienforschung dar. Darüber hinaus gibt es für einige Kirchenkreise in den östlichen Gebieten nur noch solche Bücher. Die aber eben auch Angaben zu Heiraten, Hochzeiten und anderes enthalten:

Mittwoch, 2. April 2014 um 19.00 Uhr

Proxydaten in der Genealogie, Beispiele für eine indizienbasierte Beweisführung. Gesprächsrunde und Vortrag von Herrn Dr. Andreas Stützer, Aachen.

Viele Grüße sendet
--
Helmut Guttowski
Interessengemeinschaft Genealogie Berlin
http://iggberlin.org/
https://www.facebook.com/iggberlin

Name:
E-Mail:
Datum:
I. Richter
richter-wiegandt (at) web.de
2. April 2014 um 23.36 Uhr
Taufbecken in
Woldenberger Kirche
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 349
Kürzlich fragte ich aus welcher Zeit das Taufbecken in der Kirche von Woldenberg stammt. Mein Vater ist 1931 in Woldenberg geboren und in der Kirche von Woldenberg getauft worden.

Im letzten Jahr besuchte mein Vater mit Familie Woldenberg und auch die Kirche. Das dort stehende Taufbecken sieht relativ alt aus, und es stellte sich die Frage, ob daß das Taufbecken ist, was schon 1931 in der Kirche stand.

Mein Vater und seine Familie haben 1932 Woldenberg verlassen, und er hat immer erzählt, daß er in der Kirche von Woldenberg getauft wurde. Es wäre schön, eine Antwort darauf zu bekommen, ob das heutige Taufbecken schon damals dort stand.

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Bornstädt
--- (ohne)
6. April 2014 um 16.08 + 21.25 Uhr
Älteste Woldenbergerin
wird 100
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 350
Rote Blume
Käthe Brederlow, geb. Splettstößer
geboren am 9. Mai 1914
in Woldenberg/Nm.
wird 100 Jahre.


Sie ist die Tochter des Woldenberger Ober-Postmeisters Wilhelm Splettstößer und wohnte bis zum 27. Januar 1945 in Woldenberg in der Eisenbahn-Straße 5. Heute lebt sie in einer Senioren-Residenz weitgehend noch selbständig in Hamburg. Sie ist wohl damit die älteste Woldenbergerin.

Herzliche Glückwünsche zu diesem ganz besonderem Ehrentag und weiterhin viel Gesundheit von der Woldenberger-Internet-Gemeinde.

Name:
E-Mail:
Datum:
Gerda
--- (hat keine)
8. April 2014 um 18.03 Uhr
Warum gibt’s
keine Äpfel aus Polen?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 351
Hallo, habe gerade im Radio gehört, dass heute Polen in Europa die Nr. 1 beim Produzieren von Äpfeln ist. Dennoch gelangen keine der wohlschmeckenden alten Apfel-Sorten über die Oder/Neiße zu uns in die Supermärkte.

Warum ist das so? Verhindern das unterbelichtete deutsche Einkäufer der Laden- und Discounter-Ketten? Oder ist man in Polen so blöd, die Äpfel in die EU zu exportieren (wie wohl schon bei den Blau- und Preisel-Beeren)?

In jedem Fall sollte das schleunigst geändert werden — schon wegen der Arbeitsplätze bei unseren Nachbarn. Auch ökologisch gesehen ist es Schwachsinn, diesen „grünen Plunder“ aus Übersee in Massen (per Flieger?) zu importieren, wenn viel bessere Qualität in Europa vorhanden ist.

P.S.: Übrigens, bei den Kartoffeln scheint es ähnlich zu laufen.

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Ditberner (khd, Editor)
khdit (at) khd-research.net
11. April 2014 um 20.12 Uhr
In Memoriam
Margarete Dittberner
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 352
Danke Tante Grete !

Heute, am 11. April 2014
wärst Du 115 Jahre.
alt geworden.
          Tante Grete


Du — Margarete Dittberner — warst es, die nach der Blockade West-Berlins so unermüdlich Fotos und Erinnerungen an Deine Geburts- und Heimatstadt Woldenberg zusammengetragen hast. Das war mit viel Rennerei und Mühe verbunden. Aber Du wolltest, daß die kleine Stadt am Großen See mit seiner einmaligen Backsteinkirche und seiner wunderschönen Umgebung nie in Vergessenheit gerät. Du wünschtest Dir damals, daß ich mal aus all dem ein informatives Buch anfertige.

Nun ist es sehr viel mehr geworden — viele virtuelle Bücher (Web-Seiten). Leider bist Du schon 1989 gestorben und hast damit nicht mehr das Internet kennengelernt. Die von Dir ererbten Woldenberg-Erinnerungen konnten damit noch einem viel größeren Leserkreis — noch dazu in aller Welt — zugänglich gemacht werden. Im Jahr 2003 startete ich das „
Woldenberg/Neumark“-Portal [Site-map].

Heute wurde ich dafür vom Bund der Vertriebenen (BdV) mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Ein großer Anteil an dieser Ehrung gehört ganz allein Dir, Tante Grete. Denn ohne Deine gute Vorarbeit und Dein Erzählen vom alten Woldenberg wäre es nie zu diesem wegweisenden und völkerverständigenden Internet-Projekt gekommen. Danke!

[Meine Danksagung]   [MAZ-Bericht]
[Editor–12.04.2014:    Noch eine Erläuterung: Margarete Dittberner (geb. 1899) ist die älteste Tochter von Marie, geb. Bayer (1875–1964) und Gustav Ditberner (1868–1935), der zuletzt Konrektor der Woldenberger Schule war. Meine Großmutter Marie Dittberner wurde auf Bayershof bei Woldenberg geboren, mein Großvater Gustav Dittberner ist in Bärwalde/Nm. geboren und kam als Junglehrer nach Woldenberg.

Mein Bezug zu Woldenberg wurzelt also vor allem in den Vorfahren auf
Bayershof (weshalb es dazu auf diesem Portal auch eine extra Seite gibt). -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Anne
--- (habe keine)
13. April 2014 um 17.44 Uhr
Lokales Suchen
intensiv nutzen!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 353
Hallo, ich liebe diese lokale Suchfunktion vom PDF-Leseprogramm (Adobe Reader). Damit läßt sich gerade bei sehr umfangreichen PDF-Dokumenten oft Erstaunliches zu Tage fördern, ohne alles ganz genau gelesen zu haben. Habe mich heute den ganzen Nachmittag diesen neuen Woldenberg-Texten "Es war einmal in Woldenberg" gewidmet und viel Interessantes gefunden.

Als ich mit dem Stichwort "stach" suchte, fand ich auf Seite 108 eine "Gerda Stach", die Ostern 1939 aus der Woldenberger Schule kam. Ist das etwa eine Tante vom Gregor Stach, der uns hier im vorigen Jahr mit Postings über das Woldenberg-Symposium informierte? Wenn sie noch lebt, müßte sie heute um die 90 Jahre alt sein.

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Admin)
khdit (at) khd-research.net
3. Mai 2014 um 1.10 Uhr
Posting nur
per E-Mail möglich
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 354
Leider beginnt der Mai gleich mit einem kleinen Ärgernis. Nachdem der Host-Provider am späten 1. Mai ein Upgrade der Server-Software durchführte, funktioniert nun das Posten ins FORUM über das bekannte Web-Formular nicht mehr einwandfrei.

Es wird einige Zeit dauern, bis ich den eigentlichen Fehler herausgefunden habe und die sich daraus ergebenden Korrekturen erledigt haben werde.

Dennoch ist das Posten von Beiträgen direkt per E-Mail weiterhin möglich und wünschenswert. Senden Sie also Ihre Beiträge bitte an:

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Dittberner (khd)
khdit (at) khd-research.net
6. Mai 2014 um 00.14 Uhr
Info für Fabian Stoye,
ein Schaede-Nachfahre
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 355
Anfang des Jahres meldete sich bei mir ein Nachfahre der Woldenberger Tischler-Familie Schaede. Ein Fabian Stoye teilte mir per E-Mail am 4.1.2014 u.a. mit:

„Ich bin gestern Abend zufällig auf Ihre Seiten gestoßen und habe mich zunächst ahnungslos über die gut recherchierten Details über den Geburtsort meines Großvaters [Kurt Schaede] gefreut. Als ich dann den Namen meines Großvaters gelesen habe und dazu noch, dass Ihre Großeltern in dem Haus eine Wohnung gemietet hatten, war ich sprachlos und ganz ergriffen.“
Die Familie Schaede wohnte in der Friedeberger Straße 10 — ein Haus, das
heute noch in Dobiegniew existiert. Natürlich habe ich sofort am 4.1.2014 noch geantwortet. Ich schrieb:

„Lieber Herr Stoye!
über Ihre Mitteilung habe ich mich sehr gefreut. Tja, das Internet weiß heute schon sehr viel, wenn man geschickt danach sucht. Das Woldenberg-Portal existiert nun seit 2003 im Weltnetz. Und immer wieder sind solche kleinen Wunder des "Zusammentreffens" zu beobachten.

Gerade jetzt an Weihnachten haben sich via des zum Portal gehörenden Woldenberg- FORUMs 2 Schulfreundinnen, die seit den 1930er-Jahren nichts mehr von einander hörten, im hohen Alter wiedergefunden.

Meine Großeltern Marie + Gustav Dittberner haben wohl die große Wohnung im 1. Stock des Schaede-Hauses unmittelbar nach ihrer Heirat (1897) gemietet. Opa war zuletzt Konrektor der Woldenberger Schule (+1935). Oma Marie stammte von Bayershof bei Woldenberg. Sie haben in der Wohnung 6 Kinder großgezogen, darunter mein Vater Heinz Dittberner (*1909).

Ich selbst (Jg. 1937) habe dort mit meinem Bruder seit dem Frühjahr 1943 bei der Oma Marie und ihrer Tochter Margarete (Grete) gelebt -- von Berlin evakuiert wg. des massiven Bombenkriegs in der Hauptstadt. Ende Januar 1945 sind wir alle vor den Russen mit der Eisenbahn nach Berlin geflüchtet. Dazu gibt es auf dem Portal einen umfassenden Fluchtbericht von mir.

Ich bin natürlich immer an Berichten übers alte Woldenberg interessiert, um die Infos auf dem Portal vollständiger zu machen. Also falls Ihr Opa etwas an Erinnerungen aufgeschrieben hat, dann ist das sehr willkommen.

Gibt es noch alte Fotos vom Schaede-Haus oder der Tischler-Werkstatt im Hof?

Herzliche Grüße aus Berlin
--
Karl-Heinz Dittberner“
Leider erhielt ich bislang darauf keine Antwort. Auch kam die E-Mail nicht als unzustellbar zurück. Sicher ist sie in irgendeinem SPAM-Fach gelandet und dann gelöscht worden. Deshalb versuche ich es jetzt hier im FORUM noch einmal. Vielleicht kommt so irgendwann der Kontakt doch noch zustande.

Name:
E-Mail:
Datum:
Otto Redlich
Otto.Redlich (at) gmx.de
10. Mai 2014 um 18.00 Uhr (Nachtrag)
Rückblick aufs
Woldenberg-Symposium
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 356
Das ist ein Nachtrag vom 6.9.2013:

  Woldenberger Kirche 1970
^   Woldenberger Kirche im Okt. 1970 mit Gänsen auf der Wiese.  (Foto: 1970 – redlich)
Hallo, wochenlange Abwesenheit von meinem Wohnsitz verhinderte, dass ich mich zum Symposium äußern konnte.

Ich habe aber die Berichte über das Symposium auf ihrer Webseite lesen können. Sie haben ja alle Geschehnisse des Symposiums bestens aufgearbeitet und dokumentiert. Auch der Bericht des Herrn Dr. Brauer gibt allumfassend den Inhalt des Symposiums wieder.

Es ist schon ein Ereignis, die Heimat, seinen Geburtsort, als freundlich empfangener Gast wiederzusehen. Dies war 1970 als ich das erste Mal in Dobiegniew war, nicht gegeben. Da stand ich allein auf einer großen Wiese vor der Kirche. Empfangen wurde ich von einer Schar Gänse, die dort weideten.

Anlässlich des Symposiums wollte ich auf einen Fehler in dem Buch „Die Große Katastrophe“ von Norman Davies verweisen. Auf der Seite 448, dritte Zeile von unten, des Buches wird der Standort des Oflag's in Woldenburg und nicht Woldenberg angegeben. Auch in dem Buch „Deutsche Geschichte im Osten Europas“ wird für Pommern auf Seite 367 in der Landkarte Woldenberg mit Woldenburg verwechselt.

Nun weiß ich aber, dass unsere Verwandten, Homuth, am Hohen Tor ihren Gemüseladen hatten und unser Pferd den Namen Hans hatte. (...) [
Fortsetzung]
[Editor–10.05.2014:    Bereits am 6. Sep. 2013 erhielt ich von Herrn Redlich per E-Mail-Anhang einen längeren Brief vom 30.8.2013 mit Nachträgen zum Sympsium 2013 und einigen eingebetteten Fotos. Leider war dieses Dokument in einem Format (.odt), das ich auch auf meinem Hilfs-PC nicht lesen konnte (öffnen konnte).

Erst als ich mir jetzt die PC-Software "OpenOffice 4.0.1" besorgte, konnte ich damit den Brief ins universelle PDF konvertieren und dann auf den Inhalt zugreifen. Die Anmerkungen von Herrn Redlich werde ich nun über einige Postings verteilt hier mitteilen. Die Fotos werden demnächst im Symposiums-Bereich hinzugefügt werden. Sorry für die 8-monatige Verzögerung. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Gudrun Würdemann
Gudrun.Wuerdemann (at) ebs.edu
12. Mai 2014 um 8.49 Uhr
Flucht aus Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 357
Sehr geehrter Herr Dittberner,

mit großem Interesse verfolge ich von Zeit zu Zeit Ihr Woldenberg-Forum und drucke immer wieder Passagen für meine mittlerweile 90 Jahre alte Mutter (Ingeborg Kerskes) aus, die 10 Jahre jünger, mit Sicherheit 2013 zum Treffen nach Woldenberg gekommen wäre.

In ihrem Erinnerungsfundus entdeckte ich den angehängten Fluchtbericht meiner Tante Brunhild (geb. 1936), den sie 1978 für ihren Bruder, meinen 1989 verstorbenen Vater, Helmut Lindenblatt [Ed: Historiker und Autor des Buches "
Pommern 1945"] verfasst hat.

Vielleicht ist er für Sie veröffentlichungswürdig. Meine Tante hat sich einverstanden erklärt.

Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Würdemann

ANHANG:
Wie Brunhild [Lindenblatt, Jg.1936] die Flucht aus Woldenberg erlebte. (1 MByte PDF)
[Editor–12.05.2014:    Liebe Frau Würdemann! Vielen Dank für diese ganz besondere Flucht-Erinnerung. Sie ergänzt sehr gut die bereits auf dem Portal dokumentierten Berichte.

So war bislang unbekannt, daß Flüchtlinge im Mai 1945 auch per Eisenbahn in die Neumark zurückkehrten, was weitere Fragen aufwirft. Das muß ja organisiert worden sein — aber warum und von wem, wo doch schon zu diesem Zeitpunkt feststand, daß alle Deutschen die Neumark verlassen müssen. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Otto Redlich
Otto.Redlich (at) gmx.de
18. Mai 2014 um 9.10 Uhr (Nachtrag)
Flucht aus Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 358
Das ist ein Nachtrag vom 6.9.2013 (Fortsetzung):

Nach Überlieferung meiner Mutter sind wir, meine Mutter und Großmutter (Anna Redlich, geb. Homuth) mit uns vier Kindern, mit dem letzten Zug aus Woldenberg abgefahren. Dieser Zug fuhr am 28.01.1945 mittags in Woldenberg ab. Diese Zeit wird auch von der Frau Brandes in ihrem Tagebuch benannt.

Wir fuhren in einem gedeckten Güterwagen mit Schiebetüren. Dieser Zug fuhr wahrscheinlich über Stettin. Wir erlebten einen schweren Bombenangriff, der seitlich neben unserer größeren Gleisanlage auf ein bebautes Gebiet erfolgte. Vermutlich standen wir in Berlin auf einem Verschiebebahnhof. Es war Nacht. Im Widerschein der Detonationen konnte man die Flugzeuge am Himmel sehen. Die Erdstöße waren so heftig, dass die Waggons auf den Schienen schepperten. Es gab ein heilloses Durcheinander, viele schrien aus Angst.

Nach mehreren Tagen kamen wir südlich von Berlin in Luckenwalde auf dem Güterbahnhof an, wo wir ausstiegen. Am Bahnhof standen Hilfsorganisationen bereit, die uns empfingen und in ein Quartier einwiesen.

Es waren sicher einige Familien aus Woldenberg nach Luckenwalde gekommen. Meine Mutter pflegte unter anderem Kontakt zu einer Frau Unruh.

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Admin)
khdit (at) khd-research.net
16. Juli 2014 um 18.03 Uhr
Posting via Web-Formular
funktioniert wieder
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 359
Logo Woldenberg-Forum Ja, es hat nun wirklich lange gedauert, bis mir die Reparatur der Posting-Software gelang. Diesmal war es besonders subtil, die Inkompatibilitäten im Script-Code aufzuspüren, zumal wenn die Augen nicht mehr so ganz mitmachen.

Aber seit heute funktioniert alles wieder einwandfrei — auch das zusätzlich mögliche Einreichen einer Datei (z.B. ein Foto). Bitte nutzen Sie nun wieder das
Posting via Web-Formular.

Bleibt zu hoffen, daß damit wieder mehr Mitteilungen oder Anfragen im FORUM eingehen. -- khd.

Name:
E-Mail:
Datum:
Eric Elias
elias2000 (at) totalise.co.uk
6. Aug. 2014 um 21.24 Uhr
Familiengeschichte
der Cecilie Bergen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 360
What social history listings are you able to publish from the past?

I have been looking through your excellent site which you have built up with a great team.

My new interest in Woldenberg starts with the knowledge that an ancestor Cecilie Bergen was born there in 1827. You published an 1841 Woldenberger
Gewerbesteuerliste so from this I have discovered the profession of her father but not his name. I would like to dig deeper into the past.

I have also now put myself in touch with Dr Randy Rose whose Rosenberg family came from Woldenberg. Wolf Rosenberg from Neuwedell/Drawno married Cecilie Bergen. Hermine Rosenberg from Drawno married my greatgrandfather Meyer Fabian from Kallies.

Korrespondenz bitte auf Deutsch, denn es ist kein Problem, alles zu verstehen. Meine Eltern/ Grosseltern sind 1938/1939 nach England ausgewandert.
[Editor–07.08.2014:    Hello Eric in UK, thanks for your input. Die Aufklärung der Familiengeschichte der Cecilie Bergen aus Woldenberg könnte sich schwierig gestalten. Denn wir wissen, dass die Kirchenbücher von Woldenberg 1945 verschollen sind. [more]

Zu den Rosenberg (from Neuwedell) noch ein Hinweis, den Sie vielleicht übersehen haben: Im Neuwedell-Adressbuch von 1924 sind auf Seite 46 Jenny Rosenberg & Rudolf Rosenberg (Konfektionsgeschäft) mit der Anschrift Neuwedell, Neue Strasse 19 verzeichnet. Vielleicht sind das Verwandte von Wolf und Hermine Rosenberg. Zu vermuten ist zudem, dass diese Rosenberg mit den Woldenberger Rosenberg verwandt sind. Dr. Randolph Rose in Tasmanien wird das sicher genauer wissen.

Ein altes Adressbuch der Stadt Kallies im früheren Landkreis Dramburg liegt mir nicht vor. Es wäre aber möglich, dass andere ein solches Verzeichnis ins Internet gestellt haben. Ich habe bislang alle (mir) bekannten historischen Listen mit einem Bezug zur Stadt Woldenberg publiziert. Good luck! -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Eric Elias
elias2000 (at) totalise.co.uk
11. Aug. 2014 um 20.39 Uhr
The Salinger Family
from Woldenberg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] GB 361
Thank you very much for progressing my discussion regarding the Berger family and the Rosenberg family from Woldenberg.

One day I must come along and view the area that was home to my ancestors. I am digging deeper and deeper into the Internet...

Solomon Sal Salinger was born 1750 in Woldenberg. He gave birth to David Salinger in 1787 in Kallies who married Helene Salinger (Joseph) from Kallies. One of their daughters (Johanna) married Samuel Fabian from Kallies who gave birth to my greatgrandfather Meyer Fabian in 1872 also in Kallies.

I shall stay in touch with your informative site in the hope of more revelations regarding the early small Jewish communities of Pommerania.

Mit Besten Dank und Gruss
Eric Elias

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Franzen
franzenw (at) web.de
23. Aug. 2014 um 13.28 Uhr
Woldenberg-Plan
mit allen Namen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 362
Meine Mutter, Erika Franzen geb. Kaufmann, wurde 1929 in Woldenberg geboren. Sie lebt noch. Deshalb habe ich in den letzten Jahren auch eine Beziehung zu ihrer Heimat entwickelt.

Im Nachlass meines Großvaters, Johannes Kaufmann, habe ich einen handgezeichneten Plan der Innenstadt gefunden. Mit allen Namen der damaligen Bewohner. Diesen Plan habe ich digitalisiert und möchte ihn Interessierten oder dem Forum allgemein zur Verfügung stellen. Einige Fotos existieren auch noch.

Über eine Nachricht freue ich mich.
Wolfgang Franzen
[Editor–24.08.2014:    Natürlich ist ein solcher Woldenberg-Plan mit Namen hier willkommen. Es gibt zwar schon einen, aber vielleicht ergänzt er diesen. Bitte senden Sie den Plan an mich (khd (at) khd-blog.net).

Bei den alten Fotos kommt es darauf an, ob diese noch nicht in Woldenberg-Galerien vorkommen. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Gerd Kollmorgen
kollmorgen-koenigslutter (at) t--online.de
30. Aug. 2014 um 11.08 Uhr
Kommentar zur Mail
von Otto Redlich
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 363
Auf Grund der Mail von Otto Redlich habe ich mit meiner Cousine, geb. Homuth telefoniert. Meine Tante Ella hatte ein Blumen- und Gemüse-Geschäft in der Wutziger Strasse. Das Gemüse bezog sie von Carl Redlich.

Als Woldenberg [1945] geräumt wurde hat mein Onkel Hans Homuth mit Carl Redlich zunächst beschlossen, mit Pferd und Wagen zu flüchten. Nachdem sie festgestellt hatten, dass die Strassen total verstopft sind, wurde dann beschlossen, mit dem letzten Zug zu flüchten. Der Zug endete, wie in der Mail von Herrn Redlich erwähnt, in Luckenwalde.

Onkel Hans mit Familie habe ich, nachdem ich mit dem Treck im Juni 1945 aus Woldenberg kam, in Eberswalde gefunden und bin mit ihnen bis Plau, in Mecklenburg, zusammen gewesen.

Meine Grossmutter war eine geborene Homuth. Sie hatte 3 Brüder: Carl, Artur und den erwähnte Hans. Eine Schwester (weitere Schwester) gab es nicht. Carl Homuth ist etwa 1936/37 gestorben. Die Familie wohnte bis zur Flucht in der Kirchstrasse. Artur lebte in Berlin. Ich bin gern dazu bereit einen Kontakt zwischen meiner Cousine und Herrn Redlich herzustellen.

Gerd Kollmorgen

Name:
E-Mail:
Datum:
Otto Redlich
otto.redlich (at) gmx.de
24. Sep. 2014 um 19.45 Uhr
Kommentar zur Mail
von Otto Redlich
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 364
Hallo Herr Kollmorgen,

alles was Sie zu den zeitlichen Ereignissen und über meinen Onkel Karl (Carl) geschrieben haben, deckt sich mit meinen Kenntnissen. Meine Gro§mutter Anna (geb. Homuth) war wohl mit einer Familie Homuth verwandt.

Meine Oma als treibende Kraft sagte damals im Mai 1945: "Wir müssen nach Hause und Kartoffeln legen." So zogen wir (meine Oma, meine Mutter mit uns vier Kindern) und eine Familie Homuth in Richtung Woldenberg zur Oderbrücke bei Küstrin. Weil meine Mutter erkrankte, kamen [wir nur] bis Eberswalde.

In Eberswalde fanden wir auf dem Gelände einer Tischlerei Quartier. Das Wohnhaus war in einem desolaten Zustand, ohne Scheiben in den Fenstern und auch sonst nicht wohnlich. Zu der Zeit wurden viele Särge benötigt und weil diese in den Tagen der wärmste Ort waren, schliefen wir Kinder unter einer offenen Überdachung in den Särgen.

Der Herr Homuth, der zu unserer Gruppe gehörte, war im Gegensatz zu meiner 71-jährigen Oma ein kräftiger Mann. Wir benutzten auf unserem Weg einen zweiräderigen Karren, der von allen mehr oder weniger gezogen und geschoben wurde. Da die Oderbrücke bei Küstrin nicht mehr passiert werden durfte, gingen wir Redlichs zurück nach Luckenwalde, weil sich dort noch Sachen von uns befanden. Ich glaube, mein Gro§mutter Anna war eine Generation vor Hans Homuth.

Mit freundlichen Grüssen
Otto Redlich

Name:
E-Mail:
Datum:
Ulrich M. Schönknecht
uli (at) schoenknecht.de
12. Okt. 2014 um 2.07 Uhr
Familie Werk gesucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 365
Hallo und Gratulation zu dieser gelungenen Seite!

Ich suche aus Woldenberg die Familie Werk,

beginnend mit dem Tuchmacher Gottlieb Werk, ca 1730.

Schumacher Christian Friedrich Werk, 1764 – 1836,
    verh. mit Johanna Justine Quade, 1771 – 1838.

Karl Friedrich Rudolph Werk I, 1799 – 1848,
    verh. mit Friederike Wilhelmine Schwarz, 1802 – 1848.

Förster Karl Friedrich Rudoph Werk II, 1835 – 1923,
    verh. mit Maria Magdalena Rohloff, 1838 – 1886.

Alle weiteren Daten, Familienangehörige etc. sind mir sehr willkommen und ich danke schon jetzt!

Uli Schönknecht

Name:
E-Mail:
Datum:
Bernd Wrede
hbwrede (at) me.com
13. Okt. 2014 um 18.03 Uhr
Soldaten-Friedhof
des I. Weltkriegs?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 366
Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zusammenhang mit Nachforschungen zu meinem Großvater

Wilhelm Broistedt, Oberleutnant, Inf. Reg. 208,

gefallen am 23. Juli 1915 bei Travniki, das liegt zwischen Chelm und Lublin, bin ich auf den Ortsnamen Woldenberg (Dobiegniew) gestoßen.

Kann es sein, dass sich dort ein Soldaten-Friedhof befindet/befunden hat, der im Laufe des 1. Weltkriegs angelegt/benutzt wurde? Gibt es Belegungslisten?

Es könnte sein, dass mein Großvater dort erneut beigesetzt wurde, nachdem er zunächst in der Nähe seines Todesortes beerdigt wurde.

Mit freundlichem Gruß und Dank für Ihre Hilfe
Ihr
Bernd Wrede
[Editor–14.10.2014:    Von einem Soldaten-Friedhof des I. Weltkriegs in oder bei Woldenberg/Neumark ist mir nichts bekannt. Vielleicht wissen andere mehr. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Nina
--- (nicht mitgeteilt)
15. Okt. 2014 um 13.45 Uhr
Familie Güse oder
Guse gesucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 367
Hallo, ich suche Informationen zur Familie von Dieter Richard Walter Güse [Guse?] (oder Dieter Richard Heinz Güse -- der richtige Name ist mir nicht genau bekannt), geb. 1942 in Woldenberg/Neumark (inzwischen bereits verstorben). Seine Familie wird wahrscheinlich irgendwann (während/zu Beginn des Krieges?) nach Berlin gezogen sein.

Ich suche möglicherweise noch lebende Eltern oder Geschwister, gerne aber auch andere Verwandte oder auch Bekannte. Freue mich über jeden Hinweis! Nachricht am besten hier im Forum.

Ich möchte mich für die Mühe bereits im Voraus bedanken.
[Editor–17.10.2014:    Der Familienname muß sehr wahrscheinlich GUSE lauten — nicht „Güse“. In Woldenberg lebten um 1925 lt. Adressbuch immerhin 3 Familien mit dem Namen Guse, aber keine mit dem Namen „Güse“. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Christina Schultz
--- (nicht mitgeteilt)
31. Okt. 2014 um 19.36 Uhr
Familie Lipkow gesucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 368
Hallo an alle,

ich suche Informationen zu meinem Großonkel Walter Lipkow, der 1895 in Nantikow, Krs. Arnswalde als Sohn von Theodor Lipkow und wohl Clementine, geb. ? geboren wurde. Er muss auch Geschwister gehabt haben, über die ich leider auch nichts weiß.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen? Oder hat einen Tipp für mich, wo ich suchen könnte? Bin für jeden Tipp dankbar.

Viele Grüße
Ch. Schultz

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Dittberner (Editor)
khdit (at) khd-research.net
9. Nov. 2014 um 18.53 Uhr
Symposium-Buch
ist erschienen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 369
Wie ich heute erfuhr: Das lange angekündigte Buch zum Woldenberg-Symposium 2013 ist jetzt im Herbst erschienen:

GREGOR STACH + NADJA MESSERSCHMIDT (Herausgeber, 2014):
Drei Tage in Woldenberg.
Berlin: Verlag C & N (178 Seiten).
ISBN: 978-3-939953-24-1, Preis: 15,00 Euro. [DNB-Infos]

Das Buch ist eine ergänzte Dokumentation des Symposiums „Woldenbergs Kinder werden 80“ vom Juni 2013. Es sollte über jede Buchhandlung per Bestellung erhältlich sein, auch wenn die Großen wie Amazon, Hugendubel, Thalia es derzeit in ihren Katalogen noch nicht gelistet haben. -- khd
[Editor–11.11.2014:    Das Buch kann auch direkt beim Verlag bestellt werden: Verlag Chirita & Norz GbR, Hohenstaufenstr. 8, 10781 Berlin. Es kommt dann per Post ins Haus. Der Preis erhöht sich ums Porto. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Elke Krömeke
elke (at) Kroemeke.com
13. Nov. 2014 um 20.59 Uhr
Wo war
Sommerfelds Mühle?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 370
Mein Vorfahre Christoph Heinrich Glöde ist am 20.03.1834 in Wolgast oder Wolgest auf Sommerfelds Mühle gestorben, beurkundet beim Standesamt Woldenberg Reg.-Nr.1834/5.

Wo ist Sommerfelds Mühle? Ich bin dankbar für jeden Hinweis.
[Editor–27.11.2014:    Hm, ganz am Anfang dieses FORUMs postete im Oktober 2007 ein Herr Sommerfeld einen Beitrag. Vielleicht ist bei ihm etwas darüber zu erfahren. Der Ort (Dorf) heißt Wolgast und liegt etwas östlich von Woldenberg. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Nina
(bekannt)
14. Nov. 2014 um 12.28 Uhr
Familie Güse oder
Guse gesucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 371
Suche nach der Geburtsurkunde meines leiblichen Vaters

Vor ein paar Wochen habe ich einen
Eintrag im Gästebuch Ihrer Internetseite http://www.woldenberg-neumark.eu/ (sehr gelungene Seite, übrigens!) hinterlassen (Dieter Richard Walter Güse).

Zwischenzeitlich habe ich das "Bürgeramt" in Strzelce Krajelskie [fr. Friedeberg] angeschrieben mit der Bitte um Zusendung der Geburtsurkunde. Leider bekam ich gestern die Antwort, dass dort nur
  • Geburten 1944,
  • Eheschließungen 1941–44,
  • Todesfälle 1941–44
verzeichnet seien.

Nun habe ich keine weitere Idee mehr, wo ich noch suchen kann. Können Sie mir einen Tipp geben?

Dass ich ihn nie kennengelernt und dadurch absolut gar keine Informationen außer denen, die ich im Gästebuch erwähnte, über ihn habe, macht die Sache sicherlich nicht leichter...

Vielleicht haben Sie im Zuge Ihrer Nachforschungen über Woldenberg Erfahrungen, die mir weiterhelfen könnten? Ich würde mich über eine Rückmeldung von Ihnen freuen.

Freundliche Grüße
[Editor–16.11.2014:    Hallo, ich habe Ihre Mitteilung hier ins FORUM gesetzt, da das wg. der mitgeteilten Urkundenlage auch viele andere interessieren wird. Zudem kann ich derzeit nicht mailen.

Einen wegweisenden Tipp kann ich leider nicht geben, denn es ist schon länger bekannt, daß die allermeisten Woldenberger Personen-Register (Kirchenbücher + Standesamt) in den Wirren von 1945 verlorengingen. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Wolfgang Bornstädt
telefonisch
26. Nov. 2014 um 20.16 Uhr
Symposium-Buch
ist erschienen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 372
Hallo ihr Woldenberger!

Die "Märkische Allgemeine Zeitung" (MAZ) bleibt in Sachen Woldenberg/Dobiegniew und der Völkerverständigung rührig.

In einem Artikel "
Woldenbergs Kinder werden 80" weist die Zeitung heute auf das vor kurzem erschienene Symposiums-Buch "Drei Tage in Woldenberg" hin.

Gruß aus Premnitz,
Wolfgang Bornstädt
[Editor–29.11.2014:    Dieser MAZ-Artikel zum Symposium-Buch wurde inzwischen auf diesem Portal im Bereich der Symposiums-Dokumentation gespiegelt.

Übrigens, ein Geheimnis konnte auch das Buch (noch) nicht lüften: Was ist aus der Flaschenpost mit der Friedensbotschaft geworden? Offensichtlich hat sie noch keiner an irgendeinem Ufer gefunden. Manchmal dauert ein solcher Transport ja 100 Jahre... -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Iris Oehlke
irisoehlke (at) yahoo.de
28. Nov. 2014 um 11.32 Uhr
Symposium-Buch
ist erschienen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 373
Sehr geehrter Herr Dittberner,

das Buch "Drei Tage in Woldenberg" war in den Buchhandlungen für Oktober 2014 angekündigt, es ist aber wohl noch nicht lieferbar. Wissen Sie, ob in diesem Jahr noch mit einer Lieferung zu rechnen ist?

MfG I.O.
[Editor–28.11.2014:    Ja, denn wie hier im FORUM bereits vor 3 Wochen angekündigt, ist dieses Symposium-Buch nun lieferbar. Sollte es über Buchhandlungen nicht klappen, kann das Buch auch direkt beim Verlag bestellt werden: Verlag Chirita & Norz GbR, Hohenstaufenstr. 8, 10781 Berlin. Es kommt dann per Post ins Haus. Der Preis von 15 Euro erhöht sich ums Porto. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Holger Kiefer
huc (at) kiefer-epe.de
5. Dez. 2014 um 22.17 Uhr
Familie Furchtmann
gesucht
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 374
Meine Urgroßmutter war eine geb. Furchtmann. Vorname: Wilhelmine. Vielleicht auch noch weitere Vornamen. Sie war mit einem August Vorwerk verheiratet. Sie betrieben in Polenzig, heutiges Polen, einen Landwirtschaftlichen Betrieb.

Geschwister und Eltern von ihr sind mir leider nicht bekannt.

Name:
E-Mail:
Datum:
Jörg Schnadt
joe-schnadt (at) t-online.de
8. Dez. 2014 um 18.31 Uhr
Wo lagen diese
Wohnplätze?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 375
Hallo,
bei der Bearbeitung des Genealogischen Ortsverzeichnisses (GOV) anhand des Gemeindeverzeichnisses von 1898 kann ich einige Wohnplätze Woldenbergs und einen aus Friedeberg nicht auf den Karten finden.

Vielleicht haben ehemalige Woldenberger nähere Kenntnisse und können die Lage beschreiben? Es geht um:

1. Woldenberg:
a. Welche Siedlung heift "Feldmark"?
b. Wo lag "Kooks Abbau"?
c. Wo lag die "Neumühler Ziegelei"?
d. Wo lag das "Sydow'sche Vorwerk"? An der Strafe nach Wutzig?

2. Friedeberg:
Wo lag der "Stadthof" (heute: Podgrodzie)

Besten Dank für die Mühe
Jörg Schnadt
[Editor–08.12.2014:    Zu 1b. Aufgrund eines Artikels von um 1925 kann vermutet werden, daß "Kooks Abbau" am "Tegelkofer Weg" gelegen haben wird, also etwas östlich von Woldenberg. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Elfi Lederer
Elfi.lederer (at) t-online.de
20. Dez. 2014 um 11.05 Uhr
Frohe Weihnacht!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 376
      Adventskranz
Hallo liebe Woldenberger!

Ich wünsche Ihnen allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und Gottes Segen für das Jahr 2015.

Elfi Lederer
[Editor–21.12.2014:    Eigentlich sollte es zum heutige 4. Advent wieder einige neue Mini-Poster zum Ausdrucken und Rahmen geben. Aber daraus wird dieses Jahr leider nichts. Denn mich plagen seit einiger Zeit erhebliche Computer- Probleme. So steht mir derzeit das System zur digitalen Aufarbeitung von Fotos nicht zur Verfügung. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Peter Mogielski
petko22 (at) web.de
23. Dez. 2014 um 13.13 Uhr
Foto aus der
Familie Golz
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 377
Habe von meinen Urgroßeltern mütterlicherseits ein Foto von 1912 gefunden.

Beide waren damals Woldenberger (Uropa Hermann Gustav Golz, 61 Jahre, Uroma Klara Golz 56 Jahre alt auf dem Foto).
[Editor–24.12.2014:    Schade, die hochgeladene Foto-Datei "IMG_20141223_0003.png" war leer. Und so konnte ich das Foto hier nicht zufügen. Daher bitte das Foto als Mail-Anhang zusenden. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Karl-Heinz Dittberner (khd, Editor)
(siehe E-Mail Page)
24. Dez. 2014 um 4.01 Uhr
Allen Leserinnen
und Lesern
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 000
Frohe Weihnachten 2014!
Merry Christmas!

Bon Noël!

Boze Narodzenie!
[ Weihnachtsgeschenke zum Aussuchen ]

Wünscht der Herausgeber
allen Leserinnen und Lesern
des Woldenberg/Dobiegniew-Portals.
      An Highlights war das ablaufende Jahr diesmal ausgesprochen arm. Eigentlich war da nur die Internet- Erstveröffentlichung der umfangreichen Rau-Sammlung „Es war einmal in Woldenberg“. Leider konnte ich mich 2014 nicht so intensiv um die Weiterentwicklung des Woldenberg-Portals kümmern, da andere Aufgaben im Vordergrund standen.

      So bleibt für die Zukunft noch so einiges an Ergänzungsarbeit übrig, um das Portal noch vollständiger zu machen. Leider wurde 2014 das FORUM nicht sehr intensiv genutzt. Möge sich das schon bald ändern, denn es gibt doch noch viele Fragen, die man gemeinsam übers Internet klären könnte. -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
khdit (at) khd-research.net
28. Dez. 2014 um 22.10 Uhr
Hat’s geschmeckt?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 378
Ein Hallo an alle!

Zwischen den Jahren ist vielleicht Zeit, einen kleinen Bericht zu schreiben. Auf diesem Portal wurden bereits einige
Kochrezepte aus der Woldenberger Gegend mit ausführlichen Angaben dokumentiert.

Mich interessiert, ob davon schon mal etwas nachgekocht wurde — und wie es dann geschmeckt hat? -- khd.

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
31. Dez. 2014 um 9.18 Uhr
Das Web-Portal
in Zahlen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   GB 379
Auch wenn sich nicht alle dafür interessieren, hier soll(t)en wieder einige Zahlen übers Portal genannt werden. Aber wegen der seit Mitte Dezember bestehenden Probleme mit dem Produktions-Computer muß diese Jahresinventur 2014 entfallen. So bleibt es hier (zunächst?) bei der Nutzungs-Grafik der Weihnachtszeit 2014. -- khd.

Nutzung der neuen Domain »woldenberg-neumark.eu«
^   In der Weihnachtszeit wird das Internet-Angebot zu Woldenberg und Dobiegniew sowie zur Neumark und Pommern intensiver genutzt — so auch 2014.

[Grafik des Vorjahres]   (Grafik: siehe Inset – khd)

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